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Rezession bremst Wachstumstrend

11.11.200917:45 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Rezession bremst Wachstumstrend
Alexander Trobitz, Leiter Hotel
Alexander Trobitz, Leiter Hotel

(openPR) Rezession bremst Wachstumstrend am Frankfurter Hotelmarkt.
Gehobene Hotellerie muss stärkere Einbußen verkraften.

Frankfurt, 30. September 2009 – Die weltweite Wirtschaftsflaute hinterlässt ihre Spuren auch auf den deutschen Hotelmärkten. Die Finanzmetropole Frankfurt muss dabei im ersten Halbjahr 2009 laut Hotelmarktbericht der Dr. Lübke GmbH einen Buchungsrück-gang von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Der geringere Besuch ausländischer Gäste und das zurück gegangene Tagungsgeschäft betrifft die 4- bis 5-Sterne-Häuser überproporti-onal. Trotz stabilem Inlandstourismus kann Frankfurt als Busi-nessstandort mit 70 Prozent Übernachtungen durch Geschäftsrei-sende dieses Minus nicht kompensieren. Das wachsende Hotel-angebot wird den Wettbewerb der Marken untereinander weiter verstärken. So sind derzeit 11 Projekte mit über 1.900 Zimmern bereits in der Realisierung und werden voraussichtlich bis Ende 2010 auf den Markt kommen.



Der Frankfurter Hotelmarkt kannte in den letzten fünf Jahren nur einen Trend – und der ging nach oben. Die Übernachtungsnachfrage hatte dabei mit dem Wachstum des Bettenangebotes jeweils Schritt halten können. Als zweitwichtigster Tagungsstandort in Deutschland mit nur 30 Prozent Freizeitreisenden sieht sich Frankfurt mit den Folgen der Krise stärker konfrontiert. Was den Rückgang der Zimmerauslastung um 9 Prozent betrifft, wird die Mainmetropole noch von Nürnberg, Stuttgart und Düsseldorf übertroffen. „Der Standort Frankfurt ist für Betreiber und Investoren dennoch auch mittelfristig spannend“, so Ale-xander Trobitz, Leiter Hotel der Dr. Lübke GmbH. „Hier lässt sich seit Jahren bundesweit der höchste Zimmerpreis und damit ein guter Rev-PAR erzielen.“ Frankfurt liegt mit durchschnittlich 106 Euro pro Zimmer und Nacht 24 Euro über dem Bundesdurchschnitt der Top10-Hotelstandorte.Messe- und Tagungsgeschäft bleibt der Auslastungsmotor Im Boomjahr 2008 haben rund 1,58 Millionen Besucher 36 Messen und Ausstellungen frequentiert. Die in vielen Bereichen weltweit führenden Frankfurter Messen verzeichnen seit 2001 jedoch einen nachhaltigen Rückgang an internationalem Publikum. So kamen in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr nochmals 12,2 Prozent weniger Gäste, krisen- und währungsbedingt vor allem Amerikaner und Briten. München hat demzufolge Frankfurt jetzt erstmalig auf den zweiten Platz verdrängt. Knapp ein Viertel der Übernachtungsnachfrage wird durch Tagungen sowie Kongresse generiert und bescherte im vergan-genen Jahr noch ein zusätzliches Rekordergebnis von 4,05 Millionen Besuchern. Die Verschlechterung von Konjunkturklima und Konsum-möglichkeit haben in 2009 die Buchungszahlen eindeutig geschwächt. So kamen allein zu der vor kurzem beendeten IAA um die 16 Prozent weniger Besucher. Dennoch könnte das Übernachtungsaufkommen in 2009 die 5-Millionen-Marke knapp überschreiten. Der adäquate Um-gang mit der Preissensibilität vieler Gäste wird dabei auch im Hinblick auf die mittelfristige Auslastungsquote ein zunehmend wichtiger Faktor. Hohe Hotelzimmerpreise während der Messezeiten hatten bereits die Buchmesse veranlasst, Alternativen zu prüfen. Die kompensatorische Ausschöpfung des Potenzials an Freizeit-Touristen bleibt zudem wich-tigste Marketingaufgabe von Stadt und Hotelbetreibern. Trobitz resü-miert, dass “durch die Erweiterung des Flughafens sowie die zu erwar-tende Verbesserung der weltweiten Wirtschaftslage mittelfristig der Anteil internationaler Gäste und Handelsreisender wieder ansteigen wird“. Eine Prognose der Fraport AG rechnet bis 2020 mit einer Zu-nahme des jährlichen Passagieraufkommens von über 60 Prozent.Betreiber und Käufer bevorzugen 4- bis 5-Sterne HäuserIm ersten Halbjahr 2009 hat sich die Nachfrage im Vergleich zum Bet-tenangebot erstmalig seit sieben Jahren wieder rückläufig entwickelt. Aktuell sind 13 neue Hotels in Bau bzw. Planung und werden bis 2011 das Bettenangebot um 2.528 Zimmer erweitern. Fast die Hälfte der Zimmer entstehen auf Basis prozyklischer Planungen der vergangenen Boomjahre im 4- oder 5-Sterne-Segment. Der Wettbewerbsdruck wird sich auch in Frankfurt zwangsläufig erhöhen. Die wenigen Hoteltrans-aktionen konzentrierten sich ebenfalls auf 4-Sterne-Häuser – die Käu-fer waren allesamt Fonds.

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