(openPR) (Elmshorn) Mit Bert Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ geht das Ensemble der Elmshorner Dittchenbühne vom 16. bis 27. Oktober 2017 auf seine 27. Ostsee-Tournee.
Auch in diesem Jahr führt das Elmshorner „Forum Baltikum – Dittchenbühne“ mit Unterstützung des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein eine zwölftägige Ostsee-Tournee durch.
Mit „Puntila“ nach Osteuropa
Der erste Spielort der Elmshorner Laienbühne ist Schneidemühl. Es folgen die Universität in Danzig, die Universität in Elbing, die Hochschule in Insterburg, das Dramatische Theater in Memel, mit dem die Dittchenbühne seit 25 Jahren einen Freundschaftsvertrag hat, ein deutsches Gymnasium in Tallin, das Jugendtheater Rekord in St. Petersburg, die Universität in Pskov, ein Gymnasium in Schaulen, die Hochschule in Libau, die Universität in Allenstein und das Regional-Kulturzentrum in Kolberg. Die gesamte Tourneestrecke beträgt an die 5.000 Kilometer. Gespielt wird das Volksstück „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ von Bertolt Brecht, in der Regie von Maria von Bismarck. Die Tournee wird geleitet von Dittchenbühnen-Chef Raimar Neufeldt.
Veränderte Zuschauerstruktur
Schon vor dem Fall der Mauer, im Sommer 1989, startete die Dittchenbühne ihre erste Ostsee-Tournee. Im Jahr zuvor hatten die Elmshorner das erste Treffen der deutschen Minderheit im ehemaligen südlichen Ostpreußen organisiert. Die Zuschauerstruktur in Osteuropa hat sich in den zurückliegenden Tournee-Jahren stark gewandelt. Während anfangs nur Angehörige der deutschen Minderheiten kamen, sind es heute in erster Linie Studenten und Schüler.
Selbstverständlich sind die Goethe-Institute und die diplomatischen Vertretungen mit in die Arbeit eingebunden. Die Aufführungen in Russland finden im Rahmen des Deutsch-Russischen Kulturabkommens statt und werden auch vom russischen Generalkonsulat Hamburg unterstützt.

