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Klassiktage Ammergauer Alpen

13.02.201714:47 UhrKunst & Kultur

(openPR) 3. Klassiktage Ammergauer Alpen 15.-17. September 2017 in Bad Kohlgrub


«Erwachen des Streichquartetts» so lautet der Titel des ersten Konzertes der Klassiktage Ammergauer Alpen, die dieses Jahr bereits zum dritten Mal in Bad Kohlgrub stattfinden. Mit dem renommierten Carmina Quartett aus Zürich und dem sehr jungen Abaco-Quartett aus München wird an diesem September-Wochenende die Faszination der Kammermusik erlebbar.




Eröffnungskonzert am Freitagabend, 15. September 2017, 20.00 Uhr.

Der erste Abend ist überschrieben mit «Erwachen des Streichquartetts».

Wichtige Meilensteine der Musikgeschichte lassen sich beispielhaft an der Entstehung des Streichquartetts zeigen. Häufig waren und sind es vier Laienmusiker, die sich zum gemeinsamen Musizieren treffen, was dazu führt, dass die Quartettmusik dem Modegeschmack oder sozialgeschichtlichen Faktoren angepasst wird. Beim Eröffnungskonzert werden es aber keine Laienmusiker sein, die miteinander spielen, sondern das hochgelobte Carmina Quartett aus der Schweiz und Josef Gilgenreiner (Kontrabass) werden einen musikhistorischen Blick auf die Entwicklung des Streichquartetts werfen.


Familienkonzert, 16. September 2017, 14.30 Uhr

Dieses Jahr gibt es das Familienkonzert bereits am Samstagnachmittag!

«Kommissarin Flunke und die Schurken»

Was passiert, wenn vier handfeste Schurken auf eine junge und schlaue Musikkommissarin treffen?

Wie funktioniert gemeinsames Musizieren? Braucht man dazu wirklich nur die Noten? Oder gibt es da noch etwas anderes – Wichtiges? Die vier Schurken scheinen genau dieses wichtige Etwas verloren zu haben. Und weil sie manchmal ganz schön schwer von Begriff sind, braucht die Kommissarin dazu dringend die Hilfe des Publikums.


Samstagabend, 16. September 2017, 20.00 Uhr

«Blüte der Kammermusik»
Am Samstagabend wird erlebbar, zu welch wundervollen Klangfantasien Komponisten gelangen, wenn sie für Streichquartette oder Quintettbesetzungen schreiben. Diese kleinen Formationen erlauben Musikexperimente, die der übrigen Musikentwicklung weit voraus sein können. Um dies adäquat hören zu können, wird das Carmina Quartett aus Zürich eingeladen, das seit vielen Jahren als das beste Schweizer Streichquartett gilt. Zu ihnen gesellt sich der Klarinettist Fabio Di Càsola. Um das Können des Hochschulprofessors aus dem Tessin kurz zu beschreiben, sei nur erwähnt, dass er seit einigen Jahren beim internationalen Label Sony unter Vertrag ist.


Sonntagnachmittag, 17. September 2017, 14.30 Uhr

Junge Künstler - Abaco-Quartett

Mit diesem neuen Format sollen von nun an jedes Jahr junge Musikerinnen und Musiker vorgestellt werden. Den Auftakt für das neue Konzertformat macht das Abaco-Quartett, benannt nach dem Münchner Studentenorchester, in dem sich die vier jungen Streicher zusammengefunden haben. Seit 2015 erarbeiten sich die vier Musiker in ihrer Freizeit neben dem Jura-und Medizinstudium die umfangreiche Literatur für Streichquartett.

Das Konzertprogramm des Abaco-Quartetts schliesst den Kreis zum Freitagabend wieder. Die jungen Streicher spielen Highlights der Quartettmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy und Joseph Haydn.


