(openPR) Eine nachhaltige Form Flüchtlinge zu unterstützen, ist ihnen dabei zu helfen, sich selbst zu helfen. Daher ist Programm Perspektive (Neu)Start der Schöpflin Stiftung ein Schritt in die richtige Richtung.
Das Programm unterstützt Projekte und Organisationen, die sich für eine nachhaltige soziale und berufliche Integration von Menschen mit Fluchtgeschichte einsetzen. Um Organisationen mit innovativen und wirksamen Angeboten auszuwählen, hatte die Schöpflin Stiftung einen Wettbewerb ausgerufen mit genau diesem Schwerpunkt ausgerufen. Beim abschließenden Kongress im TUECHTIG in Berlin präsentierten sich die Finalisten einer Expertenjury aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und der Gründerszene und mussten Rede und Antwort stehen.
„Es war spannend zu beobachten, welche unterschiedlichen Ansätzen die Organisationen verfolgt haben“, berichtet Jurymitglied Nicole Röttger. Tim Göbel, Geschäftsführer der Schöpflin Stiftung, sprach in seiner Abschlussrede von der Mischung aus „den jungen Wilden“ und den „alten Hasen“, die es für eine wirksame Flüchtlingshilfe braucht - neue Ideen und Ansätze in Kombination mit gewachsenen Netzwerken und Erfahrung in den bestehenden Strukturen. Als Sieger des Wettbewerbs wurden leetHub, SINGA und FITT bekannt gegeben– junge Wilde und alte Hasen.
Der Kongress bot den Teilnehmern und dem Publikum neben den Präsentationen die Möglichkeit sich mit unterschiedlichsten Akteuren und Engagierten auszutauschen und zu vernetzen. So waren beispielsweise Organisationen wie Grünhof e.V., Kopf, Hand+ Fuss, Kiron Open Higher Education, SchlaU Schule, Apiarista Consulting, Social Bee, Phineo vertreten. Ergänzt wurde das Programm rund um den Wettbewerb mit spannenden Workshops zu: Gründungspotentialen von Geflüchteten und Wirkungsorientierung in der Arbeit mit Geflüchteten.
„Was allerdings auffällig ist,“ merkt Nicole Röttger an, „dass geflüchtete Frauen keine nennenswerte Beachtung finden.“ Schon hierzulande sind gründende Frauen eher eine Minderheit. In den (nord) afrikanischen Ländern ist dies noch viel deutlicher, dass Frauen zwar das Potenzial zum erfolgreichen Unternehmertum haben, dies aber oftmals den kulturellen Konventionen widerspricht.
Die Sieger erhalten neben der finanziellen Förderung für ein Jahr konzeptionelle Beratung durch das Institut Mittelstandsforschung der Universität Mannheim.




