(openPR) Produktmanager stellen eine sehr anspruchsvolle, aber auch überdurchschnittlich zufriedene Berufsgruppe dar. 76% der befragten Produktmanager sind zufrieden mit ihrem Job, 46% sogar hoch zufrieden. Dabei sind sie durch ein Bedürfnis nach Vielseitigkeit, Unabhängigkeit und Gestaltungsspielräumen motiviert. Und so erleben sie oft auch Reibungsverluste mit der hierarchischen Struktur ihrer Organisationen. Dabei erfüllen sie wichtige Voraussetzungen, um ihre Unternehmen gerade in Zeiten der Digitalisierung auf einen kundenorientierten Wandel einzuschwören. Das sind Ergebnisse der großen Produktmanager-Studie 2017 von Marketing Consult und Quiridium.
Wem der Produktmanager nun als Diva erscheint, unterschätzt die hohe Bindung an das Unternehmen und die sinnstiftende Tätigkeit. Die befragten Produktmanager wollen im Schnitt noch mehr als fünf Jahre in dieser Funktion tätig sein. Zwei Drittel von ihnen möchten im jetzigen Unternehmen bleiben, nur ein Drittel wäre lieber Produktmanager in einem anderen Unternehmen. Wenn überhaupt würden Produktmanager am ehesten den Job wechseln, um neue Aufgaben (70%) und mehr Verantwortung (53%) zu übernehmen. Die klassischen extrinsischen Motive – mehr Gehalt (55%) und ein hierarchischer Aufstieg (47%) – sind als potenzielle Wechselgründe zweitrangig.
Für 70% der Produktmanager spielt es daher eine wichtige Rolle, für welches Produkt sie zuständig sind, für fast die Hälfte ist das sogar entscheidend. „Überrascht hat uns hingegen, dass für immerhin 13% der Produktmanager das Produkt keine oder fast keine Bedeutung hat“, meint Ivo Mersiowsky von Quiridium. „Offenbar ist auch die Art der Tätigkeit an sich schon attraktiv.“
So sind Produktmanager überdurchschnittlich glücklich mit ihrem Job: 76% sind zufrieden, 47% sogar hoch zufrieden. Diese Werte sind außerordentlich hoch im Vergleich mit anderen Berufsgruppen und bemerkenswert in Verbindung mit der erwähnten Loyalität zum Unternehmen und zum Job.











