openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Jährlich 30.000 Tote durch Fehlmedikation – Medikationsplan jetzt!

09.08.201713:47 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Berlin, 09.08.2017 – In der Plusminus-Sendung des ARD vom 02. August spricht Professor Dr. Harald Dormann von der Uniklinik Fürth von bis zu 30.000 Todesfällen jährlich in Deutschland auf Grund von Nebenwirkungen bei der Multimedikation. Hinzu kommen ca. 1,6 Millionen Menschen, die deshalb behandelt werden müssen. Die konsequente Umsetzung des elektronischen Medikationsplanes muss umgehend forciert werden, um die Arzneimitteltherapiesicherheit zu verbessern.

Bei der patientenindividuellen Arzneimittelverblisterung (PAV) ist der elektronische Medikationsplan bereits seit Jahren Standard. Der Plusminus-Beitrag verdeutlicht, wie wichtig der Medikationsplan für die Sicherheit der Patienten ist. Allerdings ist der Medikationsplan allein kein Garant für eine richtige Arzneimitteltherapie. Todesursache Nummer eins ist die falsche Einnahme der richtig verschriebenen Arzneimittel.

„Nur die PAV bietet einen permanenten Prozess eines aktuell gehaltenen Medikationsplans, der durch den Apotheker als Arzneimittelfachmann überprüft wird. Individuelle Arzneiblister sind die geeignete Einnahmehilfe, um Verwechslungen von Medikamenten und Fehleinnahme zu vermeiden“, sagt der BPAV-Vorsitzende Hans-Werner Holdermann. Zudem sei in der modernen Therapiebetreuung, vor allem von multimorbiden Patienten der elektronische Medikationsplan unerlässlich. „Immer mehr Pflegeeinrichtungen erkennen die Fehleranfälligkeit der manuellen Medikamentenabgabe und greifen auf die fehlerminimierende pharmazeutische Dienstleistung der PAV sowie deren elektronische Medikationspläne zurück“, führt Holdermann aus.

Auch die Gesundheitsministerkonferenz hat die Notwendigkeit einer einheitlichen elektronischen Lösung mittlerweile erkannt. Doch bisher wurde lediglich beschlossen eine Reformkommission einzusetzen, die die gemeinsame telematische Infrastruktur für eine einheitliche elektronische Gesundheitsakte weiterentwickeln soll. Der BPAV unterstützt dieses Vorhaben, fordert aber gleichzeitig eine schnellere Umsetzung, in der auch die therapietreue Medikamentenversorgung per individueller Verblisterung berücksichtigt wird.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 962789
 474

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Jährlich 30.000 Tote durch Fehlmedikation – Medikationsplan jetzt!“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Bundesverband patientenindividueller Arzneimittelverblisterer (BPAV) e.V.

