(openPR) Film Tomorrow zeigt „Die Welt ist voller Lösungen“
Anja Reinalter, Bundestagskandidatin von Bündnis90/Die Grünen und Alina Welser, Sprecherin der Grünen Jugend des Kreisverbandes Biberach laden am 6. Juli 2017, 20 Uhr ins Lichtspielhaus in Riedlingen ein.
Klimawandel, Umweltverschmutzung, Überbevölkerung und Ressourcenknappheit bringen die Ökosysteme ins Wanken, sie drohen zu kollabieren. Doch der Film Tomorrow zeigt eindrucksvoll „ Die Welt ist voller Lösungen“. Der Film inspiriert, macht Mut, vermittelt, wenn sich die Menschen, die Generationen gemeinsam der Herausforderung stellen, sich auch die Machtverhältnisse verändern können. Der Ökonom Bernard Lietaer ist davon überzeugt, das es viel wirtschaftlicher sei auf ökologische Art zu produzieren – und es versöhne die Wirtschaft mit der Ökologie, die Personalverwaltung mit einem rentablen Unternehmen.
Wie ist der Film entstanden
Die Schauspielerin Mélanie Laurent (Inglourious Basterds, Beginners) und der französische Aktivist Cyril Dion lasen in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt. Sie wollten sich mit diesem Horror-Szenario jedoch nicht abfinden. Da ihnen klar wurde, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu motivieren und zum Handeln zu bewegen, machten sie sich auf den Weg. Sie sprachen mit Experten und besuchten weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. So entstand ein Dokumentarfilm, der Inspiration und Antworten auf dringendste Fragen gibt, und das unsere Zukunft anders werden kann, wenn wir es wollen.
Hunger und Unterernährung sind politische Probleme, für die es technische Lösungen gibt.
Wie z.B. Landwirtschaft nach dem Konzept Permakultur anbauen. Das Konzept zielt auf die Schaffung von dauerhaft funktionierenden, nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen. Forscher bestätigen, dass die manuelle Bearbeitung einer 1.000 m2 Grundstücksfläche einen jährlichen Gesamtumsatz von 54.000 Euro erzielt. Mit einem Arbeitseinsatz von 1.600 Stunden Gartenarbeit und 2.400 Arbeitsstunden insgesamt, wird damit eine Vollzeitstelle geschaffen.
Moderne Großstädte beweisen, es ist möglich. In wenigen Jahren hat es San Francisco geschafft, 80 Prozent der Abfälle wiederzuverwenden, zu kompostieren und zu recyceln. Bis zum Jahr 2020 sollen 100 Prozent der Abfälle der Stadt recycelt werden. Kopenhagen, die Hauptstadt von Dänemark, ist leiser als andere. Mehr als ein Drittel des täglichen Straßenverkehrs wird von Fahrrädern bestritten – sie machen die Hälfte des innerstädtischen Verkehrs aus. Durch dieses umweltschonende Transportmittel spart die Stadtverwaltung heute 90.000 Tonnen CO2 pro Jahr!
Partizipative Demokratie kann Menschen in ärmeren Regionen Chancen geben, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Kinder können in die Schule gehen, die Kriminalisierung kann erfolgreich bekämpft werden. Durch die Beteiligung an Entscheidungen fühlen sich die Menschen als Teil ihrer Gesellschaft, sie bringen ihre Ressourcen ein und können Einfluss auf die weitere regionale Entwicklung nehmen.
Der Film zeigt Beispiele auf, die uns Anregung geben, dass wir etwas verändern können, wenn wir anfangen anders zu denken. Es sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Nach dem Film ist Zeit für Diskussionen und Gespräche. Der Eintritt ist frei!










