(openPR) Wer als Verantwortlicher für die Sicherung einer Straßenbaustelle benannt ist, muss im Ernstfall Rede und Antwort stehen. Diesen Eintrag in der Verkehrsrechtlichen Anordnung als reine Formsache abzustempeln wäre falsch.
Fehlerhafte Baustellenabsicherung kann im Schadensfall zu hohen Schadensersatzforderungen unter Feststellung strafrechtlicher Tatbestände führen. Deshalb wurde die Qualifikation des Verantwortlichen gemäß RSA nach dem „Merkblatt über Rahmenbedingungen für erforderliche Fachkenntnisse zur Verkehrssicherung von Arbeitsstellen an Straßen" (MVAS 99) eingeführt. Mittlerweile fordert fast jede Ausschreibung den entsprechenden Schulungsnachweis.
Die MORAVIA Akademie fokussiert ihre Seminare zur Baustellensicherung auf die praktische Umsetzung und geht dabei gezielt auf die Position des Verantwortlichen ein.
Die Probleme, von denen Teilnehmer in diesen Seminaren berichten, sind das Jonglieren zwischen Sicherheit und Kosten, die Konsequenzen von Vollsperrungen und die Last der eigenen Entscheidungsfindung.
„Viele fühlen sich mit dieser Aufgabe zunächst überfordert. Die Teilnehmer kommen mit konkreten Fragen und Problemen zu uns. Eine Schulung darf nicht mehr nur darin bestehen, bloße Richtlinien zu vermitteln. Wer vor Ort verantwortlich ist, möchte für jedes Szenario gerüstet sein.“ so Anette Dürer (Leiterin MORAVIA Akademie).
Referenten der Akademie müssen daher neben Fachwissen und pädagogischen Fähigkeiten auch viel praktische Erfahrung vorweisen, nur so können sie auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingehen.
Das Wissen, das die Seminarteilnehmer mitnehmen, soll sie darin bestärken, selbstbewusst mit ihrer Verantwortung umzugehen und im Zweifelsfall auch die richtigen Fragen zu stellen.