Bild: DDInnovations Assoziiertes BPAV-MitgliedBild: DDInnovations Assoziiertes BPAV-Mitglied
DDInnovations Assoziiertes BPAV-Mitglied
DDInnovations wird assoziiertes Mitglied im BPAV – Digitalisierung stärkt die patientenindividuelle Arzneimittelversorgung Berlin, im Februar 2025 – Der Bundesverband Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer e.V. (BPAV) begrüßt mit DDInnovations ein neues assoziiertes Mitglied. Das MedTech-Unternehmen entwickelt innovative Lösungen für den Gesundheitssektor und bringt seine Expertise im Bereich der digitalen Automatisierung in die Verblisterung ein. Innovationen – nicht nur im Namen Durch die Kombination aus Künstlicher Intelligenz …
Bild: Patientensicherheit durch patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung stärkenBild: Patientensicherheit durch patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung stärken
Patientensicherheit durch patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung stärken
Berlin, 17.09.2024 Anlässlich des heutigen Welttages der Patientensicherheit steht aus Sicht des BPAV auch in diesem Jahr die patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung (PAV) im Fokus. Durch den systematischen Ansatz zur personalisierten Verblisterung von Medikamenten können Risiken in der Arzneimitteltherapie signifikant reduziert und die Sicherheit der Patienten maßgeblich erhöht werden. Dies ist ein entscheidender Beitrag zur Vermeidung von Medikationsfehlern, die immer noch eine der Hauptursachen für Behandlungsfehler darstellen. A…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Über 62 Millionen Deutsche sind onlineBild: Über 62 Millionen Deutsche sind online
Über 62 Millionen Deutsche sind online
… sollte das Gesundheitswesen mit der fortschreitenden Digitalisierung mindestens Schritt halten können“, sagt Christian Buse, Apotheker und Vorstand des BVDVA. E-Rezept und E-Medikationsplan sollten schnell kommen Laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2017 hat die Internetnutzung weiter zugenommen: sowohl die Zahl der Nutzer als auch deren Nutzungszeit. Knapp 2,5 …
BPAV: Ein Medikationsplan allein ist kein Beitrag zur Therapietreue
BPAV: Ein Medikationsplan allein ist kein Beitrag zur Therapietreue
Berlin, 3.3.2015 – Im Zuge des geplanten eHealth-Gesetzes der Bundesregierung geht es auch um die Erstellung eines Medikationsplanes. Dieser soll dem Patienten in Papierform zur Verfügung gestellt werden. Diese Maßnahme zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) begrüßt der BPAV ausdrücklich. Eine automatische Verbesserung der Therapietreue …
Bild: Medikationsplan 2.0: MyTherapy App verwandelt Papier in AdhärenzBild: Medikationsplan 2.0: MyTherapy App verwandelt Papier in Adhärenz
Medikationsplan 2.0: MyTherapy App verwandelt Papier in Adhärenz
• Ab 1.10. gilt für Vertragsärzte die Verpflichtung zur Ausstellung eines Medikationsplans • Laut aktueller smartpatient-Studie bewerten 96% der Ärzte den Medikationsplan zwar als sehr sinnvoll, die Mehrheit jedoch bemerkt Schwachstellen beim Medium Papier • Die kommende Version der MyTherapy App erfasst den Medikationsplan per Smartphone-Kamera und …
Bild: Die Nutzung des bundeseinheitlichen Medikationsplanes in der Hausarztpraxis: Forschungsprojekt gibt StarthilfeBild: Die Nutzung des bundeseinheitlichen Medikationsplanes in der Hausarztpraxis: Forschungsprojekt gibt Starthilfe
Die Nutzung des bundeseinheitlichen Medikationsplanes in der Hausarztpraxis: Forschungsprojekt gibt Starthilfe
Die Aktualisierung des bundeseinheitlichen Medikationsplans stellt Hausärzte vor neue Herausforderungen. Forscher an der Universität Leipzig haben dies erkannt und stellen aktuell den ersten Prototypen als passende Lösung bereit. Demnach ist es möglich, Medikationsinformationen aus verschiedenen unstrukturierten Dokumenten (z.B. Arztbriefen, Entlassbriefen, …
Bild: Das elektronische Rezept als Treiber der DigitalisierungBild: Das elektronische Rezept als Treiber der Digitalisierung
Das elektronische Rezept als Treiber der Digitalisierung
… Gesundheitswesens wird nicht fertig: Wenn sich die Telematikinfrastruktur mit der elektronischen Gesundheitskarte als Herzstück weiter verzögert, könnte die Politik zumindest Teilprojekte wie den elektronischen Medikationsplan oder gar das digitale Rezept priorisieren. In der IT ist ein schrittweises Vorgehen die Regel – auch um Zwischenerfolge zu haben. Bei der …
Pressemitteilung des BPAV: e-Health-Gesetz: Medikationsplan am Apotheker vorbei – ein Skandal
Pressemitteilung des BPAV: e-Health-Gesetz: Medikationsplan am Apotheker vorbei – ein Skandal
Berlin, 28.5.2015 – Der gestern im Bundeskabinett verabschiedete Entwurf des e-Health-Gesetzes weitet die Pflicht für einen Medikationsplan sinnvoll aus. Der BPAV befürwortet diesen Schritt hin zu einer besseren und vor allem sicheren Versorgung der Patienten ausdrücklich. Die verblisternden Apotheken dürfen allerdings nicht von der Honorierung ausgenommen …
Bild: Achtung, erste Hitzewelle des Jahres: Das Gesundheitsnetz QuE Nürnberg gibt Tipps für PatientenBild: Achtung, erste Hitzewelle des Jahres: Das Gesundheitsnetz QuE Nürnberg gibt Tipps für Patienten
Achtung, erste Hitzewelle des Jahres: Das Gesundheitsnetz QuE Nürnberg gibt Tipps für Patienten
… Trinkmenge an die Außentemperatur an und vereinbaren Sie, vor allem bei regelmäßiger Einnahme verschiedener Medikamente, einen Beratungstermin bei Ihrem QuE- Arzt!Medikationsplan überprüfen: Ein an Hitze angepasster Medikationsplan kann Nebenwirkungen vermeiden. Sprechen Sie Ihren QuE Fach- oder Hausarzt darauf an!Mittagshitze und körperliche Anstrengung …
Offene Gesprächsrunde zum Thema „Der bundeseinheitliche Medikationsplan“ am 26. September 2018.
Offene Gesprächsrunde zum Thema „Der bundeseinheitliche Medikationsplan“ am 26. September 2018.
… Seniorenfachberatung des Diakonischen Werkes Augsburg laden zur offenen Gesprächsrunde „Treffpunkt Demenz“ in die Neue Stadtbibliothek ein. Jeder Patient hat Anspruch auf einen Medikationsplan, wenn er mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig einnehmen muss. Der Medikationsplan ist nicht nur ein Stück Papier, sondern eine Information, die …
GÜLLE STINKT und verursacht 15.000 Tote jährlich - HIER eine mögliche Lösung: Gülle-Veredelung
GÜLLE STINKT und verursacht 15.000 Tote jährlich - HIER eine mögliche Lösung: Gülle-Veredelung
… spannender Beitrag zum Thema Feinstaub. Unglaublich: Gülle verursacht 45 % vom gesamten(!) Feinstaub in Deutschland und verursacht 15.000 Todesfälle jährlich. Link zum Beitrag (2 Minuten): http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/feinstaub-landwirtschaft-100.html Betrachten wir die Maßnahmen und finanziellen Aufwendungen zur Reduzierung des Feinstaubs allein …
AMME Forschungsprojekt soll einen übersichtlichen Medikationsplan für Patienten schaffen
AMME Forschungsprojekt soll einen übersichtlichen Medikationsplan für Patienten schaffen
… Forschungsprojekt des Instituts für Angewandte Informatik e.V. namens „AMME“ - Semantische Integration von Medikationsplänen unterschiedlicher Struktur verfolgt das Ziel, einen einheitlichen Medikationsplan für Patienten, Ärzte und Apotheker zu entwickeln. Dabei werden Dienste und Anwendungen (u.a. eine Smartphone-App) entwickelt, die Informationen zur Medikation …
Sie lesen gerade: Jährlich 30.000 Tote durch Fehlmedikation – Medikationsplan jetzt!