(openPR) In der Woche vom 25. bis 29. September findet am “Max-Planck-Insitut für Physik komplexer Systeme” der Workshop “Quantensensoren durch korrelierte Quantensysteme” statt. Dabei kommen fünfzig Teilnehmer aus dreizehn Ländern zusammen, um über die Fortschritte, Perspektiven und neuen Konzepte von Quantensensoren zu diskutieren.
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Sensoren spielen für die Zukunftstechnologien eine immer grössere Rolle. Nicht nur in der Grundlagenforschung aus Physik, Chemie, Biologie und Geologie, sondern auch in angewandter Forschung wie Medizin und Raumfahrt haben Sensoren eine Schlüsselrolle inne. Die Genauigkeit von Sensoren wird dabei seit Jahren immer weiter erhöht. Allerdings basieren alle gängigen Sensoren auf den Gesetzen der klassischen Physik, was der Genauigkeit eine natürliche obere Grenze setzt.
Quantentechnolgie und im speziellen Quantensensoren, d.h. Sensoren, die den Gesetzen der Quantenmechanik folgen, stellen eine spannende Möglichkeit dar, diese Grenze zu durchbrechen. Bisher waren Experimente mit Quantensensoren auf einzelne, isolierte Quantensysteme beschränkt. Im Fokus dieses Workshops steht nun die Idee, dass korrelierte Quantensysteme, d.h. verschränkte Viel-Teilchensysteme, ein weitaus grösseres Potential besitzen und die Sensoren von übermorgen werden können.
Weitere Informationen:
- https://www.pks.mpg.de/qusenc17/
Quelle: idw





