(openPR) Entweder man hat es… oder man hat es nicht. Was auch immer „es“ ist, ob Talent, Power, Ausstrahlung, gutes Aussehen oder Lebenslust, diese Fünf haben’s auf jeden Fall: die mëdlz.
Als beste weibliche A-Capella-Pop-Band Europas bezeichnet, gehen sie nun an den Start, um die heißesten Shootingstars der neuen deutschen Musikszene zu werden. Fernab von A-Capella-Staub à la „Kleiner grüner Kaktus“ erfrischen die mëdlz mit dynamischen, eigenständigen Textideen und unkonventionellen, aber absolut sauberen Satzgesängen.
Lydia, Mary, Nelly, Silli und Bine hatten keine Probleme den „Prinzen“-Sänger, Autor und Produzenten Tobias Künzel von ihren Qualitäten zu überzeugen und zum Producer ihrer Songs zu machen. Aber Tobias war streng mit den Newcomerinnen: „Setzt Euch hin und schreibt Eure eigenen Songs!“ Das war harte Arbeit für die Formation, die bis dahin als „nonets“ ausschließlich Coversongs im Repertoire hatte. Doch der Sprung ins berühmte kalte Wasser entlockte den mëdlz einen echten kreativen Quantensprung und schärfte auf beeindruckende Weise ihre Originalität. Der erste Longplay „mëdlz“ liegt nun vor und beweist die Vielseitigkeit und Stilsicherheit des attraktiven Sachsen-Exports – und das in einem Ausmaß, wie man es von Newcomern niemals erwarten würde.
Mit dem Album „mëdlz“ und der gleichnamigen ersten Single stellen die Fünf die Weichen für ihren neuen Weg. Die ganze Bandbreite der Multitalente, die ihr Handwerk und ihre Disziplin schon im philharmonischen Kinderchor in Dresden gelernt haben, hat hier ihren Platz und entfaltet sich zu einem Kaleidoskop aller nur möglichen Stimmungen – von melancholisch bis verspielt und von sexy bis selbstironisch, ohne Angst vor Ecken und Kanten.
Und noch was: Seitdem wir alle Castingshows im Fernsehen sehen, wissen wir, dass es gut ist, wenn in einer Band möglichst unterschiedliche Typen und – vor allem – eigenständige Persönlichkeiten vertreten sind. Die mëdlz sind allerdings nicht gecastet. Eigenständig und unverwechselbar sind sie trotzdem. Und das macht diese faszinierende Band so vielfarbig und facettenreich. Unglaubliches Talent gepaart mit einer gehörigen Portion Sexappeal: Man muss sie einfach lieben!
Wenn eine Band ihre Lieder selbst schreibt, dann erstaunt es auch nicht, dass die Songs ein bisschen mehr aus dem Leben kommen als die von Fließband-produzierenden Songwritern.
Allein schon im Titelsong, der den mëdlz ihren Namen gab:
mëdlz müssen immer noch mal drüber reden
mëdlz stehen immer vor Klamottenläden
mëdlz müssen immer vernünftig sein
mëdlz denken ja und dann sagen se nein
Beinahe überflüssig zu vermuten, dass Mädels aller Altersklassen (also wahrscheinlich sogar noch die über 60) da nur bekräftigend nicken können. Manche Dinge ändern sich halt nicht so schnell. Ist vielleicht auch ganz gut so.
