(openPR) In vier Universitätskliniken arbeitet das Komplettsystem zum Händehygiene-Monitoring zuverlässig und effektiv
Issum, 20. März 2013. Seit Dezember 2011 wird das OPHARDT Hygiene Monitoring System® (OHMS) zur Messung und Verbesserung des Händehygieneverhaltens erfolgreich im medizinischen Praxisbetrieb eingesetzt. Über eine Million Händedesinfektionen wurden durch das System seitdem gemessen. Das Prinzip: Die Desinfektionsmittel-Spendersysteme registrieren die Anzahl und Zeitpunkte der Betätigungen und senden die Daten per WiFi an einen zentralen Server. Dort können die Nutzungsdaten mit einer speziell dafür entwickelten Software ausgewertet werden.
Installation, Betrieb und Zuverlässigkeit im Klinikalltag
Aktuell in vier Universitätskliniken (Basel, Berlin, Freiburg und Jena) sowie in weiteren Krankenhäusern unterstützt das System Behandelnde bei der nachhaltigen Verbesserung der Händehygiene Compliance. Dabei kommt OHMS überwiegend in Bereichen der Intensivpflege zum Einsatz – entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Praxistauglichkeit und Zuverlässigkeit des Systems im Dauerbetrieb.
Die mechanische Installation der ingo-man Weco® Spender ist in der Regel sehr einfach: Oftmals genügt es, vorhandene ingo-man® Spender gegen das neue ingo-man Weco® WiFi-Spendersystem zu tauschen – die Rückwände sind identisch. Auf IT-Seite stellt das System nur geringe Anforderungen an die vorhandene Hardware: So lässt sich in den Krankenhäusern die bereits vorhandene WLAN-Infrakstruktur in der Regel problemlos auch für die Datenübertragung des Händehygiene-Monitoring-Systems nutzen.
Händehygiene objektiv messen – Monitoring ergänzt direkte Beobachtung
Die direkte Beobachtung gilt nach wie vor als „Gold-Standard“ bei der Ermittlung der Händehygiene Compliance. Jedoch weist diese Methode auch prinzipbedingte Nachteile auf: Die beobachteten Personen ändern unter Umständen durch die Anwesenheit eines Beobachters ihr Verhalten („Hawthorne-Effekt“). So kann es zu Verfälschungen kommen – die Aussagekraft der Beobachtungsergebnisse ist in Frage gestellt.
Händehygiene Monitoring Systeme wie das OPHARDT Hygiene Monitoring System® können die direkte Beobachtung in der Praxis sinnvoll ergänzen. Sie gewährleisten eine kontinuierliche Erfassung des Händehygiene-Verhaltens.
Dr. Hagel, Koordinator der ALERTS-Studie am Universitätsklinikum Jena: „Im Rahmen unserer ALERTS-Studie setzen wir das OPHARDT Hygiene Monitoring System ein. Das System liefert rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, verlässliche Nutzungsdaten ohne „Beobachtungseffekte“. Auf dieser Basis können wir das tatsächliche Händehygiene-Verhaltenermitteln und als wichtigen Baustein der Infektionsprävention nachhaltig verbessern.“