Die Klassiktage bemühen sich ebenfalls um die Weiterbildung junger Studenten und Studentinnen. Mit der Klassiktage Akademie (10. bis zum 14. Juli 2017) werden auch dieses Jahr wieder Meisterkurse in Bad Kohlgrub (für Kontrabass, Lied-Gesang und Klavierbegleitung) angeboten.

Der Unterricht und die Abschlusskonzerte sind öffentlich, Zuhörer willkommen.


Eine weitere Attraktion kommt im September während der Klassiktage hinzu. Zwei Wochen lang werden von nun jedes Jahr Bilder, Fotos oder Skulpturen zu sehen sein. Die erste

Klassiktage Ausstellung

zeigt eindrucksvolle Fotos von Matthias Fend. Unter dem Titel

Bergluft

Frei. Sein. Spüren

stellt Matthias Fend grossformatige Porträts Bergpanoramen gegenüber.

Beide Bildsujets erscheinen zunächst statisch und vermitteln den Eindruck von Ewigkeit. Aber bei genauerer Betrachtung werden die Vergänglichkeit und Flüchtigkeit der fotografierten Augenblicke spürbar.

Matthias Fend, in Bad Kohlgrub geboren, widmet sich mit grosser Leidenschaft der Bergfotografie, was u.a. zu ausgedehnten Auslandsreisen führt. So hat er in Südafrika seine Fotomappe aktualisiert, ist in Island vom Helikopter aus zum Skifahren gestartet und hat beim Skibergsteigen in Peru Berge mit 5500 Metern Höhe bestiegen.

Die Fotos von Matthias Fend werden in der Wandelhalle Bad Kohlgrub und im Freien zu sehen sein.



Alle Konzerte finden im Haus des Gastes in Bad Kohlgrub statt.
Das Programm des Festivals finden Sie unter: www.klassiktage.com

Informationen und Anmeldeformulare zur Klassiktage Akademie: www.klassiktage-akademie.com

Der öffentliche Vorverkauf startet im Juni 2017.

Mitglieder des Fördervereins Freundeskreis Klassiktage e.V. erhalten 10% Ermässigung auf die Eintrittspreise.

Auf der Website des Vereins finden Sie die Details dazu: https://klassiktage.com/freundeskreis.html


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Mitwirkende:


Carmina Quartett

Matthias Enderle, Violine

Susanne Frank, Violine

Wendy Champney, Viola

Stephan Goerner, Violoncello


Grosse musikalische Intensität, technische Perfektion und ein waches Interesse für stilistische Werktreue kennzeichnen das 1984 in der Schweiz gegründete Carmina Quartett.

Schon früh sorgten spektakuläre Wettbewerbserfolge für Schlagzeilen in der internationalen Presse und ebneten den Weg auf die grossen Konzertpodien der Welt. Die «Financial Times» reihte unlängst das Carmina Quartett in die Gruppe der führenden Streichquartette dieser Zeit ein. Zu den Mentoren des Quartetts gehören das Amadeus- und das LaSalle Quartett, Sandor Végh und Nikolaus Harnoncourt. Insbesondere die Zusammenarbeit mit dieser grossen Musikerpersönlichkeit schärfte das tiefe Verständnis für die historische Spielweise.

Das Quartett pflegt nebst dem reichhaltigen Quartettrepertoire das Zusammenspiel u.a mit Musikern wie Sabine und Wolfgang Meyer, Mitsuko Uchida, Xavier de Maistre, Rolf Lislevand, Teo Gheorghiu und Lawrence Power.

Sämtliche bei DENON erschienen CD- Aufnahmen lösten bei Kritik und Publikum einhellige Bewunderung aus und wurden mit renommierten Auszeichnungen bedacht: Gramophone Award, Diapason d’Or, Choc classica, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Academy Award Japan und einer Grammy-Award-Nominierung. Weitere vielbeachtete Aufnahmen sind beim Label Sony erschienen.

Als «Quartett in Residence» an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) gibt das Quartett seine reichhaltige Erfahrung und unverwechselbare, eigenständige Musikalität an den Nachwuchs weiter.


