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Industrieausbildung ... besser nicht?

31.08.201716:51 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Industrieausbildung ... besser nicht?
Die Homepage von www.industrieausbildung.de
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(openPR) Du gehst noch zur Schule und überlegst ev. mal eine betriebliche Ausbildung zu beginnen? Oder Du willst Dein Studium abbrechen und lieber eine Ausbildung machen?
Dann hast Du sicherlich jede Menge Fragen zu möglichen Ausbildungsberufen, Arbeitgebern, usw. Denn: Ganze Wirtschaftszweige, Branchen und Berufe verschwinden oder verwandeln sich radikal, ganz neue entstehen. Alles entwickelt sich mit unglaublicher Dynamik und Schnelligkeit. Die Digitalisierung verändert vieles. Von der Lehre bis zur Rente bei einem Arbeitgeber war gestern. Neue Formen der Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung sind nötig und möglich.


Wo hat man bessere Chancen, in der Industrie, im Handel oder im Handwerk, in der Technik, im Vertrieb oder in der Verwaltung? Ist die Industrie noch zeitgemäß, ist der Handel vom Aussterben bedroht, hat das Handwerk noch goldenen Boden? Welche Arbeitgeber-Leistungen werden von welchem Arbeitgeber angeboten? Welche Fähigkeiten muß man mitbringen? Welcher Start ins Berufsleben ist also der passendste, beste, zukunftstauglichste? Betriebliche Ausbildung oder vielleicht doch Studium, eventuell eine Kombination von beidem? Sind die Vorleistungen der Schule ausreichend? Welche Anforderungen stellen Arbeitgeber und welche Arbeitgeber sind digital gut gerüstet? Wie sieht der Zukunftsarbeitsmarkt aus, wenn Studien (z.B. von Oxfam) aufgrund der Automatisierung vom mittelfristigen Verlust an Arbeitsplätzen in der Größenordnung von 10-50% sprechen?
Durch die aktuellen Entwicklungen, Krisen und Skandale in Wirtschaft und Politik entsteht nicht gerade ein Klima des Vertrauens in die Zukunft. Wo sind die Orientierungsmöglichkeiten um eine Berufswahl zu treffen und die berufliche Zukunft zu planen.
Ohne Nachwuchs und eine systematische Fachkräftesicherung wird es für die Wirtschaft schwer werden auf Dauer im Wettbewerb zu bestehen. Nur Digitalisierung, Automatisierung und Robotik werden nicht ausreichen. Das Investieren in Menschen macht den Unterschied.
Sie wird deshalb in Zukunft noch viel mehr als bisher auf die wichtigsten Resourcen im eigenen Land angewiesen sein: Talent, Neugier, Wagemut, Leistungsbereitschaft und Ideen


Das haben wir uns auch gedacht und deshalb in einem Feldversuch bei der Industrie genauer nachgefragt. Und zwar bei denen die es wissen müssten, bei den wichtigsten Vertretern der Industriearbeitgeber in Deutschland, den Industrie-Verbänden und Industrie- und Handelskammern (IHKs).
Damit haben wir Anfang 2016 angefangen. Als erstes haben wir den Präsidenten des BDI (Bundesverband der deutschen Industrie) angeschrieben, damals noch Dr. Ulrich Grillo - z.Z. ist es Dieter Kempf. Wir haben ihm, bzw. dem BDI angeboten auf www.industrieausbildung.de KOSTENLOS für die Industrieausbildung zu werben und dies auch allen Verbandsmitgliedern (= Industriearbeitgebern) zu ermöglichen. Wir sind davon ausgegangen, das könnte den BDI interessieren. Tat es aber nicht. In einer lakonischen Antwort -und erst nach einer Erinnerung- verwies man kurz und trocken darauf, dass sich der Arbeitgeber-Hauptverband und die einzelnen Branchen-Arbeitgeberverbände der Industrie darum kümmern würden. Diese sollten wir doch anschreiben. Basta. Ein wohlwollendes Empfehlungsschreiben bekamen wir nicht, wieso auch? Wir hatten eher den Eindruck zu stören.
Nun gut, wir schrieben dann also der Reihe nach alle Arbeitgeberverbände an, immer mit Verweis auf das knappe Antwortschreiben aus dem Hause BDI. Resultat: Keine einzige Antwort.
Nun schrieben wir sämtliche Industrie- und Handelskammern in Deutschland an, inkl. des Hauptverbandes DIHK, immerhin allesamt auch Vertreter der deutschen Industrie und ihrer Arbeitgeber. Resultat: In allen Fällen Fehlanzeige, m.a.W. keine einzige Antwort.

Fazit nach anderthalb Jahren Feldversuch: Wenn wir immer wieder lesen, dass (Industrie-)Arbeitgeber fast händeringend Nachwuchs suchen, dann klingt das ein wenig wie Hohn.
Wenn Industrie-Verbandsvertreter ihren Job schon nicht verstehen oder nicht machen, was ein wenig Werbung für die Industrieausbildung angeht, wie ist es dann um die Industrieausbildung grundsätzlich bestellt? Wir jedenfalls konnten nicht den Eindruck gewinnen, daß AZUBIs und StudienabbrecherInnen willkommen sind, denn dann würde man jede -zumindest kostenlose- Gelegenheit nutzen sie zu umwerben und die Vorteile einer Industrieausbildung herausstellen.

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