(openPR) Das touristische Angebot im südbadischen Markgräflerland zwischen Freiburg und Basel zeichnet sich durch eine große Vielfalt und viele Besonderheiten für einen individuellen Urlaub aus. Touristen, Kurzurlauber und Erholungssuchende finden hier wie sonst kaum in Deutschland ein breites Spektrum an Freizeitaktivitäten, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen, das fast keine Wünsche offen lässt. Das Markgräflerland lädt ein zum Aktiv- und Erholungsurlaub – im „Aktiv Land“, „Schlaraffen Land“, „Kultur Land“ und „Traum Land“.
Besonders verlockend ist das Markgräflerland im Frühjahr, wenn der Frühling zuerst Einzug hält, während sich der Winter im übrigen Deutschland erst allmählich verabschiedet. Sobald die milde Mittelmeerluft im äußersten Südwesten durch die burgundische Pforte ins Rheintal strömt, verwandeln sich die Weinberge und Obstwiesen in der hügeligen Vorbergzone des südlichen Schwarzwaldes in ein wahres Blütenparadies. Ein einzigartiges Naturschauspiel ereignet sich jährlich im Eggenertal, wo am Fuße des Hochblauens ab Mitte April Tausende von Kirschbäumen ihre Blütenpracht entfalten und das sanfte Tal mit seinen idyllischen Dörfern der Gemeinde Schliengen wie Niedereggenen und Obereggenen und dem Weiler Schallsingen in ein weißes Kleid hüllen.
Wandern im „Aktiv Land“
Beim Frühlingserwachen wird das Wandern im Markgräflerland und insbesondere im Eggenertal ein wahrer Genuss. Überall führt ein Netz markierter Wanderwege, Themenwege sowie Wein- und Waldlehrpfade durch herrlich blühende Berg-, Hügel- und Wiesenlandschaften. Dabei sind es die weitreichenden Aussichten bis in die Vogesen, den Schwarzwald und den Schweizer Jura, die diese Wanderwege in einzigartige Panoramaspaziergänge verwandeln. Das Wanderwegenetz mit der Markierung „Gelbe Raute“ ist Teil der einheitlichen Markierung der Schwarzwaldvereinswanderwege. Es bietet überall Zugang zum Naturpark „Südschwarzwald“ mit seinen 7.000 Kilometer Wanderwegen. So ist zum Beispiel das Eggenertal am Hochblauen an den 285 Kilometer langen Westweg von Pforzheim nach Basel angeschlossen. Darüber hinaus lädt insbesondere das „Markgräfler Wiiwegli“, die schönste Wanderroute zwischen Weil am Rhein und Freiburg-St. Georgen, auf einer Strecke von 77 Kilometer zu ausgiebigen Märschen ein. Beim Wandern von Winzerdorf zu Winzerdorf können sich die Gäste in gemütlichen Straußenwirtschaften und Gaststuben stärken.
Weitere beliebte Wanderwege sind die „Interregio-Wanderung“ durch das Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz mit einer Länge von 215 Kilometer sowie der „Zähringer Wanderweg“ von Neuenburg am Rhein bis nach St. Peter im Schwarzwald, der sich über 74 Kilometer erstreckt.
Radfahren im „Aktiv Land“
Auch Radfahrer kommen im Markgräflerland voll auf ihre Kosten. Egal, ob Radprofi oder Hobbyfahrer - auf den Radfahrwegen durch die Weinberge oder Rheinauen ist Radfahren ein Erlebnis. Gemütliche Radfahrer können Sehenswürdigkeiten und idyllische Winzerdörfer ent-lang der Badischen Weinstraße entdecken oder einen Abstecher ins benachbarte Elsass oder die Schweiz machen. Für ambitionierte Mountain-Biker sind die Wege auf die nahen Schwarzwaldhöhen eine Herausforderung. Das vielfältige Radwegenetz umfasst unter anderem auch die grenzüberschreitenden Radwege nach Frankreich wie die „2 Ufer-3 Brücken“ – Touren durch Rheinauenwälder und Weinberge sowie die „Grüne Straße – Route Verte“ zwischen Schwarzwald und Vogesen.
