openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Auf Wolke 7 in der Cloud?

19.04.201717:53 UhrIT, New Media & Software
Bild: Auf Wolke 7 in der Cloud?

(openPR) Cloud Computing wird zunehmend zu einer echten Alternative zum Eigenbetrieb oder zum klassischen Outsourcing. Investitionsbedarfe im Bereich der IT können so verringert werden und in den bestehenden On Premise Systemen gebundene Ressourcen können für innovative und transformatorische Zwecke verwendet werden.



Vorsicht ist geboten: Manche Dienstleister werten dabei ihr bestehendes traditionelles IT Portfolio einfach marketingtechnisch auf, während andere konsequent in Cloudlösungen investieren und Dritte, die ausschließlich Cloudlösungen anbieten, den Vorteil haben, keinen Investitionsschutz für die On Premise Systeme der Bestandskunden leisten zu müssen.

Der Versuch, sich einen Platz unter den marktführenden Cloud Providern zu sichern, führt zu interessanten neuen Angeboten am Markt. Die traditionellen, marktbeherrschenden IT Anbieter versuchen über ihre breite Kundenbasis durch kommerzielle Anreize (bestehende Lizenzen können gewandelt werden, Wartungsströme „geparkt“ werden etc) ihre Bestandskunden auch als Cloudkunden zu gewinnen. Dabei werden häufig wichtige Kriterien bei der Auswahl des passenden Cloud Service Providers außer Acht gelassen und nur der kurzfristige kaufmännische Mehrwert gesehen.
Am Beispiel von Oracle zeigt sich das folgendermaßen: Der Datenbankspezialist umgarnt mit seinem „ULA to cloud“ Angebot seine Unlimited Kunden, in die Oracle Cloud einzusteigen. Hier muss auf Grund des ausschließlich monetären Vorteils genau geprüft werden, ob der vorgeschlagene deal auch strategisch und technologisch Sinn für Ihr Unternehmen macht. Oftmals verstellen diese rein kommerziellen Ansätze den Blick auf das Ganze. Die Idee, sich von IBM und SAP als Wettbewerber zu verabschieden (Larry Ellison Open World Keynote vom 18.9.2016) und sich nur noch mit Firmen wie Amazon zu vergleichen, ist zuerst einmal Wunschdenken. Aber es zeigt, dass Oracle alles tun wird, um die Cloud bei seinen Kunden zu positionieren.

Die Verträge etablierter Cloudanbieter hingegen unterscheiden sich deutlich von jenen traditioneller Softwareanbieter, die jetzt neu auf den Markt drängen. Ganz grundlegende Parameter, die in Cloudverträgen unverzichtbar sind, werden von den Leadern in der Cloudbranche ganz selbstverständlich gewährt, während bei Anbietern, die den Sprung aus der On Premise Welt versuchen, diese strategischen Aspekte häufig fehlen. Bei einem unserer Kunden, für den wir mit SAP verhandelt haben, zeigt sich dieses Dilemma deutlich, wenn man die Verträge des zugekauften HCM Anbieters Success Factors mit denen der SAP für ihr eigenes Cloudangebot C4C vergleicht. Der vertragliche Nachholbedarf ist hier offenkundig.
Es gibt viele Gründe, sich mit diesem Paradigmenwechsel sehr gründlich zu befassen und die Chancen für das eigene Unternehmen zu erkennen. CapEx können durch OpEx ersetzt werden, das Investitionsrisiko verringert sich. Anfallende Kosten sind transparent und die Dimensionierung von IT Systemen rückt in den Hintergrund: IT Ressourcen werden einfach dynamisch dazu genommen oder reduziert. Der Cloud Provider managed den Dienst, Sie sind immer auf dem neuesten Release, Geschäftsmodelle können schnell ausprobiert und angepasst werden.
Dieser grundsätzliche Druck, der auf den großen Anbietern lastet, kann von den Kunden durchaus sinnvoll genutzt werden, jedoch muss die vertragliche Situation genau überprüft werden. Wir stellen immer wieder fest, daß diese neue Form des IT-Sourcings viele Unternehmen in Deutschland vor große Herausforderungen in Bezug auf die veränderten Vertragskonzepte stellt. Essentielle Parameter wie Performance, Response Time, Datenschutz etc. finden im Cloud Umfeld nicht genügend Beachtung, sei es, weil der Provider die Parameter nicht bieten kann und daher verschweigt oder weil der Kunde sie nicht einfordert, aufgrund noch fehlender Erfahrung im Umgang mit dem Thema Cloud.

