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Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

21.09.201718:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Niedersächsische Hochschulen erfolgreich beim Bund-Länder-Programm

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Die Leibniz Universität Hannover, die Georg-August-Universität Göttingen und die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover waren in der ersten Auswahlrunde des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses („Tenure-Track-Programm“) erfolgreich. Sie konnten mit der Qualität ihrer Entwicklungskonzepte für das akademische Personal besonders überzeugen und haben alle 44 der für Niedersachsen zur Verfügung stehenden Tenure-Track-Professuren und damit rund 42 Millionen Euro Fördermittel des Bundes einwerben können.



„Wissenschaftlichen Nachwuchs gewinnen wir nur, wenn die Hochschulen jungen Menschen Perspektiven und attraktive Karrierewege bieten. Dieser Erfolg ist eine Auszeichnung für die niedersächsischen Hochschulen. Zugleich ist er ein Beleg dafür, dass wir hier im Land erfolgreich daran arbeiten, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern“, sagt Gabriele Heinen-Kljajic, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

Am heutigen Donnerstag wurden die in einem wettbewerblichen Verfahren durch ein wissenschaftsgeleitetes Gremium ausgewählten Konzepte verkündet. Der Schwerpunkt der Förderung durch das Bund-Länder-Programm liegt auf der Etablierung der sogenannten Tenure-Track-Professur als besser planbarem, transparenterem Karriereweg: Im Unterschied zum klassischen akademischen Karrierepfad mündet die Tenure-Track-Professur bei positiver Evaluation für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in den unmittelbaren Wechsel auf eine Lebenszeit-Professur. Das bedeutet eine bessere Planbarkeit der Karriere, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und hilft bei der Gewinnung und Bindung der besten Talente.
Die Förderung umfasst neben zeitlich befristeten Personalaufwendungen für die Tenure-Track-Professuren und Anschlussstellen auch einen Strategieaufschlag, der unter anderem zur Weiterentwicklung der Personalstruktur und der Karrierewege des wissenschaftlichen Personals insgesamt genutzt werden kann.

Die Landesregierung hat sich bereits zu Beginn der Legislaturperiode als wichtiges Ziel gesetzt, die beruflichen Perspektiven für den wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchs zu verbessern und die Attraktivität von Wissenschaft als Beruf zu erhöhen. Deshalb wurde Ende 2013 mit dem zwischen der Landesregierung und den niedersächsischen Hochschulen geschlossenen Hochschulentwicklungsvertrag vereinbart, dass die Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses ausgebaut sowie die Juniorprofessur als Karriereweg und die Option des Tenure Track gestärkt werden. Am 6. Juni 2017 wurde der Vertrag zur Fortschreibung des Hochschulentwicklungsvertrages unterzeichnet, mit dem die Hochschulen nicht nur finanzielle Planungssicherheit bis Ende 2021 erhalten, sondern vielfältige weitere Unterstützung, so etwa auch im Rahmen des Bund-Länder-Programms. Der niedersächsische Landtag hat in seiner Sitzung vom heutigen Tag seine Zustimmung zu diesem Vertrag erklärt.

Zu den erfolgreichen Anträgen niedersächsischer Hochschulen im Einzelnen:

Die Leibniz Universität Hannover konnte 21 Tenure-Track-Professuren einwerben. Inhaltlich sollen damit neben den bereits bestehenden Schwerpunkten insbesondere aufstrebende Forschungsfelder wie die Robotik, die optischen Technologien oder das Themenfeld „Digitale Gesellschaft“ weiterentwickelt werden. Die Leibniz Universität Hannover präsentiert die Tenure-Track-Professur in ihrem Antrag als Teilelement einer umfassenden Personalentwicklungsstrategie.

Die Universität Göttingen, die bereits auf umfassende Erfahrungen mit dem Tenure-Track-Instrument zurückgreifen kann, erhält 20 Tenure-Track-Professuren. Ein Fokus soll in der Forschung auf den Bereichen Data Science/Digitalisierung liegen. Daneben sieht die Universität Göttingen eine breite Weiterentwicklung ihres Profils über sämtliche Fakultäten vor.

Auch der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, die als künstlerische Hochschule besonders von fragilen Qualifizierungsverläufen ihres Nachwuchses betroffen ist, wurden drei Tenure-Track-Professuren bewilligt. Neben der Gestaltung des anstehenden Generationswechsels im Bereich Musikpädagogik und -physiologie sollen die Stellen insbesondere zur weiteren Profilierung in den Fächern Musiktheorie und Komposition (Popularmusik) eingesetzt werden.

Weitere Informationen:
- https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/service/presseinformationen/foerderung-des-wissenschaftlichen-nachwuchses-158016.html

Quelle: idw

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