(openPR) Das Naabtal Duo und ihre neue CD unter dem Titel “Dieses Gefühl”: ein Album, das unter die Haut geht - mit einem Bekenntnis zur bayrischen Lebensart.
Wolfgang Edenharder und Willi Seitz erkennen fast ihr Land nicht mehr wieder: “Man kann wieder stolz sein”, sagen sie beide-und meinen damit natürlich kein Auftrumpfen, nichts, was sie über andere erheben soll. “Aber wir sagen, dass wir Bayern kommen-das ist unsere Heimat, darauf sind wir stolz.” Auf die Landschaft, auf die Menschen, die dort leben-und auf das Glück, das dort, wie ja woanders auch, gestiftet wird. Und die bayrische Lebensart, die zeigen sie gern, im Fernsehen, wo sie zu den liebsten Gästen gehören. Oder auf Tournee, wo das Publikum ihnen fast zu Füßen liegt, zufrieden, in beiden Volksmusikanten Menschen zu erkennen, die sie scheinbar wie ein nächster Freund zu verstehen scheinen. Ihr neues Album “Dieses Gefühl” ist eine Liebeserklärung an Bayern, an Toleranz und Freisinnigkeit, an das Land, an die Menschen, die es liebenswert und freundlich machen.
Es ist nun ihr drittes Album seit ihrem furiosen Comeback im Oktober 2003 - endlich waren beide wieder vereint, Freunde, die sich nur scheinbar ein wenig aus den Augen verloren hatten. 1988 war, da waren der Postbeamte Wolfgang Edenharder und Willi Seitz, Verkäufer, über Nacht zu den Stars der Volksmusikszene geworden. Just hatten sie den Grand Prix der Volksmusik gewonnen, ihr Titel “Patrona Bavariae”, eine Huldigung der Mutter Gottes, die über Bayern wacht, stand monatelang auf Platz 1 der Hitparaden. Sie waren die Sterne an einem Himmel, von dem ihr Publikum sagte: Solche wie ihr, natürlich und normal, die haben da gefehlt. Wie im Rausch lebten beide ihr Leben als die Prediger der guten Volksmusik, als Interpreten einer Musik, die zu Herzen geht und die mit Texten aufwartet, die ermutigen wie trösten, die jedenfalls keinen Zeigefinger heben.
Viele Jahre nach der Trennung gingen beide getrennte Wege-aber das Naabtal Duo, bekannten beide 2003, konnte nich sterben, allzusehr hatte es ihnen selbst Freude bereitet. Solch ein Publikum, sagten beide im Herbst jenen Jahres, ist nicht glücklich, wenn man Solist bleibt. Als Duo überzeugen sie, als Gruppe wissen ihre Zuhörer, dass die Welt nicht aus den Fugen geraten kann, wenn man ihnen zuhört. Stolz präsentieren sie nun ihr drittes Album: “Endlich haben wir alles selbst gespielt”, sagt Wolfgang Edenharder, “keine Produktion des Immer-Mehr”, sondern eine der Bescheidenheit und des Mutes zugleich. Mut, weil tatsächlich die Instrumente von ihnen gespielt werden, und Bescheidenheit, weil sie so sind. Ohne ein Auftrumpfen, ohne eine Geste der Überheblichkeit. Akkordeon, Gitarre, die Stimmen, alle anderen Instrumente: Nichts ohne die Naabtaler. Ein Album, das auf die Macht einer fremden Produktion verzichtet, weil sie es, auf ihre Art, am besten selbst können.
Und sie taten es wirklich mit Gefühl - so kam auch der Titel zustande. “Dieses Gefühl” - diese Empfindung, die keine Vernuft besiegen. Ein Gefühl, das mehr sagt als alle Logik. Jammern und Unglücklichsein liegt beiden ohnehin nicht. Aber was bei ihnen auch zum Stolz gehört, ist ihre Lebenslust, das, was sie auch demütig werden lässt, nicht unterwürfig jedoch: “Wer frei von Schuld” ist einer ihrer Titel- und Edenharder sagt, dass er dies seinen Kindern auch zu vermitteln versucht. Den eigenen Weg zu gehen, nicht unentwegt auf andere zu hören, was diese für richtig halten, sondern-eben mit Gefühl-zu prüfen, was einem der Weg ist, der persönliche. Wie er auch sich, seinem Publikum und seiner Familie zu sagen versucht, dass man sich in ein Leben eines anderen nicht einmischt, nicht auf ihn mit Fingern zeigt: “Bayern ist feisinnig-wir Bayern lassen leben, mit Fröhlichkeit und einem Morgen, auf den man sich freut.”
