(openPR) Winsen (Luhe), den 24.08.2017: Der Diesel-Skandal zieht munter weiterhin seine Kreise und wird das sicher auch in Zukunft noch tun. Erwähnenswert trotzdem folgende Meldung; hat man sich doch in den vergangenen Monaten durchaus öfter gefragt, ob nun nur die deutschen Autobauer betroffen sind.... Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Nicht der Skandal um die "Betrugssoftware" ist das Thema einer aktuellen Meldung, die heute aufgegriffen werden soll, sondern eine Untersuchung des ADAC zu 188 verschiedenen Modellen von 12 Herstellern, die auf deutschen oder den Straßen im Ausland unterwegs sind. Der ADAC maß dabei die Stickoxid-Emissionen (NOX) von Modellen, die seit 2013 als moderne Euro-6-Diesel auf dem Markt sind, im Straßenbetrieb. Künftig dürfen moderne Diesel 80 Milligramm Nox-Ausstoß/Kilometer nicht überschreiten.
Diesen Wert erreichte keines der getesteten Fahrzeuge. Nachbesserung ist also in jedem Fall gegeben. Auffällig war jedoch, dass die deutschen Hersteller im Vergleich die niedrigsten Werte aufwiesen. Die BMW-Gruppe war dabei Spitzenreiter, gefolgt von den Modellen des Volkswagen-Konzerns (VW, Audi, Skoda) und Mercedes sowie Opel. Bestimmte Fahrzeuge der Renault-Flotte lagen mit ihren Ausstoß-Werten bis zu fünfmal höher als BMW-Modelle, auch Fiat-Chrysler, Ford, Hyundai, Volvo und der PSA-Konzern (Citroen, Peugeot) gehörten zu den größeren Umweltverschmutzern.
Man darf gespannt sein, wie die deutschen Behörden zukünftig einer neutralen Bewertung aller Automarken gegenüberstehen.