Praetorian Consulting hat sich spezialisiert auf die unabhängige Verhandlung von Cloudverträgen, sowie die Optimierung bestehender Softwarelizenz- und Wartungsverträge, u.a. im Bereich Oracle und SAP.

Aufgrund der verstärkten Cloud Offensive großer Hersteller ist es wichtig, die Vorteile daraus zu nutzen, ohne dabei vordergründig vorteilhaften Angeboten zu erliegen, die auf den zweiten Blick ihre technologischen und strategischen Schwächen offenbaren und damit jedes Projekt zum Scheitern verurteilen.

Video:
Praetorian Consulting

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 947695
 686

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Auf Wolke 7 in der Cloud?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Praetorian Consulting

Bild: Praetorian Consulting: Kooperation mit Günther StürnerBild: Praetorian Consulting: Kooperation mit Günther Stürner
Praetorian Consulting: Kooperation mit Günther Stürner
Praetorian Consulting gibt bekannt, dass Günther Stürner, ehemaliger Vice President Server Technology und Oracle Urgestein, für eine Kooperation in Technologiefragen gewonnen wurde. Seine berufliche Laufbahn bei Oracle hat Günther Stürner 1985 als erster Mitarbeiter der Deutschland Organisation begonnen. In den kommenden drei Jahrzehnten mit Stationen in der strategisch technischen Unterstützung, im Sales Consulting und dem Oracle SAP Competence Center, wurde er schließlich Vice President Server Technology und Mitglied der Geschäftsleitung. N…
Bild: Was bedeutet die Oracle-ULA für ein Unternehmen?Bild: Was bedeutet die Oracle-ULA für ein Unternehmen?
Was bedeutet die Oracle-ULA für ein Unternehmen?
ULAs gehören zum Brot und Butter Geschäft von Praetorian Consulting. Es geht dabei fast immer um die gleichen 3 Fragestellungen: - Wer gewinnt bei einer ULA? - Was ist bei den Verhandlungen zu beachten? - Braucht unser Unternehmen überhaupt eine ULA? Was sind nun die Besonderheiten, die sich in ungezählten ULA Verhandlungen mit Oracle-Kunden herauskristallisiert haben: Wer gewinnt bei einer ULA? Eine ULA ist eine Wette für den Kunden und ein gelungener Marketing- und Vertriebscoup für Oracle. Der Kunde gewinnt die Wette, wenn er es schaf…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Startschuss für Microsoft Office 365 - mit den passenden AppsBild: Startschuss für Microsoft Office 365 - mit den passenden Apps
Startschuss für Microsoft Office 365 - mit den passenden Apps
Der Begriff Cloud Computing ist aus der IT-Welt nicht mehr wegzudenken – im Gegenteil: immer mehr Unternehmen befassen sich strategisch mit dem Weg in die Wolke. Als IT-Dienstleister und Microsoft Accelerated Cloud sowie Gold Partner ist die MindBusiness, mit Sitz in Alzenau, bereits seit den Online Services Vorreiter in Sachen Projektmanagement sowie …
Fortschritte der Green IT (12): Cloud Computing?
Fortschritte der Green IT (12): Cloud Computing?
… erforderlichen Programme vorzuhalten. Das spart natürlich massiv Kosten. Das Cloud Computing ist längst einer der großen Wachstumsmärkte in der IT-Branche. Bei Laien führt der Begriff der 'Wolke' oder 'Cloud' oft zu großen Missverständnissen. Gemeint ist nämlich nicht, dass die Vorgänge dann in einer großen Wolke wie in einem quasi-neutralen Raum ablaufen, an …
Bild: IfM-Hintergrundinformation zur Nutzung von Cloud Computing im Verarbeitenden GewerbeBild: IfM-Hintergrundinformation zur Nutzung von Cloud Computing im Verarbeitenden Gewerbe
IfM-Hintergrundinformation zur Nutzung von Cloud Computing im Verarbeitenden Gewerbe
Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland nutzt inzwischen die kostenpflichtigen IT-Dienste aus der virtuellen Wolke. Damit hat sich der Anteil der Unternehmen hierzulande in den vergangenen zwei Jahren gut verdoppelt, wie ein Vergleich mit Daten von Eurostat zeigt. Insgesamt liegen die Unternehmen in Deutschland im europäischen Vergleich jedoch nur im …
