openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Neue Modelle im Wissens- und Technologietransfer

26.07.201712:34 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Die Innovationskraft der Region Weser-Ems stärken und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen – das ist Ziel des Verbundprojekts „Technologiescouting innovativ NordWest“ der Universität Oldenburg, der Jade Hochschule und der Hochschule Emden/Leer. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Oldenburg, den Handwerkskammern Oldenburg und Ostfriesland, dem FabLab Oldenburg sowie den regionalen Wirtschaftsförderern wollen die Hochschulen in den kommenden drei Jahren Modelle entwickeln, die die Zusammenarbeit von Unternehmen und Hochschulen verbessen.



---
Gefördert wird das Vorhaben, das am 1. August startet, mit rund 500.000 Euro vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem Land Niedersachsen. Die inhaltliche und organisatorische Leitung des Projekts liegt bei der Technologietransferstelle im Referat Forschung und Transfer der Universität Oldenburg. „Mit dem gemeinsamen Projekt nehmen die drei Hochschulen neben Forschung und Lehre eine weitere wichtige Aufgabe wahr, indem sie der Region durch innovativen Wissens- und Technologietransfer neue wirtschaftliche Impulse geben“, so Prof. Dr. Martin Holthaus, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Universität Oldenburg.

Die intensivere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft soll beiden Seiten zugutekommen: Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von einem leichteren Zugang zu Know-How und hochqualifiziertem Personal. Für Hochschulen bieten Kooperationen Möglichkeiten, verstärkt Praxisbezüge in die Ausbildung zu integrieren, Forschungskooperationen zu intensivieren und Partner für Abschlussarbeiten und Praktika zu gewinnen.

In drei sich ergänzenden Teilprojekten erproben die Verbundpartner verschiedene, ineinandergreifende Ansätze, um die Beziehung zwischen Hochschulen und Unternehmen zu stärken: „Existenzgründungen aus Hochschulen“ (Universität Oldenburg), „Cross-Innovation“ (Jade Hochschule) sowie „Empfehlungsmarketing“ (Hochschule Emden/Leer). An allen drei Standorten werden Innovationsmanager eingestellt, die die Projekte umsetzen.

Die Universität Oldenburg kann mit dem Teilprojekt „Existenzgründungen aus Hochschulen“ an ihre langjährige Erfahrung in der Gründungsunterstützung anknüpfen. Es gilt nun, Technologie-Trends systematisch zu beobachten und Innovationspotenziale frühzeitig zu erkennen, um die Zahl der Gründer unter den Hochschulabsolventen weiter zu steigern und Ideen schneller wirtschaftlich umzusetzen. Außerdem entwickelt die Universität eine Online-Plattform, über die Hochschulen und KMUs langfristig Kontakte aufrechterhalten und ausbauen können.

Die Jade Hochschule bringt erste Erfahrungen mit „Cross Innovation“ in das Projekt ein. Diese Methode verknüpft Produkte, Services und Trends verschiedener Branchen. Ziel ist es, neue Anwendungsmöglichkeiten vorhandener innovativer Entwicklungen zu identifizieren und diese entsprechend anzupassen.

Das an der Hochschule Emden/Leer erprobte aktive Empfehlungsmarketing identifiziert und aktiviert neue KMU mit dem Ziel, weitere regionale Partner für Abschlussarbeiten und Praktika zu gewinnen. Ergebnisse dieser Projekte können die Keimzelle für neue Gründungsvorhaben bilden oder durch KMU und Startups verwertet werden.

Die Hochschulen wenden diese Methoden an, evaluieren sie und entwickeln sie systematisch weiter. Nach einem Jahr rotieren die Methoden, werden an einem neuen Standort getestet und modifiziert, sodass am Ende des dritten Projektjahrs jede Hochschule alle drei Methoden durchlaufen hat. Als Best-Practice-Beispiele sollen die Erkenntnisse des Projekts auch für andere Regionen Vorbildcharakter haben.

