(openPR) Prittriching. Unter der Zusatzbezeichnung „mild“, „süffig“ oder „lieblich“ bietet winzers.de Weine an, die im Gegensatz zu den trockenen Weinpersönlichkeiten über weniger Alkohol, dafür aber über eine mitunter deutlich höhere Restsüße verfügen.
Das Kriterium „lieblich“ sollte in einem Weinland wie Deutschland mit seiner weltweit differenziertesten Süßweinkultur kein Ausschlusskriterium für den Weinliebhaber bedeuten, auch wenn es hip ist trocken zu trinken.
Der wahre Kenner hingegen bevorzugt weder trockene noch süße Weine, sondern ist in beiden Genusswelten zu Hause.
Die Süße, die dem Wein sein erschmeckbares Charakteristikum verleiht, resultiert aus dem unvergoren gebliebenen Zucker der Trauben. Dessen Dosierung schwankt zwischen rund zwanzig und mehreren hundert Gramm pro Liter.
Zu den süßen Substanzen, die genannt werden müssen, gehört der Alkohol, der nicht nur einen süßen Eigengeschmack mitbringt, sondern den süßen Geschmackseindruck des Zuckers noch intensiviert.
Laut EU-Vorschrift und dem deutschen Weingesetz dürfen Weine als „lieblich“ bezeichnet werden, wenn ihr Restzuckergehalt zwischen 18 Gramm pro Liter bis höchstens 45 Gramm pro Liter liegt.
Der 2013er Escherndorfer Lump Rieslaner Spätlese - VDP ist so ein milder und fein süßer Vertreter, von denen es leider nur noch 12 Flaschen gibt. www.goo.gl/8IKXkx.
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