(openPR) Der heiße Sommer und steigende Energiepreise machen Wärmedämmungen bei Bestandsbauten attraktiv.
Dämmen - ja oder nein? Diese Frage stellen sich viele Hauseigentümer. Kritiker behaupten gerne und hartnäckig, dass sich eine Fassadendämmung unterm Strich nicht lohne. Milde Winter und niedrige Energiekosten unterstützten in jüngerer Vergangenheit diese Meinungsbildung. Nicht zuletzt deswegen verheizen immer noch viele Hausbesitzer zu viel Geld und sorgen damit auch für eine erhöhte Umweltbelastung durch Feinstäube, Stickoxide und das Treibhausgas Kohlendioxid. Doch vieles spricht für eine gut geplante und vom Fachhandwerker professionell ausgeführte Wärmedämmung, denn dies zahlt sich gleich mehrfach aus: in Form eingesparter Heizkosten, durch verbesserten Wohnkomfort im Sommer und im Winter sowie einer deutlich geringeren Umweltbelastung.
In deutschen Wohngebäuden kann noch viel Energie eingespart werden, denn der Gebäudebestand verbraucht rund 40 Prozent des Endenergiebedarfs. Wie sanierungsbedürftig Deutschlands Gebäude sind, zeigen folgende Zahlen aus dem Dena-Gebäudereport: Ca. 65 % der Fassaden und
rund 35 % der Dächer älterer Gebäude sind noch ungedämmt. Dabei bestätigen unabhängige Berechnungen immer wieder den Nutzen von Wärmedämmmaßnahmen: So hat die "Metastudie Wärmedämmung" des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e.V. München (FIW) ergeben, dass mit der konsequenten Dämmung von Altbauten in Deutschland jährlich annähernd 100 Terrawattstunden Energie eingespart werden könnten - genauso viel, wie zusammen alle deutschen Atomkraftwerke im Jahr 2013 geliefert haben.
Die Wärmedämmung ist ein unverzichtbarer Baustein der Energiewende, denn über eine nicht gedämmte Gebäudehülle wird ein großer Teil der Heizwärme ohne Nutzen für den Bewohner an die Umwelt abgegeben. Die meisten der 18 Millionen Wohngebäude können durch eine effiziente Gebäudehülle und moderne Technik so saniert werden, dass der Energieeinsatz um mehr als zwei Drittel verringert wird.
Amortisation in kurzer Zeit
Die Vorteile einer energetischen Sanierung für die eigene Brieftasche werden auch durch Berechnungen des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) in Darmstadt bestätigt. Bis sich die Dämmung amortisiert, vergehen demnach im Schnitt acht bis 14 Jahre. Dabei muss es keineswegs stets die Komplettmodernisierung sein. Gezielte Teilsanierungen sind einfacher durchzuführen als Komplettsanierungen und kosten auch weniger. Somit zahlen sie sich schneller durch eingesparte Energiekosten aus. Dies gilt besonders, wenn typische Schwachstellen im Haus wie das Obergeschoss oder der Keller gedämmt werden. Denn allein über Dach und Keller gehen 45 Prozent der Energie verloren, wie die Deutsche Energie-Agentur (dena) errechnet hat. Und nicht zuletzt sind fachmännisch gedämmte Gebäude leichter vermietbar und auch mehr wert, was sich etwa bei den Verkaufserlösen sehr deutlich zeigt.
Passenden Dämmstoff auswählen
Ein weiterer Vorteil: Neben eingesparten Heizkosten, eingesparten Kohlendioxid-Emissionen und dem Nutzen für die Umwelt schafft eine Dämmung durchaus auch zusätzlichen Wohnraum oder Nutzfläche im Haus – etwa, indem der Heizungskeller künftig teilweise für Hobby und Freizeit genutzt werden kann oder der bisher ungenutzte Dachboden für Wohnzwecke nutzbar wird. „Wichtig ist es dabei, sich vorab gut zu informieren und eine qualifizierte Beratung, etwa vom Fachhandwerker der Stuckateur-Innung in Anspruch zu nehmen und das Dämmmaterial passend zum jeweiligen Anwendungsbereich auszuwählen“ erläutert Stuckateurmeister Martin Mayer. „Stuckateurfachbetriebe kennen sich mit den Vorteilen der unterschiedlichen Dämmmaterialien für innen und außen, gleich ob organisch, mineralisch oder auf Polystyrol basierend, den Anschlüssen, geeigneten Putzen sowie Farb- und Oberflächengestaltungen bestens aus und bieten für jeden Bedarf, Standort und Anspruch ihrer Bauherren die richtige Lösung“, so Bauexperte Mayer, der als Obermeister die Stuckateur-Innung Bruchsal vertritt, weiter.
Darüber hinaus können Bauherren staatliche Förderungen, etwa in Form von verbilligten Zinsen oder attraktiven Tilgungszuschüssen in Anspruch nehmen. Wer Geld zur Haussanierung in die Hand nimmt, braucht also nicht nur auf sein eigenes Geld schauen. Fördergelder sind eine Möglichkeit, jetzt und sofort an den Modernisierungskosten zu sparen und der Haushaltskasse mehr finanziellen Spielraum zu geben. Energieeffizienz zahlt sich so bei unvermeidbar wieder ansteigenden Energiepreisen auch übermorgen noch aus. Auch hierüber informieren die Fachhandwerker der Stuckateur-Innung Bruchsal gerne.
Weitere Informationen über das Leistungsspektrum der Stuckateure sowie Adressen der Innungs-Fachbetriebe in der Region sind auf www.stuckteur-innung-bruchsal.de zu finden.
Foto: © Stuckateurverband / RuK