Wer sich selbst gleich mit den ersten Zeilen seines Albums so outet („Ja, wir sind so!“), der hat danach noch viel Platz für Geschichten mit und ohne Klischees, meistens ohne Netz, aber fast immer mit doppeltem Boden:
• Da geht eine Frau zur Hochzeit eines Paares, das sie gar nicht kennt, und spannt der Braut bei dieser Gelegenheit den Bräutigam aus. Vom gleichen Mann wird sie später auch betrogen: „Mein kleines Geheimnis“
• Da zieht eine Clique über die aalglatten Geschäftsmänner her, bei denen Perfektion tausendmal wichtiger ist als Emotion, und die dementsprechend außer Bauchlandungen bei mëdlz absolut nichts landen: „Keiner nervt wie du“
• Da gibt Eine zu, wie sie hemmungslos die Voyeurin auslebt und ihren Schwarm auf Schritt und Tritt beobachtet und von unwiderstehlichen Eroberungen träumt: „Ich seh dir zu“
• Da gibt’s aber auch Songs, in denen Phrasen oder Regeln des Alltags, denen man nicht entkommt und die unglaublich nerven können, entlarvt, gebündelt und in die Welt geschleudert werden, so dass sie endlich mal eine witzige Färbung kriegen: „Betreten verboten“
• Und da wird auch mal reichlich Frust abgebaut und sich kräftig frei gesungen, wenn’s der Partner (oder was er mal war) aber auch nicht anders verdient hat: „Die Party ist vorbei“
Aber das ist noch lange nicht alles: Manchmal nehmen die mëdlz ihre Fans auch einfach an die Hand und signalisieren mit Songs wie „Keiner liebt mich“, dass miese Gefühle bei jedem mal vorkommen und es auch wieder Tage gibt, an denen man sich auch wieder so richtig hemmungslos bauchpinseln kann: „Ich find mich gut“.
Die Argumente der mëdlz sind jedenfalls immer auf Herz und Nieren geprüft und werden im Zweifelsfall sogar von unabhängigen Experten abgenickt: Ich hab alles, was ich will und alles, was ich brauch - Frag mal meine Mutter, meine Mutter sagt das auch!
Und dann gibt’s noch ein paar private Geschichten, die den Eingang ins mëdlz-Repertoire gefunden haben, zum Beispiel die Soul-inspirierte Ballade „Bist du noch verliebt“, in der die Liebe zwar in Frage gestellt, aber noch lange nicht ad acta gelegt werden kann – dieses sehr unbefriedigende Gefühlsgemisch eben, aus dem heraus jeder Weg der falsche zu sein scheint. Und wenn die mëdlz dann zum absoluten Gänsehaut-Hammer „Treulos“ mit Cello-Solo und Orchester-Arrangement ansetzen, dann kriegt der Flirt abseits von ausgelutschten Gegessen-wird-zu-Hause-Plattitüden eine Tiefendimension, die sich so höchstens noch bei Annett Louisan finden lässt.
Reden wir noch über Preise und Referenzen: Erster Platz bei den „Westspitzen 2004“ des WDR (Kategorie „A Capella“), Bronze in der International A Capella Competition in Graz 2003, Nominierung als Bestes Rock/Pop-Album bei „The Contemporary A Capella Recording Awards 2004“, dem „A-Capella-Grammy“ und außerdem seit sieben Jahren einen Gala-Auftritt nach dem anderen, unter anderem beim Empfang des chinesischen Staatspräsidenten 2002 und mehrfach in der Dresdner Philharmonie und darüber hinaus auch noch Support-Act für Silbermond, die Prinzen, Laith Al-Deen und viele, viele mehr. Ein Act also, dessen Professionalität tausendfach erprobt ist und der das Potential hat zum Sprachrohr mehrerer mëdlz-Generationen zu werden. Denn wie sie selbst im Titelsong „mëdlz“ meinen:
Den Erwartungen an das weibliche Geschlecht
Werden mëdlz nun mal am besten gerecht.