Das Album überhaupt lebt von der Überzeugung, dass vor Gott alles kleiner wird, dass jede Traurigkeit einen Schimmer Hoffnung birgt und jede Freude ein Abschied. “Die kleinen Sünden” oder “Kopf hoch” thematisieren dies genau: Sieh nicht auf das Haar in der Suppe, sondern schau, dass die selbst ein gutes Leben gelingt. “Vergess deine Eltern net” oder “S’ Leben ist koa Wunschkonzert” erzählt vom wahren Leben: Dass es nicht immer so läuft, auch mit den Kindern nicht, dass es aber Güte und Verzeihung gibt-und stets eine zweite Chance, miteinander ins Reine zu kommen.
“Unser Papst, der kommt aus Bayern”, munterer als die meisten anderen Lieder, nimmt fröhlich auf, was, so Willi Seitz, “nur einmal im Leben passiert”-das der Papst, Benedikt der XVI. eben, aus Bayern kommt. Ein passender musikalischer Kommentar, eine Willkommenshymne vor dem Besuch des Heiligen Vaters im Herbst in Regensburg.
“Die Zeit heilt alle Wunden” heißt es weiter. Willi Seitz aber sagt, dass das einerseits stimmt, aber Schmerzen, die gehören nun einmal zum Leben. Wolfgang Edenharder fügt hinzu, dass Erfahrung im Leben überhaupt ein Leben erst fühlen lässt: Ohne anzuecken, ohne auch mal eine Niederlage zu erleiden, ohne einmal auch den Kürzeren zu ziehen, reift keiner. Wer dies einzusehen vermag, kann die Wunden über die Zeit hinweg heilen lassen-und sehen, dass sie dazu gehören, dass ohne sie keine Empfindung wachsen könnte, dass man nicht allein auf der Welt ist- und dass es Menschen gibt, die sich einem in den Weg stellen, manchmal sogar aus bösen Gründen.
“Kopf hoch” ist das Motto, das sie ihrem treuen Publikum mitteilen möchten: Sich nicht unterkriegen zu lassen, aufzustehen, wenn man strauchelt… und sich nicht den Lebensmut nehmen zu lassen. Beide wie aus einem Mund: “‘Lieben, leiden, lachen” gehören zusammen-wie wir es in einem anderen Lied auch tun. Immer gilt, dass ein erhobener Kopf andere Horizonte sehen kann, ein gesenkter aber nur die Erde erkennt, auf der man steht.”
Das Naabtal Duo und ihr Album “Dieses Gefühl” wird der Volksmusikszene einmal mehr gut tun - zeigen nämlich, dass man echt und authentisch bleiben kann, dass man Gehör findet bei Menschen, die älter sind als Jugendliche es sein können: Sie sehen in den Naabtal Buam ihre Botschafter von einem Leben, das gut sein möchte und das auf die Liebe und Zuversicht setzt.
Beide traten am 15.07. beim “Sommerfest der Volksmusik” und treten am 23.7. in der Sendung “Immer wieder sonntags” auf. Volksmusik ohne die Naabtal Buam ist wie Deutschland ohne Partyzone: “Wir sind stolz auf unser Lang. Eines voller Toleranz und Lebenslust. Bayerisch eben, typisch bayerisch.”
Quelle: Emi Electrola
Bestellnummer: 3684062
VÖ: 14.07.2006
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Titelliste:
1. Dieses G`fühl
2. Die Kleinen Sünden
3. Kopf Hoch
4. S`leben Is Koa Wunschkonzert
5. Wer Frei Von Schuld
6. Unser Papst Der Kommt Aus Bayern
7. Die Frau Im Weissen Kleid
8. Bis In Alle Ewigkeit
9. Die Alten Leut
10. Vergiss Deine Eltern Net
11. Die Zeit Heilt Alle Wunden
12. Lieben - Leiden - Lachen
13. Mit Tränen Im Gesicht
14. Immer Träumt Er Dann Seinen Traum
15. Mir San Echte Bayern
16. Schön Ist Die Jugend
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