Sehenswürdigkeiten im „Kultur Land“
Kelten, Römer und Alemannen – sie alle haben Spuren im Markgräflerland hinterlassen. Einblicke in die genussvolle Lebensart der Römer geben die römische Badruine im Kurort Badenweiler und die Römervilla Urbana in Heitersheim. Zahlreiche Kirchen, Schlösser und Burgruinen wie etwa die Burgruine Sausenburg zeugen heute immer noch von einer reichen Kulturlandschaft. Ein Muss eines jeden Besuchs im Markgräflerland ist eine Besichtigung des Barockschlosses Bürgeln, die sich sehr gut mit einer Tour durch das nahe gelegene Eggenertal verbinden lässt. Richtig versüßen lässt sich dieser kulturelle Abstecher mit einer Einkehr im Schloss-Stüble. Hier kann man auf der Sonnenterrasse bei Kaffee und Schwarzwälderkirschtorte einen herrlichen Blick ins Rheintal und auf die französischen Vogesen genießen. Zu einer Zeitreise in die Geschichte des Markgräflerlandes lädt das Markgräfler Museum im Blankenhorn Palais in Müllheim ein. Auf vier Etagen mit mehr als 1.500 Quadratmeter Gesamtfläche werden attraktive Dauer- und Sonderausstellungen zu Kunst, Kultur und Geschichte des Markgräflerlandes präsentiert.
Entspannen im „Traum Land“
Die heißen Quellen von Badenweiler und Bad Bellingen machen das Markgräferland zum „Traum Land“ für Erholungssuchende. Mit ihren drei Thermalbädern, dem Römisch-Irischen Bad, der Sauna-Landschaft und der Wellness-Oase mit Antiaging-Angeboten zählt die Cassiopeia Therme in Badenweiler mit zu den schönsten Thermen Süddeutschlands. Die Therme wurde 2009 erneut mit den „Wellness Stars - Fünf Sterne“ ausgezeichnet, die von der Heilbäder und Kurorte Marketing GmbH Baden-Württemberg an Gesundheits- und Wellness-Einrichtungen vergeben werden.
Bad Bellingen ist für sein besonders wirksames Mineral- Thermalwasser weit über die Region bekannt. Die Balinea Thermen bieten ebenfalls ein vielfältiges Angebot rund um Gesundheit, Fitness, Wellness und Schönheit: Mineral-Thermalbad, Saunapark, Totes-Meer-Salzgrotte, Gesundheitszentrum sowie außergewöhnliche Angebote für Wellness & Beauty. Die Thermen wurden im Jahr 2008 mit den „Medical Wellness Stars - Fünf Sterne“ ausgezeichnet.
Beide Kurorte laden insbesondere im Frühling zum Flanieren im Kurpark und in attraktiven Einkaufsstraßen ein. Hier lassen sich auf den Terrassen der zahlreichen Café und Restaurants die ersten Sonnenstrahlen in der besonderen Kurbad-Atmosphäre genießen. Im elegant anmutenden Badenweiler, das zu den traditionsreichsten Kurbädern Europas gehört, kann man zudem auf historischen Spuren wandeln. Hauptattraktionen sind u.a. die Burgruine der Zähringer Herzöge, der mehr als 250 Jahre alte Kur- und Schlosspark sowie die freigelegte römische Thermenanlage.
Geniessen im „Schlaraffen Land“
Die ersten Frühlingsboten bereichern auch die Küche im Markgräfler-land, die vom Sterne-Restaurant bis hin zur gemütlichen Straußenwirtschaft ein breites Spektrum bietet. Wenn in der Rheinebene der erste Spargel geerntet wird, warten die Köche mit besonderen kulinarischen Frühlingsgenüssen auf.
Zahlreiche Hotels und Pensionen, insbesondere in den beiden Kurbädern Badenweiler und Bad Bellingen, laden mit attraktiven Wohlfühlpauschalen rund um Genuss und Wellness zum Frühlingserwachen ein.
Tipps für die Frühlingssaison im Markgräflerland
Wo gutes Essen und edler Wein zuhause sind, wird auch gut und gerne gefeiert. Gerade zum Frühlingserwachen laden zahlreiche Feste, „Hocks“ und Events rund um den Wein, Kultur und Kulinarik zu markgräflichen Genüssen ein. Neben den traditionellen Mai-Hocks sind folgende Veranstaltungen auf dem Programm:
127. Müllheimer Weinmarkt am 24. April 2009
Ein Veranstaltungs-Highlight ist der 127. Müllheimer Weinmarkt, der älteste Weinmarkt Badens. Seit 1872 wird er regelmäßig veranstaltet und findet immer am letzten bzw. vierten Freitag im April im Müllheimer Bürgerhaus statt. Am 24. April werden in diesem Jahr wieder nahezu alle Markgräfler Winzerbetriebe daran teilnehmen und ihre Weine aller Rebsorten und Qualitätsstufen präsentieren.
