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One-Health-Ansatz bei G20: Zusammenarbeit der Public-Health- und der Veterinary-Public-Health-In

15.09.201711:02 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: One-Health-Ansatz bei G20: Zusammenarbeit der Public-Health- und der Veterinary-Public-Health-In
Am 13. Und 14.09.2017 trafen sich die Direktoren der nationalen Public-Health- und der Veterinary-Public-Health-Einrichtungen der G20-Staaten in Berlin (Robert Koch-Institut )
Am 13. Und 14.09.2017 trafen sich die Direktoren der nationalen Public-Health- und der Veterinary-Public-Health-Einrichtungen der G20-Staaten in Berlin (Robert Koch-Institut )

(openPR) Die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt ist eng miteinander verknüpft. Sektorenübergreifende Probleme wie Antibiotikaresistenzen oder bisher unbekannte Erreger können nur gemeistert werden, wenn Human- und Veterinärmedizin sowie Umweltexperten kooperieren und ihre Erkenntnisse zusammenführen. Dieses One-Health-Konzept hat in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit erfahren. Beim erstmaligen Treffen der nationalen Public-Health- und der Veterinary-Public-Health-Einrichtungen der G20-Staaten am 13. und 14.09.2017 in Berlin wurde deutlich, dass die Bewältigung globaler Herausforderungen nur gemeinsam möglich ist, weshalb beschlossen wurde, die Zusammenarbeit fortzuführen.



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Die nationalen Institute aus dem Bereich „Environmental Public Health“ sollen bei Bedarf einbezogen werden. „Das G20-Treffen der Institutsvertreter ist ein wichtiger Fortschritt für den Gesundheitsschutz“, das betonen die Vertreter der vier Bundeseinrichtungen, Reiner Wittkowski vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Helmut Tschiersky vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebens-mittelsicherheit (BVL), Thomas C. Mettenleiter vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und Lothar H. Wieler vom Robert Koch-Institut (RKI), die mit den Leitern der Institute aus den G20-Staaten zusammentrafen.
Anlass für das Treffen der Public-Health- und der Veterinary-Public-Health-Institute war die Präsidentschaft Deutschlands bei G20, dem Forum der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer. Erstmals war die globale Gesundheit Thema bei G20, insbesondere die nachhaltige Verbesserung der Gesundheitssysteme in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie der weltweite Kampf gegen Antibiotikaresistenzen. Im Mai 2017 trafen sich erstmals bei G20 auch die Gesundheitsminister.

Während das FLI Erreger und Risikofaktoren aus veterinärmedizinischer Sicht untersucht, erforscht das RKI die den Menschen krankmachenden Mechanismen und hat zum Beispiel eine Antibiotikaresistenz-Surveillance aufgebaut. Das BfR bewertet das gesundheitliche Risiko der Krankheitserreger, die gegen Antibiotika resistent sind und in Lebensmitteln vorkommen können. Das BVL ist Ansprechpartner für Aktivitäten im Zusammenhang mit Antibiotikaresistenzen bei tiermedizinisch bedeutsamen Erregern, unter anderem veröffentlicht es die Abgabemengen von Antibiotika in der Tiermedizin.
Nach dem Treffen bestand Einigkeit darüber, dass die gemeinsamen Aktivitäten zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen von großer Bedeutung sind und daher mit hoher Priorität weiterverfolgt werden.

Ansprechpartner am FLI
Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter (Präsident)
Tel.: +49 38351 7-1102
E-Mail: E-Mail

Quelle: idw

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