Fabio Di Càsola , Klarinette

Fabio Di Càsola, aus Lugano stammend, gewinnt 1990, mit 23 Jahren, den ersten Preis beim Concours de Genève (Prix international d’interprétation & de composition), einem der renommiertesten Musikwettbewerbe.

Darauf folgen Einladungen zu bedeutenden internationalen Festivals, so zum Beispiel den Berliner Festspielen unter Leitung von Claudio Abbado, dem Festival in Evian unter Leitung von Mstislav Rostropowitsch und nach Lockenhaus zu Gidon Kremer. Er gewinnt weitere Preise, wie den Grand Prix Patek Philippe, den Prix Suisse für zeitgenössische Musik und den Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Musik in Stresa. 1998 wird er in Genf von der Jury und vom Publikum zum Schweizer Musiker des Jahres gewählt.

Nach einer Aufführung von Mozarts Klarinettenkonzert in der Tonhalle Zürich, entscheidet sich SONY seine Einspielungen zu veröffentlichen. Auf zwei Kammermusik-CDs folgt 2009 eine Orchester-CD mit den Klarinettenkonzerten von Carl Maria von Weber, die umgehend mit dem Editor’s Choice des renommierten Gramophone Magazins ausgezeichnet wird. Die weitere CD heisst SERENADE: mit bekannten Liedern, transkribiert für Klarinette und Streichensemble.

Fabio Di Càsola tritt als Solist mit Orchestern auf wie mit dem Russischen Nationalorchester, dem Prager Kammerorchester, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestra delae Svizzera Italiana, den Lucerne Festival Strings, der Camerata Zürich u.v.a. Er ist auch Mitglied in verschiedenen Kammermusikformationen (z.B. Zurich Ensemble, Ensemble Kandinsky, Ensemble Paul Klee).

Er ist als Professor für Klarinette und Kammermusik an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdk) tätig. Seit 2006 ist er künstlerischer Leiter der Kammermusikreihe Klang.


Josef Gilgenreiner, Kontrabass

Josef Gilgenreiner ist Kontrabassist (Stellvertreter, erstes Pult) im Musikkollegium Winterthur.

Seit 2015/16 ist er ebenfalls Solobassist im Le Concert Olympique in Belgien. In den letzten Jahren spielte er regelmässig im Bayerischen Staatsorchester München als stellvertretender Solobassist und als Solobassist.

Josef Gilgenreiner ist ein gefragter Kammermusiker. Seine Engagements führten ihn zu einer Vielzahl von Festivals. Darunter zum Rheingau Musik Festival, zu den Festwochen Gmunden, zum Festival de Musique de Menton, zum Festival St. Gallen Steiermark, zur Lenzburgiade und zur Kyburgiade. Dabei spielte er mit Musikern wie Nicolas Altstaedt, Christian Altenburger, Fazil Say, Daniel, Schnyder, Paul Meyer und Formationen wie dem Minetti Quartett, dem Amar Quartett, der Ars Amata und vielen anderen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem international renommierten Carmina-Quartett.

Josef Gilgenreiner war mehrmals Dozent im European Union Youth Orchestra (EUYO). Er unterrichtet regelmässig Studenten der Klasse von Prof. Josef Niederhammer in Wien. Seit 2014 ist er Kontrabassdozent (Hauptfach) an der Kalaidos Musikhochschule Zürich. An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien hielt er 2014 seinen ersten Meisterkurs für Kontrabass ab und führt in Bad Kohlgrub (Deutschland) regelmässig seinen Kontrabass-Meisterkurs im Rahmen der Klassiktage Akademie durch.

Er ist künstlerischer Leiter der Klassiktage Ammergauer Alpen.