Weitere Informationen:
- http://uol.de/transfer

Quelle: idw

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 960446
 375

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Neue Modelle im Wissens- und Technologietransfer“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Bild: Erneut Förderung für Oldenburger Sonderforschungsbereich zu MeeresbakterienBild: Erneut Förderung für Oldenburger Sonderforschungsbereich zu Meeresbakterien
Erneut Förderung für Oldenburger Sonderforschungsbereich zu Meeresbakterien
Erfolg für Oldenburger Meeresforscher: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem Sonderforschungsbereich (SFB) „Roseobacter“ an der Universität Oldenburg erneut Mittel bewilligt: 9,7 Millionen Euro erhält das Vorhaben von 2018 bis 2021 für die abschließende Phase. Im Mittelpunkt des SFB „Ökologie, Physiologie und Molekularbiologie der Roseobacter-Gruppe: Aufbruch zu einem systembiologischen Verständnis einer global wichtigen Gruppe mariner Bakterien“ steht eine der wichtigsten Gruppen von Meeresbakterien. --- An dem Großprojekt sind …
Bild: Antarktisches Meereis: mehr Schutz als Vorratskammer für KrilllarvenBild: Antarktisches Meereis: mehr Schutz als Vorratskammer für Krilllarven
Antarktisches Meereis: mehr Schutz als Vorratskammer für Krilllarven
Der Kleinkrebs Euphausia superba (Antarktischer Krill) spielt eine Schlüsselrolle im Ökosystem der Antarktis. Bisher vermuteten Wissenschaftler, dass Krilllarven den antarktischen Winter überstehen, indem sie sich von an und im Packeis lebenden mikroskopisch kleinen Algen ernähren. Ein internationales Forscherteam um die Oldenburger Meeresbiologin Prof. Dr. Bettina Meyer hat nun herausgefunden, dass die Larven im winterlichen Packeis hauptsächlich Schutz, aber nur wenig Futter finden. Spezielle Strategien ermöglichten es den Larven dennoch, i…

Das könnte Sie auch interessieren:

