(openPR) Hamburg Raif Özalan focusconsult.net - Angesichts der angespannten Lage auf dem Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt startet eine neue Kampagne. focus-consult Social Community Raif Özalan und Murat Gözay (SPD) appellieren dabei an ausländische Unternehmen weitere Plätze in Hamburg bereit zu stellen. Junge Menschen und langzeitarbeitslose mit Migrationshintergrund, ausländische Gewerbebetreibende sollen über neue Perspektiven nachdenken und die Chan-cen nutzen. focusconsult Social Community Raif Özalan und Murat Gözay (SPD) gehen davon aus, dass die Arbeits- und Lehrstellenmarkt Lücke Ende September größer als im Vorjahr ausfällt.
Während die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Zahl der Fördermaßnahmen für den Ar-beitsmarkt stark reduzieren will, geht die Hamburger initiative andere Wege. „Die gesam-te Stadt Hamburg weißt ein Ausländerquote von 15,3 %, eine Arbeitslosenquote von 7,3 % und ein Anteil von Harz IV Empfängern an der Gesamtbevölkerung in Höhe von 7,0 % auf. Die Zahl, der in Deutschland tätigen Migrantenunternehmen, beläuft sich um die 281.000. Die rund 70.000 türkischen Unternehmen im gesamten Bundesgebiet stellen ein noch unzureichend genutztes Potenzial für Arbeits-und Ausbildungsplätze dar.
Wir wollen diese Lücke (berufliche Qualifizierung, interkulturelle Zusammenarbeit und Arbeitsstellen- und Lehrstellenvermittlung) in Hamburg schließen und streben eine Zu-sammenarbeit mit der freien und Hansestadt, Arbeitsamt Hamburg, und der Wirtschafts-behörde an.
„Ziel der Initiative ist es, das gewaltige Potenzial der ausbildungsfähigen türkischen Un-ternehmen in Deutschland zu aktivieren und hier Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen. Damit leisten wir einen Beitrag zur Lösung des Arbeitsmarktproblems. Wir wol-len in Deutschland lebende türkische und andere Unternehmer und Jugendliche mit Migrationshintergrund gezielt über die duale Berufsausbildung informieren, sie umfassend beraten, kontinuierlich betreuen und begleiten. Wir wollen Unternehmer motivieren, Ar-beits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine Chance auf dem für sie schwierigen Ausbildungsmarkt zu geben.
Wir haben ca 30.000 registrierte Migrantenunternehmen in Europa aus vielen verschie-denen Branchen, vom Architekten über den Textilunternehmer bis hin zu Ingenieuren und Ärzten. Und das Netzwek ist dabei, sich neu auszurichten. Zurzeit haben wir konkre-te Bedarfsanfragen einiger Migrantenunternehmen für die Berufssparten Kfz-Mechaniker, Kaufrau im Einzelhandel, Kaufmann im Einzelhandel, Verkäufer/in und Praktikumsplätze. Hierzu müssen jedoch Rahmenbedingungen und Förderungsmöglichkeiten erschlossen werden, dazu ist die Politik und Wirtschaft zur Handlung aufgefordert“ sagte Raif Özalan. Man müsse dabei das Interesse der Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchende ebenso im focus haben wie das der Steuerzahler.
Teil der Kampagne ist der Angabenfolge Infoabende und Werbemaßnahmen in den türki-schen Presse & Radio der im Umfeld „Migrantenunternehmen“ veröffentlicht werden soll. Die motive und Texte verweisen auf Internetseiten, auf den Gewerbebetreibende Arbeit-geber und jugendliche mit Migrationshintergrund weiter informieren, beraten, vermitteln lassen können.












