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Rezension : "Die Entführung der Delia Wright" - Lindsay Faye

22.08.201710:40 UhrKunst & Kultur
Bild: Rezension : "Die Entführung der Delia Wright" - Lindsay Faye
dtv - Verlag
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(openPR) Inhalt :

1846.Vor einem halben Jahr wurde die Polizei von New York gegründet. Timothy hat sich als sehr talentiert für die Polizeiarbeit erwiesen. Und er glaubt sich ganz gut auszukennen mit dem Verbrechen in seiner Stadt. Dann erscheint die schöne Blumenverkäuferin Lucy Adams in seinem Amtszimmer: Ihr kleiner Sohn Jonas und ihre Schwester Delia sind entführt worden. Tims Ermittlungen führen ihn in ungeahnte Abgründe. Denn Lucys Familie ist »gemischter«, also nicht rein weißer Abstammung. Freie schwarze Bürger im Norden der USA sind Freiwild für Verbrecherbanden, die sie in ihre Gewalt bringen und als Sklaven in die Südstaaten verkaufen. Der Einzige, der Tim jetzt helfen kann, ist sein schillernder Bruder Valentine, seines Zeichens Polizei-Captain, korrupter Politiker, Frauenheld und noch einiges mehr. Als aber in Valentines Bett eine Leiche gefunden wird, muss Tim seinem ungeliebten Bruder beistehen …



Rezension :


In diesem Buch geht es um den Sklavenhandel in Amerika im Jahr 1846. Das erste was mir bei diesem Buch aufgefallen ist, war die Tatsache, dass erst 1846 die Polizei in New York so richtig gegründet wurde. Auch war mir irgendwie nie so richtig bekannt, dass es Sklavenfänger gab, die Schwarze in New York oder anderen Staaten in Amerika gefangen haben, um Sie dann ihren vermeintlichen Besitzern wieder zu bringen.

Wie ich dann doch immer wieder gerne feststelle, man kann aus jedem Roman etwas Interessantes lernen.

Komme ich nun mal zu der eigentlichen Geschichte. Timothy ist ein Polizist in New York und man kann sagen, er ist ein Kriminalbeamter, der mit Scharfsinn und Beobachtungsgabe die Sachlage immer recht schnell erfasst, sich aber nicht unbedingt vom ersten Anschein blenden lässt. Zudem hat er der das Herz einfach auf dem rechten Fleck.

Sein Bruder Valentine, bei dem die Leiche der Blumenverkäuferin Lucy Adams im Bett gefunden wurde, hat zwar wie sein Bruder auch das Herz auf dem rechten Fleck, er kommt aber immer etwas grober rüber und ist im Gegensatz zu seinem Bruder eher ein Frauenheld und ein Mensch, der weiß wie man seine Fäuste richtig einsetzt. Aufgrund seiner Parteizugehörigkeit hat er immer wieder die richtigen Verbindungen für seine Aufgabe bei der Polizei, aber auch sonst.


Alles in allem ist es einer der besten Kriminalromane der letzten Monate. Frau Faye hat einen - wie soll ich sagen - besonderen Schreibstil, der einem auf der ersten Seite schon anfängt zu fesseln, und einen nicht mehr los lässt. Man lernt vieles über die Anfänge des Streites zwischen dem Norden und dem Süden der USA.

Immer wieder wird aber auch auf die Abhängigkeiten der Staaten voneinander hingewiesen und warum manche Dinge einfach wesentlich länger gebraucht haben als man es sich eigentlich gewünscht hat. Interessant sind die Verknüpfungen der Underground Railroad, um Schwarze in Sicherheit zu bringen z.B. nach Kanada. Mit welchen Ängsten Schwarze damals leben mussten ist fast unvorstellbar. Man kommt immer mal wieder ins Grübeln - wie ist es eigentlich heute noch z.B. bei den Flüchtlingen, die aus Afrika zu uns kommen, oder auch die Spannungen in den USA.

Alles in allem ist es ein intelligent geschriebener Krimi mit einer sehr interessanten Wendung, aber dazu schreibe ich hier nichts mehr, mein Tipp für euch ist einfach: Geht in die nächste Buchhandlung und lest einfach ein wenig rein und lasst euch verzaubern und mit auf die Reise nehmen.

Verlag: dtv

ISBN: 978-3-423-26043-5

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