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Rivalität und Fan-Aggressionen

12.09.201712:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Internationaler Nachwuchspreis für Rivalitätsforscher Berendt

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Für seine Forschung zu Rivalität und Fan-Aggressionen wurde Sporthochschul-Doktorand Johannes Berendt in Bern mit dem New Researcher Award der European Association for Sport Management (EASM) ausgezeichnet.



Jedes Jahr werden auf der EASM, Europas größter Sportmanagement-Konferenz, die innovativsten Forschungsprojekte von NachwuchswissenschaftlerInnen ausgezeichnet. Zum ersten Mal in der Geschichte ging der Preis jetzt an die Deutsche Sporthochschule Köln. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren konnte sich Johannes Berendt, Dokto-rand am Institut für Sportökonomie und Sportmanagement, gegen internationale Konkurrenz durchsetzen. Im Finale in der Schweiz überzeugte er die Jury mit seiner Präsentation zum Thema „Rivalität und Fan-Aggression – Warum Konflikt wertgeschätzt und nicht heruntergespielt werden sollte“.

Zusammen mit Prof. Dr. Sebastian Uhrich vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement konnte Berendt zeigen, dass Klub-Verantwortliche bei dem Versuch, Aggressionen unter rivalisierenden Fans zu reduzieren, oftmals kontraproduktiv handeln. In mehreren Experimenten gelang es den beiden, nachzuweisen, dass beschwichtigende Aussagen wie „Das Derby ist kein Krieg“ oder „Es geht auch nur um drei Punkte“ Fans erst aggressiv macht. „Anhänger reagieren verärgert, wenn der Konflikt mit dem Rivalen nicht gewürdigt wird, da er ein zentraler Teil ihrer eigenen Identität ist“, sagt Berendt. Besser geeignet sind Statements, welche die wichtigen Subidentitäten der Fans als Anhänger eines Teams stärken, die Rivalen aber auf übergeordneter Ebene zusammenbringen – zum Beispiel als gemeinsame Fans einer Region.

„Der New Researcher Award würdigt die wissenschaftliche Leistung der talentiertesten Nachwuchswissenschaftler in unserem Feld“, so Jury-Vorsitzender Professor Dr. Jörg Königstorfer. „Mit seinen Erkenntnissen hat Johannes Berendt einen innovativen Beitrag zur Sportmanagementforschung geleistet und dadurch die Jury überzeugt.“
„Wir investieren viel Zeit und Mühe in die Ausbildung unserer Doktoranden und freuen uns, wenn sie mit ihren Projekten auch international glänzen können“, so Professor Uhrich.

Erfolgreich verlief die Konferenz auch für zwei SpoHo-Studierende. Lea Rossi und Gregor Preis überzeugten mit ihrer Gruppe beim „Student Seminar“ und belegten bei der Abschlusspräsentation des Management Games den ersten Platz. Zudem wurde Sporthochschulmitarbeiter Dr. Stefan Walzel vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement zum neuen Generalsekretär der Europäischen Vereinigung für Sport-management gewählt.

Weitere Informationen:
- http://www.dshs-koeln.de/news
- https://fis.dshs-koeln.de/portal/de/projects/rivalitat-und-fanaggressionen(8b72c2c3-dd30-4c9d-808f-d9c394eecd32).html

Quelle: idw

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