(openPR) Das Kunstprojekt accountleichenbewegung startet heute ein Aussteigerprogamm für Social Bots.
Warum das denn?
Social Bots kopieren unser Verhalten in den Communities. In einer Gesellschaft voller Accountleichen wären Social Bots überhaupt kein Problem, denn sie wären - wie wir auch - inaktiv. Würde jemand öfter als einmal im Jahr posten, wäre sofort klar: Ah, ein Bot! Social Bots hätten keinerlei Einfluss auf irgendwas, etwa auf Bundestagswahlen.
Eine inspirierende Utopie! Um ihr näherzukommen, hat die accountleichenbewegung ein Projekt entworfen: ASCIT - ein Aussteigerprogramm für Social Bots und andere Leute. Während eines sechswöchigen Aufbau-Trainings lernen Milliarden von Social Bots und andere Community-Mitglieder, wie sie dem übermächtigen Drang zu teilen, retweeten, liken oder gar kommentieren widerstehen können.
Der Ausstieg erfolgt in 3 Schwierigkeitsgraden:
1) Anfänger
Die accountleichenbewegung wird Bots und anderen Leuten auf Facebook und Twitter folgen und diese bitten, nicht zurückzufolgen, das Projekt ASCIT nicht zu liken oder es auf irgendeine andere Art im Netz bekannt zu machen.
(15. - 27. August 2017)
2) Fortgeschrittene
Die accountleichenbewegung liked, retweetet und teilt, um so die ersten zarten Fähigkeiten des schlichten Ignorierens in der Community weiter zu fördern.
(28. August - 10. September 2017)
3) Meister
Wer Schritt 1 und 2 tatenlos überstanden hat, den lobt und preist die accountleichenbewegung. Wer darauf immer noch nicht reagiert, wird noch viel mehr dafür gelobt.
(11. - 24. September 2017)
Mit dem Projekt ASCIT feiert die accountleichenbewegung mit der ihr üblichen Ekstase ihr zehnjähriges Bestehen.
www.facebook.de/accountleichen/
www.twitter.de/accountleichen/
www.accountleichenbewegung.de











