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Asklepios Lebensretterpreis 2017 verliehen

22.09.201716:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Asklepios Lebensretterpreis 2017 verliehen
Die drei Gewinnerinnen des Asklepios Lebensretterpreises 2017, v.l.n.r.: Susanne Kopitz (erster Preis), Hannah Dietrich (zweiter Preis) und Gaby Bull (dritter Preis). Foto: Klaus Bodig. (Klaus Bodig)
Die drei Gewinnerinnen des Asklepios Lebensretterpreises 2017, v.l.n.r.: Susanne Kopitz (erster Preis), Hannah Dietrich (zweiter Preis) und Gaby Bull (dritter Preis). Foto: Klaus Bodig. (Klaus Bodig)

(openPR) Klinikgruppe Asklepios und das „Hamburger Abendblatt“ belohnen mutiges Handeln von Laien und zeichnen drei Lebensretter aus. Herzdruckmassage rettet jedes Jahr 5.000 Menschenleben in Deutschland.

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Die Asklepios Kliniken und das „Hamburger Abendblatt“ haben gestern Abend drei Lebensretter für ihren vorbildlichen Einsatz ausgezeichnet. Die drei Preisträger stehen beispielhaft für medizinische Laien, die im richtigen Moment die richtige Entscheidung getroffen haben und mit einer Herzdruckmassage ein Menschenleben gerettet haben. Der Asklepios Lebensretterpreis wird seit 2015 jährlich vergeben – in diesem Jahr zum zweiten Mal in Kooperation mit dem „Hamburger Abendblatt“. Die Leser der Zeitung hatten nach einem Aufruf zunächst eine Vielzahl von Kandidaten gemeldet und dann nach einer Vorauswahl durch eine Jury über die fünf besten Vorschläge abgestimmt. Die drei Siegerinnen wurden heute während eines Festaktes mit rund 100 Gästen durch den Vorsitzenden der Konzerngeschäftsführung der Asklepios Kliniken Dr. med. Thomas Wolfram, die Chefredaktion des Abendblattes und eine Vertreterin der Hamburger Gesundheitsbehörde prämiert. Sie dürfen sich jeweils einen Herzenswunsch im Wert von 1.000 Euro erfüllen. Hier ein Link zum Bericht im Hamburger Abendblatt.



Zum Hintergrund: In Deutschland gibt es nach Angaben des Deutschen Reanimationsregisters pro Jahr etwa 5.000 erfolgreiche Wiederbelebungen außerhalb von Kliniken. Einen großen Anteil daran haben Laien, die noch vor Eintreffen des Notarztes eine Herzdruckmassage durchführen. Bei insgesamt 75.000 zu reanimierenden Fällen in Deutschland ist die Zahl der Geretteten aus Sicht der Mediziner aber noch viel zu niedrig. Sie ließe sich durch häufigeres beherztes Eingreifen deutlich erhöhen, auf 10.000 oder sogar 15.000. „Noch immer wissen viele nicht, was im Notfall zu tun ist, oder sie scheuen sich, Gelerntes anzuwenden“, sagt Prof. Stefan Oppermann vom Asklepios Institut für Notfallmedizin (IfN) in Hamburg. Der plötzliche Herztod zählt zu den drei häufigsten Todesursachen in Deutschland, 150.000 Menschen sterben jedes Jahr daran. „Schon nach drei Minuten ohne Wiederbelebungsmaßnahmen – und damit ohne eine Sauerstoffversorgung – kann es zu bleibenden Schäden im Gehirn kommen. Ohne eine Herzdruckmassage sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um zehn Prozent pro Minute“, erläutert Prof. Oppermann. „Man sollte also nicht zögern, sondern sofort handeln. Und ganz wichtig: Jeder kann sein Wissen, etwa aus Erste-Hilfe-Kursen von der Führerscheinprüfung, wieder auffrischen. Da genügen schon 30 Minuten Training, und das geht sogar bequem zuhause, etwa mit dem aufblasbaren Übungsmodell ‚MiniAnne‘ samt Lehrfilm auf DVD, das es als Set im Handel gibt“, so Prof. Oppermann.

Jeder kann Leben retten
Es kann immer und überall passieren: Ein Mensch liegt leblos auf dem Boden, atmet nicht mehr, kein Puls zu fühlen. Mediziner sprechen dann von einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Hier gilt es, keine Zeit zu verlieren und sofort zu handeln, und zwar mit einer Herzdruckmassage, am besten im Rhythmus des Songs „Stayin‘ Alive“ der Bee Gees – und dann solange durchführen, bis der Rettungsdienst oder der Notarzt kommt. Was kaum bekannt ist: 70 Prozent aller Betroffenen werden in häuslicher Umgebung wiederbelebt, und nahezu 40 Prozent der Patienten sind jünger als 65 Jahre. Fast immer sind es daher zunächst medizinische Laien, die erste Hilfe leisten. Und es sind immer mehr, die sich zutrauen, eine Herzdruckmassage durchzuführen. 31 Prozent waren es laut Reanimationsregister in 2014. Zum Vergleich: In den Jahren davor lag die Quote im Mittel noch bei 20 Prozent. „Das ist zwar ein deutlicher Fortschritt, aber bei Weitem nicht genug“, sagt Prof. Oppermann vom Asklepios Institut für Notfallmedizin. Er verweist auf Studien und Statistiken aus unseren Nachbarländern, in denen die Bürger dank früher und häufiger Wiederbelebungsschulungen und wiederholtem Training viel häufiger Menschenleben retten. Die Spitzenplätze in Europa nehmen die Niederlande und Schweden mit Quoten von 70 und 60 Prozent ein. Auch die Dänen, Norweger und Tschechen sind deutlich eher als Deutsche bereit, eine lebensrettende Herzdruckmassage durchzuführen. „Umso wichtiger ist es, hierzulande für Aufmerksamkeit beim Thema Leben retten durch Herzdruckmassage zu sorgen“, betont Prof. Herborn, Medizinischer Direktor bei Asklepios. „Der Asklepios Lebensretterpreis soll genau dazu dienen.“ Die Asklepios Klinikgruppe, die bundesweit rund 150 Einrichtungen betreibt und mit ihren 45.000 Mitarbeitern pro Jahr mehr als zwei Millionen Patienten versorgt, wird künftig auch an anderen Standorten einen Lebensretter-Preis ausloben, um vorbildliches Handeln zu belohnen.

Weitere Informationen:
- http://www.asklepios.de/ifn
- https://www.abendblatt.de/hamburg/article212003549/Asklepios-und-das-Abendblatt-zeichnen-Lebensretter-aus.html
- http://www.asklepios.com
- http://www.facebook.com/asklepioskliniken
- http://www.youtube.com/asklepioskliniken

Quelle: idw

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