(openPR) Was Beduinen bereits seit Jahrtausenden wissen, spricht sich auch in westlichen Kreisen herum: Kamelmilch heilt. Selbst schwere Nahrungsmittel-Allergien können mit Kamelmilch auskuriert werden. Außerdem haben Wissenschaftler herausgefunden, dass sie leichter verdaulich sein soll als Kuhmilch und besonders geeignet für Allergiker. Darüber hinaus hat sie 50 Prozent weniger Fett als Kuhmilch, drei bis fünf Mal mehr Vitamin C, wesentlich mehr Vitamin B, mehr Calcium und andere Mineralien. Es existieren Studien, die festgestellt haben, dass bei Diabetes II Kamelmilch helfen könne, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und den Cholesterinspiegel niedrig zu halten. Sogar bei Krankheiten wie Morbus Crohn könne Kamelmilch helfen.
Desweiteren dient Kamelmilch als Beauty-Produkt. Dank ihrer Inhaltsstoffe wie Lanolin, Vitamin C und Elastin soll Kamelmilch für reine, straffe und geschmeidige Haut sorgen und wird daher zunehmend in Beauty-Produkten verwendet. Die Antioxidantien Vitamin B und Vitamin C schützen außerdem vor freien Radikalen und unterstützen die Kollagen-Produktion. Darüber hinaus enthält Kamelmilch mehr Milchsäurebaktieren der Gruppe von Alpha-Hydroxysäuren (AHAs) als andere Milchsorten. Diese glättet kleine Fältchen und wirkt gegen Verfärbungen der Haut.
Auch Fitness-Gurus konnten die Vorteile der Kamelmilch entdecken. So ist die leicht salzig schmeckende Kamelmilch eine hervorragende Proteinquelle und setzt sich aus 20 Prozent Molkeneiweiß und 80 Prozent Kasein zusammen. Das macht sie sehr beliebt bei Athleten, die an Muskelaufbau interessiert sind.
Doch wie gelangt das "weiße Gold der Wüste" zu uns?
Während Kamelmilch bei uns in Europa noch recht neu ist, wird sie in Asien, Nordafrika und dem Nahen Osten schon seit Jahrhunderten als wertvolles Nahrungsmittel geschätzt.
Ob in Kasachstan oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten: das Geschäft mit der Kamelmilch boomt. So entstehen immer mehr Kamelfarmen auf denen tagtäglich das heilende Getränk gewonnen wird. Einfach ist dies jedoch nicht. Kamelstuten sind feinfühlig – und eigensinnig. Sobald ihnen eine Kleinigkeit nicht passt, geben sie keine Milch mehr. Sie lassen sich nur melken, wenn das Kalb zuvor gesäugt wurde, und während des Melkprozesses muss das Jungtier in der Nähe seiner Mutter sein. Maximal sieben Liter erhält man pro Tier und Tag.
Nach Europa gelangt die Kamelmilch nur im tiefgefrorenen Zustand. Ohne Tiefkühlung startet bei Rohmilchprodukten bereits nach kurzer Zeit der Prozess der Produktalterung, die sich in steigenden Keimzahlen äußert. Nach einer rund 24 stündigen Lieferdauer ohne Kühlung in einem überhitzten Lastkraftwagen kann von keiner Genusstauglichkeit mehr ausgegangen werden.
Unternehmen wie Camel Milk Vitality von www.kamelmilch.de welche die Kamelmilch aus Asien importieren, stellen deshalb eine geschlossene Kühlkette sicher.
Die in Europa angelangte Kamelmilch kann nun aufgetaut und bedenkenlos verzehrt werden.











