(openPR) BIENNALE AUSTRIA Ausstellung LA JOIE DE VIVRE! - BA Contemporary 2017 im Centro d’Arte San Vidal, Scoletta San Zaccaria, Venedig.
Der Verein Biennale Austria präsentiert vom 15. – 29. September 2017 in der Galerie Centro d‘Arte San Vidal Scoletta San Zaccaria, der italienischen Künstlervereinigung U.C.A.I. in Venedig in der Ausstellung "LA JOIE DE VIVRE!“ Positionen von elf Künstlern aus Australien, Bosnien & Herzegowina, Deutschland, Kenya, Iran, Schweiz, Ukraine, USA und Österreich zum Thema der 57. internationalen Kunstausstellung "Viva Arte Viva" Biennale Arte 2017 Venezia.
LA JOIE DE VIVRE! wird im Dictionary der Cambridge University mit „a feeling of great happiness and enjoyment of life” übersetzt. Dies ist wohl eine treffendere Beschreibung, als die deutsche Bezeichnung “Lebensfreude”. Dieses Hochgefühl, das beim Aussprechen der Wörter sich im Körper entwickelt, ist schwer zu fassen, da zu viele Facetten sich in diesen vier Wörtern befinden. Und so zeigt auch diese Ausstellung nur einen kleinen Teil des LA JOIE DE VIVRE. (Elisabeth Rass)
LA JOIE DE VIVRE!
BA Contemporary 2017 Venezia
Centro d'Arte San Vidal, Scoletta San Zaccaria,
Campo San Zaccaria, 30122 Venedig, Italien
Eröffnung: 15. September 2017, 18:00 Uhr
Einführende Worte: Francesca Catalano, Kuratorin und Kunstkritikerin und Giorgio Fabbiani, künstlerischer Leiter (U.C.A.I. – Venedig)
Eröffnung: Elisabeth Rass und Herwig Maria Stark (Verein Biennale Austria)
Ausstellungsdauer: 15.- 29. September 2017
Öffnungszeiten: MO - SA 10:30 – 12:30 und 16:00 – 19:00 Uhr
Künstler:
Atelier Coolpool – Daisy Gold, Manfredo Weihs (AUT), Admira Bradaric (BIH),
Kelly Fischer (CHE/USA), Darius Foroutan (AUT), Jürgen Haupt (DEU),
Marianne Hollenstein (CHE), Vladislava Iakovenko (UKR), Marlen Peix (DEU),
Mandana Sepasi (IRN), Alexandra Spyratos (KEN/AUS), Rosaria Aestus Vigorito (USA)
Ausstellungsort:
Die Galerie “Centro d’Arte San Vidal” wurde 1949 von der privaten, gemeinnützigen Kunstvereinigung „Unione Cattolica Artisti Italiani (U.C.A.I.)“ in der Scoletta San Zaccaria in Venedig eröffnet. Die „Unione Cattolica Artisti Italiani“ wurde 1945 in Rom gegründet und vereint KünstlerInnen der bildenden -, musischen - und darstellenden Kunst, Literaten, Architekten, Kunstkritiker und Kunstförderer.
Diese Ausstellung wird von der Firma RDW, Wien unterstützt.
Information über die Künstlerinnen und Künstler:
ATELIER COOLPOOL – DAISY GOLD, MANFREDO WEIHS (AUT)
Das Künstlerduo COOLPOOL, Daisy Gold und Manfredo Weihs schaffen eine Synergie der Kunstformen Malerei und Fotografie.
In den ausgewählten Arbeiten für diese Ausstellung beschäftigen sie sich mit der Einfachheit, Schönheit und Kurzlebigkeit des Gefühls der Lebensfreude und ob die Empfindung derselben durch Manipulation gesteuert werden könnte. .
ADMIRA BRADARIC (BIH)
Eine Hommage an das Leben sind die drei Arbeiten von Admira Bradaric. Sie sind Teil der Serie „Autobiographie“ in der die Künstlerin die Position sowohl als Schauspielerin als auch als künstlerischer Beobachter einnimmt.
In dieser brutalen, expressiven künstlerischen Artikulation verschmelzen die Inszenierungen am Körper und Geist zu seinem sichtbaren Ereignis, dass die innere Stärke, Kraft, Hoffnung und Glauben an das Leben nachvollziehbar macht.
KELLY FISCHER (CHE/USA)
Auf eine farbenfrohe Reise voller Gefühle von Glück und Leichtigkeit nimmt uns Kelly Fischer in ihren Bildern. Unerfüllte Träume und Geheimnisse warten nur darauf ans Licht geholt zu werden und uneingeschränkte Phantasien ermöglichen uns die Aufgaben des weltlichen Alltags als wunderbares Abenteuer zu erleben und das Leben so anzunehmen, wie es ist.
