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Die Geschichte des Oktoberfests

23.08.201713:21 UhrMode, Trends, Lifestyle
Bild: Die Geschichte des Oktoberfests

(openPR) Der Ursprung des ersten Oktoberfestes liegt weit in der Geschichte zurück. Am 17. Oktober 1810 nämlich wurde das erste Oktoberfest auf der heutigen Theresienwiese gefeiert. Doch mit der heutzutage weltbekannten Wiesn, hatte dieses Fest vor knapp 200 Jahren noch nicht viel gemeinsam.



Kein König, kein Minister, Nein, ein bürgerlicher Unteroffizier legte mit seiner Idee den Grundstein für das Oktoberfest. Eben dieser, seines Zeichens Mitglied der Bayerischen Nationalgarde, unterbreitete den Vorschlag, die Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen mit einem großen Pferderennen zu feiern.
Der Bankier und Kavallerie-Major Andreas von Dall’Armi übermittelte den Vorschlag an König Max I. Joseph von Bayern – dieser war sofort Feuer und Flamme.

Zu Ehren des königlichen Brautpaares, das am 12. Oktober 1810 geheiratet hatte, fand das erste Pferderennen und damit der Vorläufer zum Oktoberfest auf der Theresienwiese statt, damals noch am Stadtrand. Der Name für diese "Wiese" wurde damals von der Braut Prinzessin Therese übernommen und heißt seither Theresienwiese.

Aufgrund der großen Begeisterung in der Bevölkerung beschloss das bayerische Königshaus, das Pferderennen 1811 zu wiederholen. In den darauffolgenden Jahren wuchs das Münchner Oktoberfest stetig – neben der Pferderennbahn wurden Kletterbäume, Kegelbahnen, Schaukeln, Losstände und Karusselle aufgestellt. Das anfänglich sportlich geprägte Fest bekam mehr und mehr einen Volksfestcharakter. Seit 1819 leitet die Stadt München das Oktoberfest.

Zum 100. Jubiläum der Wiesn, im Jahre 1910, wurden in der Pschorr-Bräurosl, dem damals mit 12.000 Plätzen größten Festzelt, 12.000 Hektoliter Bier ausgeschenkt. Immer mehr neuere und aufregendere Fahrgeschäfte fanden ihren Weg auf die Theresienwiese.

Im Jahre 1950 wurde das Oktoberfest zum ersten Mal mit dem feierlichen Anzapfen eines Fasses in der Schottenhamel Festhalle durch den damaligen Oberbürgermeister Thomas Wimmer eröffnet. Seit nun mehr 64 Jahren ist es Tradition, dass jedes Fest mit den berühmten Worten „O’zapft is“ eröffnet wird, welche mittlerweile als Oktoberfest-„Slogan“ auf der ganzen Welt bekannt sind.

Heute ist das Oktoberfest das größte Volksfest der Welt und zieht jährlich rund sechs Millionen Besucher an. Immer zahlreicher werden auch die Gäste aus dem Ausland, wobei nicht nur die Nachbarländer Italien, Österreich und Holland, sondern vor allem auch die USA, Japan und Australien genannt seien.

Für alle, die die Atmosphäre des traditionellen Oktoberfests erleben möchten, gibt es seit 2010 die „Oide Wiesn“ am Südende der Theresienwiese. Gegen ein kleines Eintrittsgeld stehen für die Besucher historische Karusselle, das familienfreundliche Musikantenzelt, das Museumszelt, das Velodrom sowie ein großes Kultur- und Kinderprogramm zur Verfügung.

Wer das Oktoberfest richtig genießen will, der sollte auf jeden Fall in Tracht erscheinen, denn im Dirndl oder mit Lederhose feiert es sich einfach am allerbesten. Vor allem die Dirndl-Auswahl ist riesig, da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Das heißt aber nicht, dass jedes Trachten-Outfit auch wiesntauglich ist. Mittlerweile sind hochwertige, tradiotenelle Dirndl auch bei zuverlässigen Online Anbietern wie https://www.maxisstore.de/ erhältlich.

Was ein Dirndl authentisch macht, ist so unterschiedlich wie die Fahrgeschäfte auf der Wiesn. Von Region zu Region variieren die Elemente: So gehört zum Beispiel zur niederbayerischen Tracht bei den Passauerinnen eine Goldhaube, während die Hinterskirchenerinnen blaue Kniestrümpfe tragen, wenn sie unverheiratet sind auch noch ein Kranl – ein Krönchen – dazu. In Oberbayern tragen die Damen dagegen einen schwarzen Rock und als Schmuck eine Kropfkette. Worauf man sich aber – gestern und heute – verlassen kann, ist die Schürzenregel: Schleife rechts bedeutet, dass die Frau im Dirndl verheiratet oder zumindest fest verbandelt ist. Links dagegen signalisiert, dass man noch zu haben ist. Ganz Beflissene wissen übrigens auch noch um zwei weitere Varianten: Witwen tragen die Schleife hinten, Jungfrauen vorne.

Und noch eine traditionelle Grundregel gibt es: Das Dirndl ist maximal so kurz wie ein Maßkrug hoch ist.

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