(openPR) Issum, 16. Februar. Wie kann elektronisches Händehygiene-Monitoring im Krankenhausalltag dazu beitragen, die Behandlungsqualität zu erhöhen? Dazu wurde an der BDH-Klinik Greifswald (http://bdh-klinik-greifswald.de) untersucht, wie sich die Nutzung des OPHARDT Hygiene Monitoring Systems® (OHMS) auf die Compliance bei der Händehygiene und auf die Anzahl der nosokomialen Infektionen auswirkt.
Über einen Zeitraum von einem Jahr (Mai 2013 - April 2014) wurde auf einer Intermediate Care Station der Verbrauch an Händedesinfektionsmittel, die Häufigkeit von nosokomialen Infektionen und der Antibiotikaverbrauch erfasst.
Hohe Akzeptanz, überzeugende Ergebnisse
Die erste „passive“, sechsmonatige Phase diente dazu, bei den Mitarbeitern für eine Akzeptanz des Systems zu werben und sie mit der Funktionalität vertraut zu machen. Zu Beginn der zweiten, ebenfalls sechsmonatigen „aktiven“ Phase wurden auf Basis der bereits erhobenen Daten gezielt Schulungen angeboten und die Effekte der Trainingsmaßnahmen mit dem System beobachtet und ausgewertet.
Dr. Andreas Glöckner, leitender Oberarzt und Facharzt für Innere Medizin: „Mit OHMS können wir das Nutzungsverhalten sehr präzise erfassen, ,Schwachstellen‘ differenziert erkennen und daraufhin gezielt schulen. Das System wurde von den Mitarbeitern sehr gut akzeptiert und erfordert im Praxisbetrieb nur einen geringen Personalaufwand. Die Ergebnisse sprechen für sich: Im Untersuchungszeitraum konnten wir im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Steigerung des Händedesinfektionsmittelverbrauchs pro Patiententag um 30 Prozent und eine Reduktion der nosokomialen Infektionen pro Patiententag um 28 Prozent erreichen.“
Weitere Informationen unter:
http://www.ophardt.com/index.php/ohms-im-praxiseinsatz.html












