(openPR) Das äußerst diskriminierende, aber immer noch gebräuchliche Schimpfwort "Bettnässer" zeigt überdeutlich, welche Reaktionen zu erwarten sind, wenn man hierzulande über ein solches Problem offen spricht.
Vorurteile betreffen nicht nur das Kind selbst, sondern auch die Eltern, die - so hat es zumindest den Anschein - nicht in der Lage sind, ihr Kind richtig zu erziehen.
Es geht aber auch anders: Man spricht offen über das Thema Bettnässen. Man hat erkannt, dass Bettnässen meistens keine Krankheit ist, dass das Problem viel häufiger vorkommt, als angenommen wird, und dass kein Grund besteht, sich zu schämen oder sich selbst oder gar seinem Kind Vorwürfe zu machen oder sich selbst oder gar seinem Kind Vorwürfe zu machen.
Kinderärzte gehen davon aus, dass Kinder erst mit fünf oder sechs Jahren lernen, ihre Blase auch nachts wirklich gut zu kontrollieren. Sie empfehlen daher, bis zum siebten Lebensjahr noch nichts zu unternehmen. Erst wenn ein Kind mit sieben Jahren noch an mindestens zwei Nächten im Monat im Schlaf einnässt, sprechen die Ärzte von einer Enuresis nocturna.
Allgemein anerkannt ist, dass es sich bei der primären Enuresis wohl um eine Verzögerung in der Entwicklung des Kindes handelt. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass bei vielen der betroffenen Kinder und Jugendlichen die eigentliche Ursache für das Bettnässen es ist, dass bei ihnen ein bestimmtes Hormon in zu geringen Mengen vorhanden ist. Dieses Antidiuretische Hormon, abgekürzt ADH oder einfach Vasopressin genannt, wird von der Hypophyse produziert. Daraus folgt, dass die Kontrollmechanismen, die die Blasenfunktion steuern, sich bei den betroffenen Kindern langsamer ausbilden. Wie lange das dauert, kann von Kind zu Kind unterschiedlich sein.
Selbstverständlich wird sich eine Besserung nicht von heute auf morgen einstellen. Irgendwann erreichen viele Eltern einen Punkt, an dem sie den Eindruck haben, dass ihnen die ganze Sache über den Kopf zu wachsen droht. Was dann?
Wenn Sie bemerken, dass Ihr Kind mehr und mehr unter dem Bettnässen leidet und auch Sie diese unerfreuliche Situation stärker belastet, dann ist es an der Zeit, fachmännischen Rat zu suchen, am besten bei einem erfahrenen Kinderarzt oder Kinderpsychologen, einem Kontinenzzentrum oder einer anderen Beratungsstelle, man hilft Ihnen dort gern und Sie werden erkennen, dass Sie nicht alleine sind mit Ihren Problemen.
Das Kind muss wissen, dass es sich für das Bettnässen nicht schämen muss. Allerdings bleibt davon allein das Bett nicht trocken. Nasse Bettwäsche, feuchte Matratzen und durchnässte Zudecken sind in vielerlei Hinsicht eine Belastung für Kinder und Eltern.
Das muss nicht sein. Man kann alles im Bett gegen Einnässen schützen, das löst zunächst schon einmal dieses Problem zuhause. Dafür gibt es unterschiedliche Methoden, Hilfsmittel. Höchsten Schutz bieten moderne Unterlagen, die mittlerweile nicht mehr in den einzelnen Schichten vernäht sind (Faltenbildung), sondern miteinander verklebt (laminiert) sind. Das Non-Plus-Ultra stellt dabei die ComfortSafe – Unterlage dar. Ursprünglich für den professionellen Bereich entwickelt, ist sie ideal für den häuslichen Bereich. Dünner als ein Bierdeckel trägt sie nicht störend auf, nimmt aber mehr Flüssigkeit auf, als es der Medizinische Dienst der Krankenkassen vorschreibt, und braucht wenig Platz – vorteilhaft auch auf Reisen.
Die neueste Entwicklung in diesem Hilfsmittelsektor ist die Möglichkeit, die Bettdecke zu schützen – besonders wichtig bei unseren kleinen männlichen Sorgenkindern.