Gutedel Cup in Badenweiler am 23. April 2009
Beim „Internationalen Gutedel Cup“ im Kurhaus in Badenweiler werden am Vorabend des Müllheimer Weinmarkts die besten Gutedel aller Qualitätsstufen der Weinbauregion Markgräflerland verkostet und prämiert.
7. Markgräfler Gutedeltag am 21. Mai 2009 entlang der Badischen Weinstraße
Ein weiteres Highlight im Veranstaltungskalender ist der im zweijährigen Turnus immer an Christi Himmelfahrt stattfindende Markgräfler Gutedeltag, bei dem sich am 21. Mai 2009 die längste Weintheke der Welt entlang der Badischen Weinstraße zwischen Staufen und Müllheim präsentiert. Bei Musik und Unterhaltung laden die Weingüter und Winzergenossenschaften zur Weinprobe und zu regionalen Spezialitäten ein. Eröffnet wird der diesjährige Gutedeltag im staatlich anerkannten Erholungsort und Weinort Ballrechten-Dottingen, wo im Jahr 2009 der 225-jährige Gutedelanbau am Castellberg unter dem Motto „225 Jahre Gutedel – Mundwein des Markgrafen“ mit zahlreichen Events rund um Wein, Musik und Kulinarik gefeiert wird. Mit rund 18.000 Gästen ist der Gutedeltag einer der größten Weinevents im Markgräflerland.
Historischer Gutedel-Abend am 21. Mai 2009 in Ballrechten-Dottingen
Ein besonderes Highlight im Gutedel-Jubiläumsjahr ist der Historische Gutedel-Abend am 21. Mai 2009 in Ballrechten-Dottingen. Die bundesweit bekannte Top-Sommelière Natalie Lumpp wird in der Castellberghalle bei einer Weinverkostung in die Geschichte und Aromenwelt des Gutedels einführen. Kulinarisches Schmankerl des Abends wird das Flying Buffets des Restaurants „Herrenhus“ von Schloss Reinach in Munzingen. Die Gäste werden mit vielen kleinen Gourmetkreationen, die live in einer Showküche zubereitet werden, verwöhnt.
Winzergenossenschaft Britzingen am 8. Mai 2009
Am 8. Mai 2009 lädt die Winzergenossenschaft Britzingen zur Jahrgangsweinprobe mit Spargelmenü.
Frühlingsfest im Weingut Dr. Schneider in Zunzingen vom 22. bis 24. Mai 2009
Das Privatweingut öffnet vom 22. bis 24. Mai 2009 zur Weinverkostung und Kellerbesichtigung sein Tore. Bei stimmungsvoller Musik können die Gäste regionale Speisen genießen und zugleich interessante Kunstausstellungen und Kunsthandwerk erleben.
Kurkonzert am 23. Mai 2009 in Bad Bellingen
Das Salonorchester „Die Rosenkavaliere“ unterhält am 23. Mai 2009 im Kurhaus von Bad Bellingen mit einem bunten Strauß von Walzermelodien über ungarische Zigeunermusik bis hin zu alten Schlagern.
Kunsthandwerkermarkt vom 30. Mai bis 1. Juni 2009
Der Kunsthandwerkermarkt am Pfingstwochenende hat Tradition im alten Bergbaustädtchen Sulzburg im Sulzbachtal. Künstler aus ganz Baden, aus dem Elsass und der Schweiz bieten bei dem dreitätigen Event auf dem historischen Marktplatz ihre Arbeiten an.
Kandertalbahn
Vom 1. Mai 2009 an geht das „Chanderli“, die historische Dampfeisenbahn im Kandertal, wieder an den Start. Sie fährt von Mai bis Oktober jeden Sonntag über eine Strecke von 13 Kilometer von Haltingen aus durch das liebliche Kandertal ins Töpferstädtchen Kandern. Auch an Christi Himmelfahrt am 21. Mai ist sie im Einsatz, so dass man an diesem Maifeiertag eine romantische Zugfahrt mit einer schönen Wanderung durch das blühende Kandertal verbinden kann.












