(openPR) Freiburg. Über 100 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg waren beim heutigen "Kids Save Lives" Workshop in Freiburg mit von der Partie. Unter Anleitung von Jovin S. Bürchner, dem Lehrbeauftragten des DRK, und Prof. Dr. U. Kreimeier, Anaesthesist vom Klinikum der Universität München (LMU), führten sie den Kongressteilnehmern des "Resuscitation 2017" Reanimationen mit der MiniAnne(R) vor. Professor Böttiger, Vorsitzender des Deutschen Rats für Wiederbelebung (GRC), war wie auch die anderen Zuschauer begeistert: "Ihr könnt damit Menschenleben retten."
Im Rahmen des Fachkongresses Resuscitation 2017 treffen sich vom 28. - 30. September über 1.000 internationale Experten in Freiburg, um neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet der Wiederbelebung vorzustellen und zu diskutieren. In diesem Jahr war der Verein miniSANITÄTER e.V. erneut eingeladen, an dem Workshop zur Schulung von Jugendlichen mitzuwirken. Die Zusammenarbeit mit dem GRC hat Tradition, nachdem bereits im Jahr 2009 ein Reanimationsworkshop im Kölner Gürzenich vom Verein organisiert wurde, an dem weit über 400 Jugendliche teilnahmen. In der Zwischenzeit hat die World Health Organization (WHO) die Kinder und Jugendliche speziell angesprochen und die Kampagne "Kids Save Lives" konzipiert.
"In Deutschland könnten in jedem Jahr 10.000 Menschen zusätzlich überleben, wenn Laien bei einem Notfallopfer mit Kreislaufstillstand sofort mit der Herzdruckmassage beginnen würden", sagt Prof. Kreimeier, der auch Vorsitzender des Vereins miniSANITÄTER e.V. ist. Zusammen mit einer Verankerung der Schulung von Wiederbelebungsmaßnahmen im Schulunterricht soll bundesweit auch die Telefon-Reanimation ausgeweitet werden. "Beide Maßnahmen sind in der Lage, das sogenannte therapiefreie Intervall wirksam zu verkürzen," fährt Kreimeier fort.













