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Eine virtuelle Testfahrt voraus

30.08.201714:52 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Eine virtuelle Testfahrt voraus
Mit CarMaker frühzeitig realitätsgetreue Emissionsmessungen von RDE-optimierten Fahrzeugen vornehmen
Mit CarMaker frühzeitig realitätsgetreue Emissionsmessungen von RDE-optimierten Fahrzeugen vornehmen

(openPR) CarMaker-Release 6.0 berücksichtigt bereits RDE-Richtlinien für Emissionstests im virtuellen Fahrversuch

Karlsruhe, 30. August 2017

Bislang klaffte die Schere zwischen dem tatsächlichen Emissionsausstoß eines Fahrzeugs und den gemessenen Werten am Prüfstand zum Teil weit auseinander. Das hat nun Folgen: Im September tritt eine neue EU-Verordnung in Kraft. Der Schadstoffausstoß von Autos soll ab dann auch unter realen Bedingungen und nicht nur im Labor gemessen werden. Die Testmethode „Emissionen im praktischen Fahrbetrieb“ oder eher unter dem englischen Begriff „Real Driving Emissions“ (RDE) bekannt, soll für realistischere Testbedingungen sorgen und erfasst das reale Abgas-Emissionsverhalten von Pkw im alltäglichen Gebrauch. IPG Automotive bietet mit den Softwarelösungen der CarMaker-Produktfamilie seit dem Release 6.0 im April 2017 Entwicklungsunterstützung für RDE-optimierte Fahrzeuge bzw. Antriebssysteme an. Damit können bereits frühzeitig in der Fahrzeugentwicklung im virtuellen Fahrversuch realitätsgetreue und reproduzierbare Emissionsmessungen vorgenommen und reale Testfahren auf der Straße eingespart werden.



Nach der momentan gültigen Euro-6-Norm dürfen Diesel-Fahrzeuge beispielsweise nicht mehr als 80 Milligramm Stickoxide pro Kilometer, Benziner nicht mehr als 60 Milligramm pro Kilometer, ausstoßen. Ab September gelten diese Werte auch auf der Straße, multipliziert mit einem Konformitätsfaktor von 2,1, der ab 2020 auf 1,5 gesenkt wird. Für die im Vorfeld notwendigen Untersuchungen werden die Emissionen der Testfahrzeuge zukünftig mit mobiler Messtechnik (Portable Emis-sions Measurement Systems) beim Fahren auf der Straße gemessen. Die Bedingungen im öffentlichen Straßenverkehr aber schwanken. Das Fahrverhalten des Fahrers, die Verkehrslage, das Profil der befahrenen Strecke und das Wetter beeinflussen die Ergebnisse. Die so einmalig ermittelten Werte sind nicht reproduzierbar. Zudem dauert eine RDE-Messfahrt sehr lange, ist daher kostenintensiv und aufwendig. Ebenso ist die Verfügbarkeit realer Versuchsfahrzeuge mit bewertbarem Aufbauzustand häufig begrenzt.

Durch die Einbettung der Lösungen der CarMaker-Produktfamilie am Prüfstand können mittels Simulation und realem Versuch Verbrauch und Emissionen in unterschiedlichen Szenarien realitätsgetreu gemessen werden. So können beispielsweise RDE-Zyklen in jeder Phase der Entwicklung am Motorprüfstand gefahren und alle Einflussfaktoren auf den Emissionsausstoß individuell angepasst und automatisiert getestet werden. „Die realen RDE-Tests werden somit stark reduziert, was für die Fahrzeugentwicklung vor allem eine hohe Kosteneffizienz bedeutet. Zudem sind wesentlich individuellere und flexiblere Tests unter immer gleichen und damit vergleichbaren Realbedingungen und Einflüssen in der Simulation möglich“, erklärt Jochen Petters, Business Development Manager Powertrain bei IPG Automotive.

Im Release 6.0 von CarMaker und TruckMaker ist bereits eine Beispielstrecke rund um Karlsruhe, die der neuen RDE-Gesetzgebung entspricht, enthalten. Selbstverständlich können weitere nationale oder internationale Strecken vom Nutzer importiert werden. „Mit dem aktuellen Release unserer Software-Produkte haben wir uns für die kommenden Anforderungen im Rahmen der RDE- Richtlinien sehr gut aufgestellt und bieten unseren Kunden die perfekte Basis für umfangreiche Tests bei voller Wiederholbarkeit und Flexibilität im virtuellen Fahrversuch“, so Jochen Petters.

Die speziell für den Prüfstandsbetrieb entwickelte Schnittstelle Dyno Interface ermöglicht, die offene Integrations- und Testplattform CarMaker sicher, benutzerfreundlich und in Echtzeit an Motor-, Antriebsstrang- und Rollenprüfständen einzubinden. Das zu prüfende System wird dabei in einer geschlossenen Regelschleife, also „Closed-Loop“ im virtuellen Fahrversuch getestet. Somit kommt die Realfahrt samt Fahrer, Fahrzeug und Straße auf den Prüfstand – reproduzierbar und automatisiert im gesamten Entwicklungsprozess. Das Dyno Interface ist für Prüfstände und Automatisierungssysteme verschiedenster Hersteller verfügbar.

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