Fraunhofer MOEZ veranstaltet Deutsch-Russisches Umweltforum in Russland
Fraunhofer MOEZ veranstaltet Deutsch-Russisches Umweltforum in Russland
… – Im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahres der Bildung, Wissenschaft und Innovation ist das Fraunhofer MOEZ Organisator eines bilateralen Forums zum Thema „Wissens- und Technologietransfer im Umweltbereich“. Die Veranstaltung findet vom 23. bis 24. November 2011 im russischen Meleus, Republik Baschkortostan, statt. Mitorganisatoren sind u. a. die Moskauer …
Transferangebote auf einen B(K)lick
Transferangebote auf einen B(K)lick
Leibniz-Gemeinschaft startet neues Portal zum Wissens- und Technologietransfer Berlin/Greifswald/Kiel/Hamburg, 12.01.2012: Heute startet mit leibniz-transfer.de ein Internetportal der Leibniz-Gemeinschaft mit weit über 200 Angeboten zum Wissens- und Technologietransfer. Unter dem Motto „Vielfalt und Exzellenz“ bündelt das Leibniz-Transferportal die Kompetenzen, …
Fraunhofer IAO ermittelt Potenziale von Genderaspekten in Forschung und Innovation
Fraunhofer IAO ermittelt Potenziale von Genderaspekten in Forschung und Innovation
Wie entstehen aus Forschungsergebnissen Innovationen? Welche Chancen ergeben sich, wenn Frauen quantitativ und qualitativ besser in den Wissens- und Technologietransfer einbezogen werden? Diese Fragen untersuchte das Fraunhofer IAO in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Sondierungsprojekt »Die Genderdimension im Wissens- …
Leibniz-Institute: 1,5 Mio. Euro für Initiative im Forschungstransfer in Mecklenburg-Vorpommern
Leibniz-Institute: 1,5 Mio. Euro für Initiative im Forschungstransfer in Mecklenburg-Vorpommern
Fünf Leibniz-Institute in Mecklenburg-Vorpommern entwickeln eine innovative Struktur, um institutsübergreifende Leistungen für den Wissens- und Technologietransfer in regionalen Netzwerken gemeinsam zu verwenden. Gefördert wird diese Initiative vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über einen Zeitraum von drei Jahren mit 1,5 Millionen …
Innovation - die Notwendigkeit des Neuen
Innovation - die Notwendigkeit des Neuen
… führt zu mehr Exzellenz an der Hochschule, aber nicht automatisch zu mehr Wirtschaftswachstum. Aus Wissen Wettbewerbsvorteile entwickeln Prof. Sylvia Rohr, Expertin für Technologietransfer und Geschäftsführerin der GWT-TUD GmbH: „Wir müssen aus der Grundlagenforschung heraus für mehr Innovationen sorgen, vor allem von volkswirtschaftlicher Tragweite. …
Bild: Die neue IP-Deal-Datenbank – ein Tool für mehr Effizienz und Transparenz im AusgründungsprozessBild: Die neue IP-Deal-Datenbank – ein Tool für mehr Effizienz und Transparenz im Ausgründungsprozess
Die neue IP-Deal-Datenbank – ein Tool für mehr Effizienz und Transparenz im Ausgründungsprozess
… Erfassung und Analyse von IP-Transferverträgen schafft das Projekt neue Standards für Transparenz, Fairness und Nachvollziehbarkeit beim Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen an Start-ups, insbesondere im Deep-Tech-Bereich.Gerade bei technologiegetriebenen Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen ist …
Technische Hochschule Wildau präsentiert sich ab heute mit neuer Webseite
Technische Hochschule Wildau präsentiert sich ab heute mit neuer Webseite
… übersichtliche Portalstruktur schafft spezielle Zugänge für Interessierte an Studium und Weiterbildung, Studierende, Partner für akademische Forschung sowie Wissens- und Technologietransfer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Alumni. --- „Modern, intuitiv, zielgruppenorientiert“, so präsentiert sich seit heute – Dienstag, 12. September 2017, …
Mit UNITE zeigt die Mission der BUA Wirkung: 10 Millionen Euro Förderung für UNITE – Startup Factory Berlin-Brandenburg
Mit UNITE zeigt die Mission der BUA Wirkung: 10 Millionen Euro Förderung für UNITE – Startup Factory Berlin-Brandenburg
… Innovationsraum entscheidend stärkt und strukturiert.Fokus auf KI, Gesundheit und grüne TechnologienZiel ist es, Innovationspfade zwischen Forschung und Anwendung über den klassischen Technologietransfer hinaus strukturell zu stärken und eine neue Generation von technologiegetriebenen Gründungen aus der Wissenschaft hervorzubringen. Der Fokus wird dabei auf …
Wie Forschung aus dem Labor im Innovations­system ankommt
Wie Forschung aus dem Labor im Innovations­system ankommt
… für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie die Technische Universität Berlin mit der Gestaltung einer akademischen Fachdisziplin rund um das Thema Wissens- und Technologietransfer. Die Fundierung in einer eigenen Wissenschaftsdisziplin soll zu einer Verankerung des Themas in den Forschungszentren beitragen und bildet einen Grundpfeiler, um die …
Bild: Wie kommt das Wissen in die Wirtschaft?Bild: Wie kommt das Wissen in die Wirtschaft?
Wie kommt das Wissen in die Wirtschaft?
Die TU Dresden und die Sächsische Aufbaubank Dresden veranstalten am 30. Oktober 2007 eine gemeinsame Tagung zum Thema: „Wissens- und Technologietransfer - Standortfaktor für Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit “. Regionale Unternehmen sind immer stärker dem globalen Wettbewerb ausgesetzt, der ein hohes Maß an Innovationsfähigkeit abverlangt. Um diesen …
Sie lesen gerade: Neue Modelle im Wissens- und Technologietransfer