(openPR) Ahrensburg, den 20.08.2017: Silikon ist ein gängiges Mittel, um Fugen im Sanitärbereich und der Küche abzudichten. Im Gegensatz zum Spritzacryl als plastischem Dichtstoff ist es wesentlich elastischer und dehnungsaktiv. Es wird in verschiedenen Farben oder auch durchsichtig angeboten.
Der Nachteil, den Silikon hat, ist die relativ schnelle Aushärtung im Lauf der Jahre, die auch mit einem Farbverlust einhergeht. Aus einer ehemals weißen Fuge wird dann gern eine vergilbte unansehnliche Abdichtung. Auch kann es sein, dass es seine Klebeeigenschaften verliert und die Silikonfuge sich vom Bestimmungsort löst. Und dann das nicht mehr tut, was sie soll - nämlich abdichten.
Hinzu kommt, dass Fugen insbesondere im Nasszellenbereich schimmelanfällig sind. Spätestens dann wird es Zeit, eine Erneuerung vorzunehmen. Mit Hilfe des richtigen Werkzeugs ist dies gar nicht so schlimm.
Als Erstes muss natürlich die alte Silikonfuge restlos entfernt werden. Mit Glück und wenn die Fuge beim Abziehen nicht durchreißt, kann man sie in längeren Stücken einfach abziehen. Reste, und damit sind wirklich alle Reste gemeint, können mit einem Fugenkratzer abgeschabt werden. Auch ein chemischer Silikonentferner hilft, die letzten Reste loszuwerden. Hat sich tatsächlich schon Schimmel gebildet, muss dieser gründlich behandelt werden. Schimmelsporen sind sehr ungesund und gehören komplett entfernt. Schimmelreiniger sollte man Zeit zum Einwirken geben, am besten über Nacht.
Im nächsten Arbeitsschritt wird der Bereich rechts und links der Fuge jeweils sorgfältig abgeklebt, sodass das Silikon sauber verarbeitet werden kann. Natürlich muss die Fugenbreite größer sein als die Breite des Spalts, den sie abdecken oder abdichten soll. Es empfehlt sich übrigens generell, auf eine gute Silikonqualität zurückzugreifen, um ein unnötig schnelles Aushärten zu vermeiden.
Das größte Problem beim Erneuern ist die ruhige Hand. Mittels einer Spritzpistole, in die man die vorher schräg angeschnittene Silikonkartusche einlegt, wird dieser Arbeitsschritt erheblich erleichtert. Den Abschluss bildet dann ein Silikonglätter, mit dem man die Fugen glatt ziehen kann. Nun wartet man noch 12 Stunden, bis das Silikon ausgehärtet ist, und kann anschließend das Bad oder die Küche wie gehabt benutzen. Viel Spaß beim Renovieren!












