(openPR) Mit 447,2 Millionen Übernachtungen verzeichnete der deutsche Beherbergungsmarkt im Jahr 2016 abermals ein Rekordergebnis. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Zahl der Übernachtungen um 2,5 Prozent. Im Gegensatz zum Vorjahr wuchs die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste (+2,8 %) stärker als jene ausländischer Gäste (1,4 %).
Im Vergleich der vier größten deutschen Städte konnte der stärkste Anstieg der Übernachtungen im Zeitraum 2012 bis 2016 in der Hansestadt Hamburg beobachtet werden. Seit dem Jahr 2012 ist hier die Zahl der Übernachtungen auf 13,3 Millionen angestiegen. Das entspricht einem Plus von 25,4 Prozent. In der Bundeshauptstadt Berlin wurde 2016 wie üblich das größte Übernachtungsgeschehen von stolzen 31,1 Millionen Übernachtungen erzielt. Dies waren 24,8 Prozent mehr als noch im Jahr 2012. Auch in München haben sich die Übernachtungszahlen seit dem Jahr 2012 mit einem Anstieg von 13,4 Prozent positiv entwickelt. In der bayerischen Landeshauptstadt wurden 2016 rund 14,0 Millionen Übernachtungen gebucht. In Köln waren es 5,8 Millionen – ebenfalls mit einer positiven Entwicklung (+13,6 %) seit 2012.
Im Zuge der starken Nachfrage hat sich auch das Bettenangebot in den vier größten deutschen Städten positiv entwickelt. Die Wachstumsraten von 11,2 Prozent (Berlin) bis 16,5 Prozent (München) liegen jedoch unter der Entwicklung der Übernachtungen. Folglich hat sich die Auslastung in allen vier Städten im Vergleich zum Jahr 2012 positiv entwickelt. Trotz mehr als 14.000 zusätzlicher Betten seit dem Jahr 2012 ist die Bettenauslastung in Berlin von 54,5 Prozent auf 61,2 Prozent im Jahr 2016 gestiegen. Das entspricht 6,7 Prozentpunkten. Die höchste Auslastung wurde 2016 mit 61,4 Prozent in Hamburg verzeichnet. Seit 2012 ist sie um 6,0 Prozentpunkte gewachsen. Auch in Köln entwickelte sich die durchschnittliche Auslastung trotz leichter Schwankungen positiv: Mit 49,3 Prozent lag sie 2016 um 0,8 Prozentpunkte höher als noch im Jahr 2012. Aufgrund der starken Angebotsausweitung ist die Auslastung der Beherbergungsbetriebe in München von 2012 bis 2016 um 1,6 Prozentpunkte zurückgegangen. Zuletzt lag sie in der Stadt an der Isar bei 55,7 Prozent.
Die beständig wachsende Nachfrage und die modernen Erweiterungen auf den Hotelmärkten wirken sich positiv auf die realisierten Erlöse der Anbieter aus. Die durchschnittlichen Zimmerpreise lagen im August 2016 in Berlin bei 89,3 Euro, in Köln bei 100,9 Euro, in Hamburg bei 105,8 Euro und in München bei 128,1 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sind die durchschnittlichen Zimmerpreise gestiegen – am stärksten in Köln um 11,2 Prozent. Die durchschnittlichen Erlöse pro Zimmer (RevPAR) haben sich ebenfalls positiv entwickelt und lagen in Berlin bei 71,7 Euro, in Köln bei 80,4 Euro, in Hamburg bei 85,2 Euro und in München bei 103,6 Euro. Das stärkste Wachstum im Vergleich zum Vorjahr wurde auch hier in Köln verzeichnet (+15,6 %).
Aufgrund der hohen Nachfrage in den deutschen Metropolen sind die Projektpipelines derzeit gut gefüllt und lassen auf eine weitere Angebotsausweitung in den kommenden Jahren schließen. Neuen Hotelkonzepte und -marken gelingt häufig in Großstädten der Markteintritt, was diese für Investoren ununterbrochen attraktiv macht.












