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Für den Ernstfall vorbereitet

26.09.201710:41 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Für den Ernstfall vorbereitet
Georg Eberl erklärte den Teilnehmern, worauf es ankommt.
Georg Eberl erklärte den Teilnehmern, worauf es ankommt.

(openPR) Reanimationsworkshop stieß auf großes Interesse

Rummelsberg. Das Krankenhaus Rummelsberg hat potentielle Lebensretter für den Ernstfall vorbereitet. Im Rahmen der bundesweit stattfindenden „Woche der Wiederbelebung“ stieß der angebotene Reanimationsworkshop auf großes Interesse. Allen Teilnehmern – egal, ob jung oder alt – war klar: Ein Herzstillstand ist eine lebensbedrohliche Situation, in der schnelle Hilfe wichtig ist. Um die eigenen Fähigkeiten aufzufrischen, lud die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin nach Rummelsberg ein.



Prüfen, rufen, drücken: Das waren die wichtigsten Dinge, welche die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung mit nach Hause nehmen sollten. „Wenn eine Person bewusstlos zusammenbricht, sind diese drei Dinge das Wichtigste“, betonte Georg Eberl, Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin. In der Praxis bedeutet dies, dass die Person zuerst angesprochen werden soll. Bleibt eine Reaktion aus, ist der nächste Schritt das Schütteln an den Schultern. Zeigt sich auch hierbei keine Reaktion sollte noch überprüft werden, ob der Bewusstlose nicht atmet oder nur mit Schnappatmung. Danach geht es zum zweiten Punkt über: dem Rufen. Dies bedeutet: „Rufen Sie 112 an oder veranlassen Sie eine andere Person, den Notruf abzusetzen“, erklärte Georg Eberl. Im Anschluss sei es wichtig, sofort mit der Herzdruckmassage zu beginnen. Wie das in der Praxis funktioniert, demonstrierte Eberl anhand einer Puppe. „Machen Sie den Brustkorb frei, legen Sie den Ballen Ihrer Hand auf die untere Hälfte des Brustbeins und den Ballen der anderen Hand darüber. Verschränken Sie die Finger, halten Sie die Arme gerade und gehen Sie senkrecht mit den Schultern über den Druckpunkt, so können Sie viel Kraft ausüben. Drücken Sie dann das Brustbein fünf bis sechs Zentimeter nach unten“. 100- bis 120-mal pro Minute ist hierbei die Devise und „hören Sie nicht auf, bis Hilfe eintrifft. Das ist das Allerwichtigste“. Dr. Jörg Albrecht, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, ergänzt: „Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ist es immens wichtig, bereits mit einer Herzdruckmassage zu beginnen, damit der Blutkreislauf aufrecht erhalten bleibt. Mit einfachen Handgriffen kann somit jeder zum Lebensretter werden.“

„Reanimation ist einfacher als viele glauben“

Da es zu viele Menschen gibt, die die Wiederbelebungsmaßnahmen nicht mehr kennen und bei denen der Erste-Hilfe-Kurs vom Führerschein schon sehr lang her ist, beteiligte sich das Krankenhaus Rummelsberg an der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“. Chefarzt Dr. Jörg Albrecht richtet einen Appell an alle, die das Reanimationstraining nicht mehr auf dem Schirm haben: „Es lohnt sich, seine Fähigkeiten aufzufrischen, denn Reanimation ist einfacher als viele glauben. Jeder kann es – und die Situation kann jeden treffen!“

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