(openPR) Negenharrie, 01. August 2017 – zum vierten Mal lebt das lala-Festival vom 18. bis 20. August auf Gut Ovendorf im Herzen Schleswig-Holsteins auf.
Die Philosophie vom lala lässt sich leichter fühlen, als sie zu beschreiben ist. „Wir bauen Brücken und sind zwischen den Zeilen. Was treibt ist das Feuer im Herzen: Die brennende Sehnsucht nach Zusammenkunft unter der Sonne, unserer Wunsch nach einem fruchtbaren Ort, an dem jede künstlerische Ausdrucksform Raum und Zeit bekommt, sich frei und experimentell zu entwickeln. Es sind die Liebe und die Musik, welche Alles verbindet“, beschreibt Mitorganisator Kaspar Schulte-Ostermann das besondere lala-Feeling.
Doch nicht bloß Blumenkinder und verspätet wiedergeborene Hippies finden hier ihr Forum, sondern eine Vielzahl von Künstlern, die sich selbstbewusst ins multimediale und performative Spannungsfeld unserer Zeit begeben.
Künstler Peter Sebastian „Pipe“ Lange, Inhaber des Guts Ovendorf und Gastgeber, sieht die lala-Philosophie so: „Das Festival versucht, ein Bild zu zeichnen, dass sich erst im Erlebnis und in der eigenen Beteiligung zeigt. Es ist somit ein Versuchsgelände im Außenraum, dass zunächst im Innenraum und im Zusammenspiel von vielen suchenden Persönlichkeiten entsteht. Eine Erforschung von dem, was heute möglich ist, ein Testgelände für das, was nötig erscheint – im wissenden Nichtwissen. Es ist der Versuch, den leisen und krachenden Anteilen ihren Platz zu schenken, damit ein Ganzes daraus entsteht. Bitte sehr, kommt, helft, spielt, tanzt, musiziert und achtet aufeinander, lernt voneinander, dass es ein großes schönes Fest werden kann.“
lala’s Bühnen und Line-Up
Auf dem Akustischer Acker und der Wohnzimmer-Bühne spielen Bands abseits des Mainstreams zu Jazzfusion, elektronische Grooves, Oriental, Soul und Rock’n’Roll auf. An den elektronischen Stationen Am Weiher, Im Silo, Basshaltestelle, Broken Forms Stage und beim Muddimarkt in der Tanzhalle geben sich DJs & Clubkulturen die Plattenteller rund um die Uhr in die Hand. Das Ergebnis lässt sich noch gar nicht absehen, auf jeden Fall wird sich dabei eine spannende Mixtur aus Techno, House, Drum’n’Bass, Funk, Hip Hop und Fusion entladen.
Eine poetische Odyssee auf der Suche nach Heimat und neuen Wegen
Zum Mitmachen laden Piazza und Performance in unterschiedlichen Räumen ein: Muddimarkt, Punkrock-Yoga, Permakultur, Schweißen für Kids, Gesusel, Magic Facepaint, Loopstation-Workshop, Origami, Improtheater, Marionetten Basteln, Craft Draft (Marokko), Upcycling, Beating the Drum (NU Unruh, Einstürzende Neubauten), The Beat Winners und viele andere Kreative vereinen sich zu einer magischen Welt. In diesem Sinne sind die Festivalbesucher aufgefordert: „Taucht ein in eine Welt, in der die Uhr anders tickt, die Vögel rückwärts fliegen! Kurzum: verlalaliebt euch!“ Weitere Infos, das detailliertes Programm und Festivalkarten sind zu finden unter: www.lalafestival.org.