PAC-Studie „Arbeitsplätze in der Wolke!?“ - Akzeptanz für den Arbeitsplatz aus der Cloud steigt
PAC-Studie „Arbeitsplätze in der Wolke!?“ - Akzeptanz für den Arbeitsplatz aus der Cloud steigt
München, 21. Oktober 2014: Viele Unternehmen nutzen mittlerweile das Cloud-Modell bei der Gestaltung von IT-Arbeitsplätzen. Von einer kompletten Verlagerung ganzer Arbeitsumgebungen in die Wolke sind die meisten Unternehmen allerdings noch weit entfernt. Das belegt die aktuelle Studie „Arbeitsplätze in der Wolke?!“, für die Pierre Audoin Consultants …
Bild: Cordys Proccess Factory zweifach ausgezeichnetBild: Cordys Proccess Factory zweifach ausgezeichnet
Cordys Proccess Factory zweifach ausgezeichnet
… Expo 2008 gingen zwei Preise an Cordys. Der BPM-Anbieter (Business Process Management) wurde für die beste Management-Lösung und für die beste Anwendung aus der „Wolke“ ausgezeichnet. Stuttgart, 20. Januar 2009. Cordys, führender Anbieter von Software für Business Process Innovation aus der „Cloud“, hat zwei wichtige Auszeichnungen auf der ersten Internationalen …
Die sechs Stolpersteine bei der Migration in die Cloud
Die sechs Stolpersteine bei der Migration in die Cloud
München, 16. Juli 2020 - Für Unternehmen hat es viele Vorteile, ihre Daten in die Cloud zu verlagern. Allerdings kann auf dem Weg in die Wolke einiges schiefgehen. Der Datenbank-Pionier Couchbase nennt sechs Fallstricke bei der Migration in die Cloud. Beim Verlagern von Prozessen, Anwendungen und Daten in die Cloud sollten Unternehmen nichts überstürzen. …
CeBIT 2011: Die Cloud – Segen oder Seuche?
CeBIT 2011: Die Cloud – Segen oder Seuche?
Alle reden über die große Wolke - aber was verbirgt sich dahinter? Cloud Computing hat sich mittlerweile zum Megatrend der IT-Branche entwickelt. Viele Unternehmen nutzen Cloud-Dienste im Internet und lagern so einen Teil ihrer IT-Infrastruktur ins Netz aus. Die Liste der Pluspunkte ist lang, aber ist Cloud Computing wirklich sicher? Oder ist die Wirtschaftlichkeit …
Bild: Cloud Computing in der "Deutschen Wolke" - vertrauenswürdig, transparent und zuverlässigBild: Cloud Computing in der "Deutschen Wolke" - vertrauenswürdig, transparent und zuverlässig
Cloud Computing in der "Deutschen Wolke" - vertrauenswürdig, transparent und zuverlässig
Das Open Source DMS agorum® core ist die erste Anwendung im Projekt "Deutsche Wolke". Die Lösung garantiert hoch performantes Dokumentenmanagement und absolut verlässliche Datensicherung für mittelständische Unternehmen und Kommunen. Um höchstmögliche Sicherheit und besten Datenschutz zu gewährleisten, wird die "Deutsche Wolke" ausschließlich in Deutschland …
Bild: Infopark Cloud Express gewinnt Computerwoche-AwardBild: Infopark Cloud Express gewinnt Computerwoche-Award
Infopark Cloud Express gewinnt Computerwoche-Award
… Beim Finale des COMPUTERWOCHE-Wettbewerbs “Best in Cloud” traten je fünf Unternehmen in sieben Kategorien gegeneinander an. Infopark gewann mit dem Projekt “Airport Nürnberg auf Wolke 7 – Webauftritt, CMS und WebCRM als Plattform aus der Cloud”. In der Kategorie “Platform as a Service” des COMPUTERWOCHE-Wettbewerbs “Best in Cloud” behauptete Infopark …
Bild: Michael Schimanski: "Es kommt nicht auf das Cloud-Betriebsmodell an, sondern auf den Ort der Datenhaltung"Bild: Michael Schimanski: "Es kommt nicht auf das Cloud-Betriebsmodell an, sondern auf den Ort der Datenhaltung"
Michael Schimanski: "Es kommt nicht auf das Cloud-Betriebsmodell an, sondern auf den Ort der Datenhaltung"
… kontinuierlich, allerdings ist immer noch eine ganze Menge Überzeugungsarbeit notwendig, um Anwender insbesondere in der Zielgruppe kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) von einem „Gang in die Wolke“ zu überzeugen. Dies liegt zum einen auch an der bereits angesprochenen öffentlichen Diskussion zum Thema NSA und PRISM, zum anderen stellen wir aber immer wieder …
Sie lesen gerade: Auf Wolke 7 in der Cloud?