(openPR) Sie sammeln, horten oder vermüllen ihre Wohnung. Etwa 2,5 Millionen Menschen in
Deutschland leiden unter dem so genannten Messie-Syndrom. Doch »den« Messie schlechthin
gibt es nicht, wie Veronika Schröter im Laufe ihrer 15-jährigen Praxis als Messie-Begleiterin
immer wieder erfahren hat.
Medienberichte stellen oft nur die skandalösen Aspekte wie vermüllte Wohnungen im Zusammenhang mit Verwahrlosung und sozialer Vernachlässigung dar. Was bislang fehlte sind fundierte Informationen, die diese Störung und die Probleme der Betroffenen ernst nehmen und Lösungsmöglichkeiten zeigen.
Welche Ursachen, Hintergründe und Therapiemöglichkeiten sowie Präventionsmöglichkeiten
des Messie-Syndroms gibt es? Was können Betroffene, Angehörige und Umwelt tun?
Eine gemeinsam mit der Universität Freiburg erstellte Studie bestätigt, dass das Messie-Syndrom sich sehr unterschiedlich darstellt und ihm verschiedene psycho-soziale Erfahrungen zugrunde liegen.
Diese Erkenntnis hat wichtige Konsequenzen für die Praxis. Professionelle Helfer und
psychotherapeutische Fachkräfte verstehen hiermit nicht nur die tieferen Ursachen der
komplexen Störung, sondern erhalten auch das nötige Handwerkszeug, um Messies wirksam
unterstützen zu können. Das tiefere Verständnis des Messie-Syndroms ermöglicht auch
Angehörigen und Betroffenen eine neue Einordnung der Störung und kann unnötige Leiden
verhindern.
Veronika Schröter
Messie-Welten
Das komplexe Störungsbild verstehen und behandeln
Mit einem Vorwort und einem Forschungskapitel vom Leiter der Messie-Studie, Prof. Dieter Ebert, Universität Freiburg
Klett-Cotta, März 2017
ISBN 978-3-608-89183-6
Taschenbuch, 25 Euro
www.veronika-schroeter.de
www.messie-kompetenz-zentrum.com









