(openPR) Global denken, lokal handeln: FAMAB-Stiftungsgründer Hartmut Zeissig pflanzt am „Tag des Baumes“ im Springer ApfelBaumMuseum von Andreas Rimkus 10 weitere seltene Sorten.
Gelebte Nachhaltigkeit fängt gleich vor der eigenen Haustür an. Da sind sich der Schmiedekünstler Andreas Rimkus und der Unternehmer Hartmut Zeissig einig. Rimkus hat deshalb 2011 in seiner Heimatstadt Springe 100 seltene, alte und unterschiedliche Apfelbaumsorten auf einer Streuobstwiese gepflanzt, die zum ApfelBaumMuseum erwuchsen und u.a. den Erhalt der Vielfalt zum Ziel haben. Zeissig, international tätiger Messebauunternehmer aus Völksen, ist Stiftungsgründer der 2013 gegründeten FAMAB-Stiftung. Die Stiftung fördert weltweit branchenbezogen soziale und gemeinnützige Natur- und Umweltprojekte und leistet damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Nach einem Aufforstungsprogramm in Panama engagiert sich Zeissig jetzt lokal und pflanzt am „Tag des Baumes“ (25. April) im ApfelBaumMuseum zehn seltene Apfelbaumsorten, die die dortige Vielfalt weiter bereichern.
„Die FAMAB-Stiftung setzt sich für ein nachhaltiges Handeln und die Reduktion von CO2-Emissionen ein. Mit der Stiftung übernimmt die Messe- und Veranstaltungsbranche Verantwortung und schafft zielgerichtete CO2-Kompensationsmöglichkeiten für hohe Ressourcenverbräuche und die nach wie vor vorhandene Wegwerfkultur im Messegeschäft. Annähernd 50 Unternehmen und Privatpersonen unterstützen die Initiative mittlerweile. Als eine erste Maßnahme wurde in Panama ein 100.000 qm großes gerodetes Grundstück erworben und mit Robinien wiederaufgeforstet.
Nun hat Panama klimatechnisch entscheidende Vorteile, ist aber weit entfernt. Mit lokalen Baumpflanzungen soll die Stiftungs-Initiative deshalb ergänzt werden. Rimkus’ ApfelBaumMuseum zum Erhalt der Sortenvielfalt ist ein tolles Projekt. Ein Museum zum Reinbeißen, das wir jetzt um zehn bisher noch nicht vorhandene seltene Sorten bereichern und so einen ersten Betrag dazu leisten, dass die Idee von Andreas Rimkus Früchte trägt“, sagt Zeissig.
Das Konzept des ApfelBaumMuseums sieht vor, dass von jeder Sorte nur ein Baum gepflanzt wird. Bisher haben sich 100 Baumpaten gefunden, die jeweils eine alte Sorte gepflanzt haben. Damit ist der Pflanzraum auf der Streuobstwiese schon relativ ausgereizt, zudem war es schwierig eine Baumschule zu finden, die so kurzfristig eine nennenswerte Anzahl seltener Sorten in Ergänzung zu den vorhandenen Bäumen anbieten konnte. „Nahe Flensburg haben wir einen Betrieb gefunden, der sich auch auf alte Apfelbaumsorten spezialisiert hat“, sagt Zeissig.
Die 2,5 Meter hohen Jungbäume werden von schmiedeeisernen „Stammhaltern“ gestützt, die anfangs für den nötigen Halt sorgen und die Bäume über Jahrzehnte hinaus begleiten. Rimkus schmiedet die „Stammhalter“ und versieht sie mit einem Namensschild des Baumpaten.
Streuobstwiesen prägten über Jahrhunderte das Landschaftsbild. Intensive Landwirtschaft und Verdichtung durch Straßen und Bebauung haben den Streuobstbestand über die Zeit jedoch deutlich reduziert. Nach Schätzungen des NABU gab es noch Anfang des 20. Jahrhunderts gut 3000 Apfelsorten, heute sind gerade einmal noch 60 Sorten im Handel erhältlich
„Vielfalt schmeckt anders“, sagt Rimkus, der seine Idee vom ApfelBaumMuseum bundesweit ausrollen will. Es sollen 1001 Gärten bzw. Menschen gefunden werden, die mit dem Pflanzen eines Baumes dazu beitragen, den „größten Apfelgarten“ mit 1001 Apfelsorten zu schaffen. In einem „InternetGarten“ sollen all diese Gärten dokumentiert werden und jeder einzelne Baum soll dort sein Wachstum und seine Früchte zeigen. So können viele unbekannte Apfelsorten für die Zukunft erhalten bleiben.
Der Auftakt wird am „Tag des Baumes“ im Springer ApfelBaumMuseum stattfinden und bald soll im Anschluss an eine Baumaßnahme auf Zeissigs weitläufigem Firmengelände eine größere Anzahl weiterer seltener Apfelsorten angepflanzt werden.
Hartmut Zeissig hat als Stiftungsgründer und Mitglied des Stiftungsrates frühzeitig eine aktive Rolle übernommen, um auch indirekt einen Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima zu leisten. In den vergangenen Jahren hat Zeissig bereits durch die konsequente Modernisierung der Produktionsanlagen erhebliche Abfallreduzierungen ermöglicht. Ebenso wird durch die Nutzung von Resthölzern jegliche Verwendung fossiler Energieträger für Heizzwecke vermieden, in die Absaug- und Filtersysteme ist eine Wärmerückgewinnungsanlage integriert und große Photovoltaikanlagen sind auf den Hallendächern installiert.
www.apfelbaummuseum.de
www.famab-stiftung.de
www.zeissig.de













