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IDePLATE-System: Ein Beispiel für Innovationskraft „made in Germany“

29.06.201710:29 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: IDePLATE-System: Ein Beispiel für Innovationskraft „made in Germany“
Dietmar Moenning, Geschaeftsfuehrer von Tönnjes E.A.S.T. mit einem IDePLATE aus Honduras, wo das Sys
Dietmar Moenning, Geschaeftsfuehrer von Tönnjes E.A.S.T. mit einem IDePLATE aus Honduras, wo das Sys

(openPR) High-Tech-Kennzeichen als wegweisende Neuerung für den Straßenverkehr

Bremen, Juni 2017. Der deutsche Kfz-Kennzeichenhersteller Tönnjes E.A.S.T. hat gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern NXP Semiconductors und Kathrein das Nummernschild der Zukunft entwickelt. Als Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeit ist das visionäre IDePLATE-System entstanden. Es kombiniert das Kennzeichen mit einem integrierten RFID-Chip (Radio-frequency identification) und den zugehörigen Lesegeräten. Eine Technologie, für deren Realisierung drei Unternehmen ihr branchenspezifisches Fachwissen unter der Federführung von Tönnjes E.A.S.T bündeln. Die automatische und berührungslose Identifizierung und Authentifizierung via elektromagnetischer Wellen gewährt gleichermaßen den Schutz des einzelnen Fahrzeugs und „könnte zum Beispiel Verkehrsleitsysteme, Zugangslösungen in Umweltzonen oder die Steuerung von Ampelsystemen mit nur einem Medium, dem IDePLATE, übernehmen“, erklärt Thomas Brunner, Leiter des Geschäftsbereiches Kathrein-RFID. Die Kooperation liefert einen ganzheitlichen Ansatz, der wachsenden Anzahl von Fahrzeugen unter den Aspekten Identifikation, Authentifizierung und Zugangskontrollen Herr zu werden. „Es ist eine bahnbrechende Entwicklung, die enorme Potentiale birgt“, sagt Dietmar Mönning, Geschäftsführer von Tönnjes E.A.S.T.



Seit 1962 produziert die Firma Tönnjes Nummernschilder und optimiert im Laufe der Jahre sowohl eingesetzte Materialien als auch Sicherheitsmerkmale. Mit der Entwicklung des IDePLATE geht das Unternehmen einen Schritt weiter Richtung digitale Zukunft. Einen Baustein für das System, den im Kennzeichen integrierten RAIN RFID-Chip, produziert der Experte für RFID-Technologie, NXP Semiconductors, mit Hauptsitz in den Niederlanden. „Das verwendete UCODE® DNA-System verbindet eine Sendereichweite von bis zu 15 Metern mit revolutionärer kryptographischer Verschlüsselung“, erläutert NXP Marketing Direktor Mahdi Mekic. Während in der Vergangenheit zwischen großer Lesedistanz und funktionaler Sicherheit abgewogen werden musste, schafft NXP eine Kombination aus beiden Elementen. Vollautomatische Mautstellen oder Geschwindigkeitskontrollen werden durch die erhöhte Reichweite ermöglicht und schützen gleichzeitig die Daten der Autofahrer. Die notwendige Entschlüsselung erfolgt mithilfe der Infrastruktur von Kathrein. Diese bietet eine neuartige Verknüpfung aus RFID-Schreib-Lesegerät und einem sogenannten IoT-Gateway. Das bedeutet, dass Daten direkt in eine Cloud geladen und von dort aus weiterverwendet werden können. Als größter Antennenhersteller der Welt, feilt das Rosenheimer Unternehmen kontinuierlich an dieser Technik. „Wir arbeiten täglich in Bayern und Sachsen an dem Reader und setzen zu 100 Prozent auf den Innovationsstandort Deutschland“, so der Leiter von Kathrein-RFID, Thomas Brunner.

Laut der Allgemeinen Rechtsschutz-Versicherungs-AG (ARAG) werden in Deutschland jährlich rund 160.000 Nummernschilder gestohlen. Nicht selten ist dieser Vorgang nur der erste Schritt weitreichender Straftaten und führt zu umfassenden Gefahrensituationen für die Öffentlichkeit. Geschädigt werden nicht nur Privatpersonen, sondern auch der Staat: Nicht zugelassene Fahrzeuge, die durch gestohlene oder manipulierte Kennzeichen unerkannt bleiben, bedeuten massive Steuereinbußen. In den USA gehen dem Fiskus auf diese Weise jährlich bis zu 1,5 Milliarden Dollar verloren. Dietmar Mönning kritisiert auch die Lage in Deutschland: „Mit den aktuellen Methoden kommen zu viele Übeltäter ungestraft davon. Dieser Umstand gewährleistet nicht genügend Sicherheit und belastet unter dem Strich die Steuerzahler.“ Der fälschungssichere Datenspeicher des IDePLATE ermöglicht hingegen eine eindeutige Identifizierung von Fahrzeugen und beugt Diebstählen und Betrugsdelikten vor. Die RFID-Technologie bildet die Grundlage für viele zukunftsorientierte Nutzungsmöglichkeiten, die im Ausland bereits eingesetzt werden. In Kenia, einem Land in dem das Bruttoinlandsprodukt beständig wächst und im Jahr 2014 mehr Fahrzeuge denn je registriert wurden, konnte das deutsche RFID-Identifikationssystem bereits überzeugen. Bis 2020 wird dort eine zentrale Registrationsdatenbank eingerichtet, um nicht nur Straßen, sondern auch den Kfz-Handel sicherer zu gestalten. Auf den Cayman Islands beeindruckte das System ebenfalls: In den kommenden zwei Jahren soll die gesamte staatliche Verwaltung sowie der zugehörige Fuhrpark mit dem IDePLATE ausgestattet werden. „Tönnjes ist ein typischer ‚Hidden Champion‘ und ein gutes Beispiel dafür, wie Deutschland über seine Unternehmen Fortschritt generieren und exportieren kann“, meint CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen. Die Technologie des Delmenhorster Unternehmens und seiner Partner könnte ein wichtiger Schritt sein, um Städte effizienter, umweltfreundlicher und somit Richtung „Smart Cities“ zu entwickeln. „Mit dem IDePLATE eröffnen sich neue Möglichkeiten, auch im Zusammenhang mit der zunehmenden Digitalisierung. Deshalb ist es generell wichtig, zukunftsweisende Innovationen verantwortungsvoll zu gestalten beziehungsweise deren Entwicklung zu begleiten“, sagt sie.

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