(openPR) „Tari nimmt nichts persönlich“
Führungskräfte-Entwicklung mit Feedback vom Co-Trainer Pferd – ein Schnellkurs für mehr Durchsetzungsfähigkeit
Führungskräfte-Coach Ina Temp aus Bremen arbeitet seit einigen Jahren mit dem Co-Trainer Pferd, genauer gesagt mit ihrer Stute „Tari“ und deren vierbeinigen Kollegen. Das ist kein Reitkurs. Vielmehr wird die instinktive Reaktion der Herdentiere genutzt, um das eigene Führungsagieren zu optimieren. „Am Pferd üben Sie neue Verhaltensweisen, ohne dass Ihnen ein Fehler übel genommen wird. Pferde nehmen nichts persönlich. Mitarbeiter hingegen verzeihen oder vergessen Führungsfehler selten“, unterstreicht Ina Temp den besonderen Vorteil der Coachings mit Pferd.
Allein im Round-Pen
Das Training der Kleingruppe beginnt mit der Kontaktaufnahme zum Tier. Ina Temp betont: „Nur wer mit dem Gegenüber wirklich in Kontakt ist, kann erfolgreich kommunizieren. Das ist die erste Erkenntnis des Tages.“ Dann bekommt jeder Teilnehmer auf dem eingezäunten runden Reitplatz, dem Round-Pen, eine Aufgabe. Zum Beispiel: das Pferd vor sich hertreiben oder es dazu bringen, einem zu folgen. Das einzige Werkzeug dafür sind Körper und Stimme.
Bei der Umsetzung beobachten Ina Temp und die anderen Teilnehmer von außen was passiert. Wie wird Körpersprache und Körperspannung eingesetzt? „Tatsächlich ist es die eigene Energie, mit der Sie ein Pferd bewegen, abbremsen oder wenden lassen“, erklärt Ina Temp als Reiterin mit fast 40-jähriger Erfahrung. Ihre Stute hat sie selbst als Westernpferd ausgebildet. „Für die Arbeit mit meinen Klienten brauchen die Tiere allerdings keine Ausbildung. Ich wähle ruhige und souveräne Pferde aus. Was die an Reaktionen zeigen, ist ehrlich und instinktiv, nicht eingeübt. Das macht dieses Coaching ja so wirkungsvoll.“ Was sie im Round-Pen sieht, ist ganz unterschiedlich und dabei von enormer Aussagekraft. Das heißt, meist stimmen die gezeigten Verhaltensweisen überein mit der Führungsart des Teilnehmers. Der eine geht die Sache fahrig und unsicher an, ohne etwas beim Pferd zu bewirken. Der andere baut lautstark Druck auf, was viel Kraft kostet, aber das Tier wenig beeindruckt. Das Pferd gibt ein unmissverständliches Feedback: es bleibt stehen, es wendet sich ab. Ina Temp fragt dann direkt nach, ob die Erlebnisse mit Mitarbeitern ähnlich sind. „In dieser Situation unterstütze ich den Menschen natürlich. Ich erkläre, was beim Pferd passiert und spanne den Bogen zur Arbeitssituation. Ich gebe Denkanstöße und mache Mut, etwas Neues auszuprobieren. Wenn das dann klappt, haben die Teilnehmer durch den plötzlich kooperierenden Partner Tier ein hochemotionales Aha-Erlebnis. Das kann ich in einem Coaching-Gespräch in dieser Intensität kaum erreichen. Gleichzeitig stellen die Teilnehmer fest, wie leicht sie jetzt durch die veränderte Verhaltensweise ans Ziel kommen.“
Durchsetzen jenseits der Komfortzone
Ina Temp ist klar, der ungewohnte Umgang mit dem großen Tier liegt jenseits der Komfortzone. Sie sagt: „Wer sich hier durchsetzen will, muss hundertprozentig präsent sein und den Willen mitbringen, sich verändern zu wollen. Eine Portion Neugierde gehört beim Termin mit dem Pferd natürlich dazu.“
Die Trainerin weiß aus Erfahrung, die Aufmerksamkeit der Führungskräfte ist oft bei den Mitarbeitern, Lieferanten oder Kunden. „Beim Pferd setzen Sie sich nur durch, wenn Sie bei sich selbst sind. Und so klappt es in Mitarbeitergesprächen oder Kundenmeetings eben auch. Den Beweis dafür liefert dieses Training unmittelbar. Da braucht es wenig Worte. Die Teilnehmer lernen beim Ausprobieren unheimlich schnell dazu.“
Um die Nachhaltigkeit der Ergebnisse zu überprüfen, fragt Ina Temp vier Wochen nach dem Pferde-Training bei den Teilnehmern nach: „Die geschilderten Veränderungen und Verbesserungen sind deutlich. Das freut mich immer sehr.“
Der Coaching-Termin mit dem Co-Trainer Pferd dauert in der Regel einen halben Tag. Ein Pferde-Coaching für größere Teams läuft über zwei Tage und kann eine Video-Analyse beinhalten. Ina Temp achtet darauf, dass die Pferde Pausen bekommen und sie variiert die Übungen – von der Arbeit im Round-Pen bis zu Führ-Übungen über einen Parcours. Für sie ist wichtig: „Am Ende ist jeder selbst für sein Ergebnis verantwortlich. Mitbringen müssen die Teilnehmer übrigens überhaupt keine Erfahrung mit Pferden, nur den Wunsch, sich als Unternehmer oder Führungskraft persönlich weiterzuentwickeln.“
Mehr Infos zu Ina Temp: www.inatemp.de – die nächsten offenen Termine für ein Pferde-Coaching sind im Juni und September 2017.