Na klar. Darum lieben wir sie ja…
…und was sie über ihre Lieder sagen:
1 - mëdlz
Einer der wenigen Songs, bei dem wir alle zusammen Ideen gesammelt haben, was uns bei diesem Thema nicht wirklich schwer gefallen ist. Wir saßen an der Elbe, haben Wespen verscheucht, gegackert und gelästert und Mary hat sich ´nen tierischen Sonnenbrand geholt. Ein toller Tag (LYDIA)
2 - Mein kleines Geheimnis
Vorsicht Mädels! Diesen Mann gibt es wirklich! Auch wenn der Rest der Story nur erfunden ist. Aber ich hab seine Nummer noch. (BINE)
3 - Keiner liebt mich
Der allererste mëdlz – Song aus eigener Feder. Ich erinnere mich noch genau, wie er entstand. Es war im Keller bei Tobias, der uns den sozusagen den königlichen Tritt in den Hintern gegeben hatte: „Fangt an eigene Titel zu schreiben!“. Gesagt, getan: Wir saßen alle zusammen, hatten bis dahin noch nie wirklich ernsthaft einen Text verfasst und überlegten: „Worüber wollen wir denn überhaupt schreiben…?“
Zunächst suchten wir erst mal eine Art Überschrift oder Motto. Silli warf dann irgendwann die Zeile „Keiner liebt mich“ in die Runde. Alle waren irgendwie sofort inspiriert und schmissen nach und nach unterschiedliche Satzfetzen dazu auf den Tisch, wie zum Beispiel „ich sitz zu Hause und bin so allein, vor mir auf´m Tisch steht ne Flasche Wein…“ Das heißt nicht, dass der Song dann schnell fertig wurde, nur weil es viele Ideen gab. Nein, ich glaube sogar, es war der Titel, an dem wir die längste Zeit gearbeitet haben. Selbst später zur Produktion wurden immer wieder Textzeilen geändert. (NELLY)
4 - Die Party ist vorbei
…ist ein Song, bei dem ich immer sehr gut Frust loswerden kann. Mir ist die Geschichte, die er erzählt, so noch nie passiert, aber allein die Vorstellung von Freunden und der Liebe so hintergangen zu werden, genügt, ihn überzeugend zu singen. (MARY)
5 - Bist du noch verliebt
Ein sehr privater Song. Entstanden an einem tollen sonnigen Herbsttag in Zinnowitz! (LYDIA)
6 - Ich find mich gut
Kennt ihr diese Tage, an denen man sich einfach pudelwohl fühlt?! Wo man schon morgens weiß, dass einen heute nichts umhauen kann, weil man voller Selbstvertrauen ist?
Genau das beschreibt dieser Song. Hört ihn euch an, wenn ihr mal einen nicht so tollen Tag erwischt habt. (MARY)
7 - Eigentlich
Ein typisches Beispiel für Titel, denen anfänglich eine ganz andere Idee zugrunde lag als die Geschichte, die sie erzählen. Als erstes war da der Satz „eine von vielen will ich nicht spielen“.
Wenn man in unserem Job arbeitet, passiert es oft, dass Menschen sich nicht für einen persönlich interessieren. Hauptsache eine von den fünfen… Nicht gerade ein tolles Gefühl. (BINE)
8 - Betreten verboten
Es gibt Lieder, bei denen macht man sich viele Gedanken um das was man sagen will. Und dann gibt es Lieder, bei denen macht man sich keine Gedanken. Tja, so ist das eben… (SILLI)
9 - Treulos
…gehört mit „Keiner liebt mich“ zu den ersten Songs von uns. Wir zogen uns für paar Tage zurück, um Texte schreiben zu üben, was damals noch sehr frisch und neu war für eine „gelernte“ Cover-Band. Ich kam dann also mit diesen Zeilen zurück in den Proberaum und nun hieß es, einen Song draus zu machen. Zwei Tage später trafen wir uns in der WG von Nelly und Bine wieder, und als ich durch die Tür kam hörte ich Nelly an der Gitarre und die anderen mëdlz sangen diese Zeilen. Das war unglaublich.
Treulos, einer unserer ersten Songs auf unserer ersten CD. (MARY)
10 - Keiner nervt wie du
Sieben Jahre auf Firmenfeiern singen und man hat die Nase voll von aalglatten Geschäftsmännern, die einen mit ihrem perfekten Auftreten beeindrucken wollen. Ehrlichkeit währt am längsten, und es musste nach einer dieser Veranstaltungen einfach raus! (BINE)
11 - Ich seh dir zu
Wie der Name schon verrät: ein kleiner voyeuristischer Song. Ein Lied für alle heimlichen Voyeure. Ich finde der Titel passt ziemlich gut zu mir, da ich selbst eher der stille Beobachter bin… (NELLY)
mëdlz on Tour
02.08.2006 70173 Stuttgart
10.08.2006 61381 Friedrichsdorf
12.08.2006 64283 Darmstadt
18.08.2006 08056 Zwickau
20.08.2006 37154 Northeim
01.09.2006 53121 Bonn
02.09.2006 53121 Bonn
09.12.2006 81475 München
Linktipps:
www.medlz.de
www.ariola.de
http://www.schlagershop.de/detailanz/produktanzeige.rt?prid=490256
Quelle: Tobias Reitz Sony BMG
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