(openPR) Für psychosomatische Erkrankungen liegen die Ursachen oft in tiefen Ebenen des Unterbewusstseins und sind über rein konventionelle Therapien kaum zu erreichen. Die moderne Hypnosetherapie ermöglicht es hingegen, in das Unterbewusstsein vorzudringen und Ursachen für die körperlichen Symptome aufzulösen.
„Der Begriff ‚Psychosomatik‘ ist medizinisch nicht ganz korrekt, wir sprechen von ‚Somatoformen Störungen‘, die wiederum grob in ‚Somatisierungsstörung‘ und ‚Somatoforme autonome Funktionsstörung‘ unterteilt sind“, so Thomas Klinzner, Hypnosetherapeut in München.
Gemein ist beiden Erkrankungen jedoch, dass die Patienten unter heftigen Symptomen leiden, für die es keine körperliche (= somatische) Erklärung gibt. Hauptsächlich sind dies asthmaähnliche Symptome, Magen- und Darmbeschwerden, Hautprobleme bis hin zu Störungen des Urogenitaltraktes, die allesamt auf eine körperliche Erkrankung hinweisen.
„In der Folge begeben sich diese Patienten von Arzt zu Arzt, meist jahrelang und ohne jeden Befund, da ja körperlich alles in bester Ordnung ist – wenn diese belastenden Symptome nicht wären“, berichtet Klinzner aus seiner Praxiserfahrung. „Oft sind die Betroffenen absolut verzweifelt, da sie keinen Ausweg aus dieser Situation finden.“
Hypnotherapie kann die Ursache an der Wurzel packen
Die Hypnosetherapie hat sich zur Behandlung psychosomatischer Erkrankungen häufig gut bewährt, stammen doch die Krankheitssymptome meist von einem oder mehreren Erlebnissen, die die Seele nicht verarbeiten konnte. Derartige Erlebnisse – es kann sich auch um traumatische Erfahrungen handeln – werden von der Psyche ins Unterbewusstsein verschoben, also verdrängt. Auf Erinnerungen im Unbewussten kann man im wachen (bewussten) Zustand nicht zugreifen und diese nicht verarbeiten. Im Unterbewusstsein ist die Erinnerung jedoch noch vorhanden und wirkt von dort aus weiter, da das traumatische Erlebnis nie bewältigt wurde.
Hier nun setzt die Hypnosetherapie an: in Trance können sich die Patienten wieder an obige Situationen erinnern, der Therapeut sucht nach derartigen Erlebnissen, die eine psychosomatische Erkrankung auslösen könnten. Ganz behutsam wird der Patient an das Trauma herangeführt um eine Retraumatisierung unbedingt zu vermeiden. Therapeut und Patient besehen sich gemeinsam diese Situation und versuchen, sie umzudeuten, sie weniger bedeutsam zu machen. Unter Umständen kann das Trauma auch ganz verschwinden.
Bereits nach zwei Sitzungen kann eine deutliche Besserung der Symptome spürbar sein. Nach einer Reihe von Hypnosen können sie auch ganz verschwinden. In seltenen Fällen kann sich das Unterbewusstsein gegen die Therapie wehren, es geht in den sog. ‚Therapeutischen Widerstand‘. Dies ist weder Schuld des Patienten noch Unvermögen des Therapeuten, dieser Widerstand stammt aus dem Unbewussten und ist praktisch nicht zu überwinden. „Gottseidank kommt therapeutischer Widerstand nur selten vor, meist scheint das Unbewusste froh zu sein, dieses Erlebnis oder Trauma loszuwerden, was wiederum im Verschwinden der Symptome mündet“ berichtet Klinzner aus seinem Praxisalltag.
Weitere Informationen zur Behandlung psychosomatischer Erkrankungen: http://www.zeitraum-muenchen.de