DARIUS FOROUTAN (AUT)
Unser tägliches Leben ist geprägt von einer Jahrtausendealten Kultur, die durch die Zeiten durch Akzeptanz zahlreicher Inspirationen durch andere Kulturen, an Lebendigkeit, Verschmelzung und Weiterentwicklung erfahren hat.
Somit ist für den Architekt und Künstler Darius Foroutan der Greif, ein Fabelwesen das seit Jahrtausenden in vielen Kulturen vorkommt, nicht nur ein Symbol der Stärke, Wachsamkeit und Hüter des Guten, sondern auch ein Symbol der Verschmelzung und Aufforderung zugleich offen und voll Zuversicht dem steten Wandel des Lebens entgegenzusehen.
JÜRGEN HAUPT (DEU)
Angetrieben vom Bestreben um eine räumliche Distanz zur alltäglichen Ernsthaftigkeit des Lebens zu schaffen mit seinen Sorgen und Drohungen, sind die Arbeiten von Jürgen Haupt zu sehen.
Seine naiven Bilder zeigen eine romantische Welt, voller Glück und einen sorglosen Alltag. Einer Welt, in der alle Träume und Wünsche der Menschen sich verwirklichen. Ein Platz, der ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht und jeder so sein kann wie er ist.
MARIANNE HOLLENSTEIN (CHE)
Landschaften auf Papier geschaffen durch Malerei und Schrift, unbewusstes handeln aus der Erinnerung heraus, reflektierend die Energie des Lebens in einer humanen Welt.
In den großformatigen Bildern von Marianne Hollenstein durchdringen verschiedene Prozesse des Sehens und Lebens einander und beginnen zu verschmelzen, spontan, dem Zufall vertrauend.
VLADISLAVA IAKOVENKO (UKR)
In der alltäglichen Wahrnehmung lassen Chaos, Langeweile und Inhumanität die Begegnung erhabener Schönheit und der Wunsch nach einem ausgefüllten, glücklichen Leben als unerreichbar erscheinen.
In den Bildern von Vladislava Iakovenko lauschen die Protagonisten einer Melodie, deren Töne durch die Harmonie der Farben und der Struktur der Leinwand laut an unser Ohr dringt und unseren inneren Zustand mitschwingen lässt. Dieser flüchtige Augenblick erinnert an die harmonischen Seiten des Lebens.
MARLEN PEIX (DEU)
Das alltägliche, scheinbar unbedeutende, Objekt verwandelt sich durch Veränderung der eigenen Wahrnehmung, der Komposition von Licht und Farbe, der Verwendung neuester Technologien und wird zum Ausdruck einer neuen Ästhetik.
Neue Universen entstehen in den abstrakten Kompositionen von Marlen Peix auf der Suche nach der Phantasie dahinter, nach dem Motto „Nichts ist, wie es zu sein scheint…“ und der Freude durch Schaffung einer neuen Ästhetik banale Objekte oder nichtssagende Situationen in eine andere Dimension zu versetzen.
MANDANA SEPASI (IRN)
In ihren Bildern zeigt Mandana Sepasi den Status des weiblichen Lebens und die Herausforderungen denen Frauen unablässig ausgesetzt sind. Ein unerwünschtes Leben geprägt von Einsamkeit, Isolation und Härte, fern jeglichen ästhetischen Anspruchs an äußerer Schönheit.
Die Auseinandersetzung mit dem realen Leben einer Frau ist der Versuch durch Visualisierung und Erhöhung als Kunstwerk den Frauen eine Stimme zu geben.
ALEXANDRA SPYRATOS (KEN/AUS)
Als Sinnbild einer tief verwurzelten Freude am Leben und als ein stetes Fortbestehen in lebensbejahender Einheit sind für Alexandra Spyratos Elefanten. Unermüdlich gehen sie über Jahrtausende ihren Weg und trotz aller Widrigkeiten, durch Naturereignisse oder durch zerstörendes Handeln der Spezies Mensch, umarmen sie das Leben.
Ihre visuelle Verneigung zeigt sich in den farbenprächtigen, strukturierten Bildern, inspiriert von der Schönheit der Wildnis Afrikas.
ROSARIA AESTUS VIGORITO (USA)
Ein leidenschaftliches Feuer für Provokation, Stimulanz, Unbehagen und bereichernde Lebenslust brennt und ist sichtbar in den Bildern von Rosaria Aestus Vigorito.
Sie betrachtet Kunst als eine Brücke zu einem höheren Selbst und darüber hinaus, eine Stimulanz der Sinne, unbequem, herausfordernd und immer den menschlichen Körper in Transformation.