Abaco-Quartett

Christian Emmert – Violine

Dorothee Slenczka – Violine

Sophia Grünwald – Viola

Laura Buchwieser – Violoncello


Das Abaco-Quartett, benannt nach dem Münchner Studentenorchester, in dem es sich zusammengefunden hat, besteht seit 2015 und hatte seitdem bereits einige Konzerte in München

und im Umkreis von Oberammergau.

Die Streichquartettliteratur erarbeiten sich die vier Musiker in ihrer Freizeit neben dem Jura- (Christian Emmert – Violine 1 und Sophia Grünwald - Viola) und dem Medizinstudium (Laura Buchwieser – Violon Cello und Dorothee Slenczka – Violine 2).

Ursprünglich stammen sie alle aus verschiedenen Orten in Bayern (Würzburg, Regensburg, München und Oberammergau). Im Bayerischen Landes-Jugend-Orchester haben sie sich bereits vor einigen Jahren kennengelernt.


Kommissarin Flunke und die Schurken

Lilian Genn, Kommissarin Flunke


Martin Schelling, Klarinette

Stefan Dünser, Trompete

Martin Deuring, Kontrabass

Goran Kovacevic, Akkordeon


Musik kann man nicht beschreiben, wohl aber ausdrücken. Sie vermag alles mit uns zu machen - sie kann uns im Innersten berühren, uns zu Tränen rühren oder uns zu kindlich naiven, völlig ausser Rand und Band agierenden Menschen machen.

Für die vier Schurken Martin Schelling - Klarinette, Stefan Dünser- Trompete, Martin Deuring - Kontrabass und Goran Kovacevic - Akkordeon ist sie vor allem eines: Leidenschaft.

Die vier Musikvermittler spielen seit 12 Jahren im gesamten deutschen Sprachraum. Zu ihren regelmässigen Partnern gehören u.a. das Schleswig Holstein Festival, das Lucerne Festival, die Bregenzer Festspiele, sowie das Konzerthaus Wien, die Philharmonie Köln und Luxemburg, die Laeiszhalle Elbphilharmonie Hamburg und viele andere Konzertorte von internationalem Rang.

Mehrere Programme der Schurken wurden bereits für ihre hervorragende und kindgerechte Vermittlungsarbeit mit dem Preis Junge Ohren ausgezeichnet.


Klassiktage Akademie

Die Klassiktage Akademie gehört zur Reihe der Klassiktage Ammergauer Alpen.

Während der Klassiktage Akademie finden verschiedene Meisterkurse in Bad Kohlgrub statt, welche von einem spannenden Rahmenprogramm ergänzt werden.


Vom 10. bis zum 14. Juli 2017 treffen sich ambitionierte Musikerinnen und Musiker, um von den Dozenten Josef Gilgenreiner (Kontrabass), Cornelia Kallisch (Gesang) und Edward Rushton (Klavier) wertvolle Tipps zu erhalten.

Während der Woche wird an einzelnen Stücken gearbeitet und individuelle Schwerpunkte vertieft. Am Freitag findet das öffentliche Abschlusskonzert statt.

Während der Woche können interessierte Zuhörer den Unterricht miterleben.


Freundeskreis Klassiktage e.V.

Der Freundeskreis Klassiktage e.V. (VR 206631) wurde 2016 gegründet. Sein Ziel ist die Förderung und Pflege der klassischen Musik und darstellenden Kunst, insbesondere die ideelle, tatsächliche und – nach Möglichkeit – finanzielle Unterstützung der Veranstaltungen der Klassiktage Ammergauer Alpen und der Klassiktage Akademie.

Als Mitglied des Freundeskreises tragen Sie zur Erhaltung und zur Erweiterung eines hochwertigen Kulturangebots in den Ammergauer Alpen bei und helfen mit, die Klassiktage als innovative und inspirierende Veranstaltungsreihe zu etablieren.


Mitgliederbeiträge pro Jahr:

Juniorenmitglied (bis 18 J.): 10 €

Einzelmitglied: 25 €

Mitglied Plus: 60 €

Mitglied Gold: 300 €

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