(openPR) Contour Biennale 8 vom 11. März bis 21. Mai 2017
Mechelen, wie es im belgischen heißt, liegt zwischen Brüssel und Antwerpen und wird leider, ganz zu Unrecht, nicht ausreichend beachtet. Gilt es doch als Weltstadt im Westentaschenformat, mit seiner reichen Geschichte und Kultur, die bereits um das Jahr 900 mit einer Abtei erwähnt wird.
Mechelen macht von sich reden, mit einer Biennale, die alle zwei Jahre stattfindet und diesmal unter dem Motto „Polophonoc Worlds: Justice as Medium“ steht.
Sie zeigt Filmarbeiten von 20 Künstlern aus aller Welt. Die Kunstwerke beleuchten das Thema Gerechtigkeit jeweils aus einem anderen Blickwinkel. Die Kuratorin Natasha Ginwala hat bereits an der Documenta 14 mitgewirkt.
Die Contour Biennale 8 zeigt moderne Kunst in historischer Umgebung, im schönen Palast des „Großen Rates“. Dies war im 16. Jahrhundert der höchste Gerichtshof der Niederlande, und Mechelen war damals zeitweilig Hauptstadt. Das malerische Städtchen an der Dijle, mit 300 denkmalgeschützten Gebäuden, acht Kirchen und einer Schatzkammer voller Sehenswürdigkeiten besticht durch seine zauberhafte Atmosphäre. Mechelen ist jung und dynamisch und besitzt eine ansprechende Mischung aus Alt und Neu, mit einem fast kreisförmigen Stadtzentrum.
Die „Vlietjes“, kleine Kanäle und Grachten durchziehen die Stadt, gemütliche Cafés und kleine Restaurants pflegen in Flandern den vielerorts geschätzten „burgundischen Lebensstil“, der seine Besucher schnell zu Genießern werden lässt. Mechelen sollte man dringend auf einem Kurztrip kennenlernen.
Contour Biennale 8
11. März bis 21. Mai 2017 von 9 bis 17 Uhr (Wochenende 10-18 Uhr), mittwochs geschlossen.
Weitere Informationen unter www.contour8.be











