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Der Weg ist das Ziel - Der Naturpark Frankenwald bietet Wanderern über 3.000 Kilometer markierte Routen

27.02.200815:52 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Der Weg ist das Ziel - Der Naturpark Frankenwald bietet Wanderern über 3.000 Kilometer markierte Routen
Panorama-Pause im Höllental
Panorama-Pause im Höllental

(openPR) Im oberfränkischen Untereichenstein hat der Wanderer freie Wahl: Frankenweg, Rennsteig oder Fränkischer Gebirgsweg? Jede der drei Fernwanderstrecken hat ihre eigenen Reize, nicht umsonst sprechen erfahrene Wanderer hier von einem Drehkreuz des Wanderns, das in Untereichenstein beziehungsweise im benachbarten thüringischen Blankenstein entstanden ist.



Der jüngste nordbayerische Wanderweg ist der Fränkische Gebirgsweg, der durch den östlichen Naturpark Frankenwald führt und unterschiedlichste fränkische Regionen miteinander verbindet: Vom Frankenwald über das Fichtelgebirge, den Steinwald und die Fränkische Schweiz bis hin zur Frankenalb, wo er schließlich nach 440 Kilometern auf den Frankenweg trifft. Für den Urlauber ist der Fränkische Gebirgsweg eine geschichtsträchtige und vor allem länderüberschreitende Strecke, denn der erste Abschnitt führt entlang der einstigen deutsch-deutschen Grenze, die durch die Flüsse Selbitz und Saale gebildet wurde. Heute herrscht hier grenzenlose Naturidylle, die immer wieder von kleinen Ortschaften und kulturellen Sehenswürdigkeiten unterbrochen wird. Auf den fast 40 Kilometern naturbelassener Wege, die der Fränkische Gebirgsweg durch den Frankenwald führt, können sich Kunstinteressierte auf alte Dorfkirchen entlang der Strecke freuen, auf die Schlossruine bei Blankenstein und die romantischen Schlösser im nahen Reitzenstein oder Schauenstein.

Vom Rennsteig bis zur Schwäbischen Alb führt der Frankenweg, der sich auf 520 Kilometern durch den süddeutschen Raum schlängelt. Im Frankenwald können die Wanderer nicht nur die einstige Handweber-Region entdecken, sondern auch auf den Spuren der Flößer wandeln, die von hier aus zu ihren abenteuerlichen Touren bis nach Rotterdam und Amsterdam aufbrachen. Die Strecke durch den Frankenwald, der 1973 zum Naturpark ausgewiesen wurde, führt in harmonischem Wechsel durch idyllische Täler, sanfte Flusslandschaften und mittelalterliche Städte wie Kronach und Kulmbach, die heimliche Hauptstadt des Bieres. Durstige Wanderer müssen jedoch nicht bis Kulmbach warten, um eine der fränkischen Biersorten zu testen. Nicht umsonst gilt die Region als die mit den meisten Brauereien weltweit. Dementsprechend gibt es entlang der Wanderwege zahlreiche Möglichkeiten, um einzukehren und neben dem Gerstensaft auch die fränkische Küche zu genießen.

Dies gilt natürlich auch für die fränkische Etappe des Rennsteiges, der auf diesem Abschnitt zugleich Wasser- und Klimascheide, Sprach- und Religionsgrenze ist. Einst trafen hier Protestanten auf Katholiken, und das Miteinander war nicht immer spannungsfrei, später trennte die deutsch-deutsche Grenze die Menschen voneinander. Heute gehört dies der Vergangenheit an, nur wer die Ohren spitzt, wird den einen oder anderen Unterschied in der Sprache noch hören.

Das Motto „aller guten Dinge sind drei“ gilt nicht für den Frankenwald. Hier lockt nämlich noch ein vierter Wanderweg, der Burgenweg. Der kulturhistorische Weg beginnt im oberfränkischen Lauenstein, ab hier führt der Burgenweg über die Lucas Cranach-Stadt Kronach bis nach Kulmbach. Im nördlichen Teil des Burgenweges haben die Urlauber sogar die Wahl zwischen zwei Routen, so dass die beiden Varianten des Burgenweges sich entweder über 76 Kilometer oder 107 Kilometer erstrecken. Wer sich für die längere Strecke entscheidet, darf sich unterwegs auf eines der schönsten Wasserschlösser Frankens freuen, das um 1600 erbaute Wasserschloss Mitwitz.

Ganz wichtig: Entlang aller ausgeschilderten Strecken haben sich die Gastgeber auf Wanderer eingestellt und geben nicht nur wichtige Tipps, sondern organisieren auch Touren oder transportieren auf Wunsch das Gepäck von Quartier zu Quartier. Nur welchen der vier Wege der Wanderer nimmt, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Das Frankenwald Tourismus Service Center bietet Urlaubern unterschiedliche Pauschalen, die von einem kurzen Wochenende bis hin zu einer ganzen Woche reichen. Wer zum Beispiel vom Rennsteig bis zum Bierparadies Kulmbach auf Schusters Rappen unterwegs sein möchte, kann die knapp 100 Kilometer lange Strecke in fünf Etappen zurücklegen. Sechs Übernachtungen mit Frühstück in Pensionen und Hotels entlang des Weges kosten pro Person ab 219,75 Euro im Doppelzimmer. Das Gepäck wird für weitere 54 Euro täglich weitertransportiert.

Der etwa 100.000 Hektar große Naturpark Frankenwald liegt auf halber Strecke zwischen Berlin und München und grenzt im Norden an den Thüringer Wald und das Vogtland. Weitere Informationen gibt es direkt unter www.frankenwald-tourismus.de oder über das Frankenwald Tourismus Service Center unter 0 180 5 – 366 398 (14 ct/min).

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