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Mehr Zeit- und Ortssouveränität: Entwicklung digitaler Lernräume mit E-Learning-Preis gefördert

07.02.201717:47 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) engagiert sich seit langem für die Realisierung digitaler Lernräume. Damit will sie den sich wandelnden Erwartungen der Studierenden und den sich verändernden Anforderungen an die Lehre gerecht werden. Um die Entwicklung und den Ausbau von Blended Learning-Angeboten für eine zeit- und ortsungebundene Lehre an der Hochschule zu unterstützen, vergibt die Hochschule seit 2013 einen mit bis zu 5.000 Euro dotierten Förderpreis zur Umsetzung von E-Learning-Konzepten für die Lehre.



Diesjähriger Preisträger ist Prof. Dr. Karsten Weronek vom Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften. Mit dem Preisgeld wird Weronek die Entwicklung und didaktische Integration einer E-Learning-Komponente im Bachelor-Studiengang Informatik finanzieren. Die Vorlesung im Studiengangsmodul „Realtime Systems“ wird so überarbeitet, dass dadurch die Lernzeiten flexibilisiert und die Zeit- und Ortssouveränität für die Studierenden erhöht wird. Oft erschweren Familie, Nebenjob oder lange Fahrzeiten die Teilnahme an der Präsenzvorlesung. Unterschiedliche Vorkenntnisse sowie unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten stellen für alle eine zunehmende Herausforderung dar. Das neue Konzept soll sowohl stärkeren als auch schwächeren Studierenden gleichermaßen gerecht werden. Die sogenannte „Kontaktzeit“ zwischen Studierenden und Lehrenden wird hiernach bei der Präsenzvorlesung um 60 Prozent reduziert und durch Online-Aktivitäten ersetzt. Diese Flexibilisierung soll jedoch nicht auf Kosten von Lernaktivitäten erfolgen. Deshalb wird ein didaktisches Konzept erarbeitet, das Präsenzvorlesungen, e-Learning und Laborübungen verbindet. Hierdurch soll ein attraktives, innovatives Angebot für Studentinnen und Studenten entstehen, welches Lerntyp-unabhängig das Lernen motiviert, aktiviert und unterstützt. Die besondere Herausforderung dieser Art von Lehr- und Lernkonzept besteht darin, die flexiblen Online-Elemente mit den fixen Präsenzelementen zur optimalen Lernaktivierung inhaltlich und zeitlich sinnvoll zu verbinden. Das Fördergeld wird primär genutzt zur Produktion von Videosequenzen (eigene Lernvideos, Vorlesungsaufzeichnungen sowie sog. „Screencasts“), zur Entwicklung von Online Wissenstests, aber auch für die technische und administrative Umsetzung digitaler Selbstlernmaterialien.

„Die Frankfurt University of Applied Sciences will das vorhandene Potenzial für ein zeit- und ortsungebundenes Lehren und Lernen ausschöpfen und verpflichtet sich deshalb, E-Learning in der Lehre zu verstetigen und weiterzuentwickeln sowie die dafür notwendigen Ressourcen sicherzustellen“, erklärt Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt UAS. „Bei unserer E-Learning-Strategie geht es nicht um eine Substitution der Präsenzlehre, sondern um eine Erweiterung der Methoden und Angebotsformate in Studium und Lehre.“ Die Ausweitung der Online-Angebote soll vor allem der didaktischen und organisatorischen Verbesserung von Studium und Lehre dienen und die Betreuungs- und Servicequalität für die Studierenden erhöhen. Weitere Ziele sind die Unterstützung des Selbststudiums und die teils damit verbundene Erhöhung der Durchlässigkeit und Individualisierung von Bildungswegen. Die Hochschule will sich langfristig als eine Institution für Lebenslanges Lernen etablieren. Durch die E-Learning-Angebote soll auch die Internationalisierung und Mobilität der Studierenden erhöht werden.

Neben der Aufzeichnung von Vorlesungen und deren Abruf über das Intranet der Hochschule führen Lehrende Videokonferenzen durch, zum einen in Seminaren, zum anderen auch, um außerhalb der Kernzeiten den Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden zu ermöglichen. Auch Prüfungen in Studiengängen mit Doppelabschlüssen, somit über Ländergrenzen hinweg, wurden über eine Konferenzschaltung zwischen den beteiligten Hochschulen realisiert. In Vorlesungen werden Audience-Response-Systeme eingesetzt; hier beantworten die Studierenden über ihre Smartphones Fragen des Lehrenden bzw. stimmen Entscheidungen im Plenum ab. Im Interdisziplinären Studium Generale der Frankfurt UAS werden die Modulexemplare Social Media, Mobilität und Weltbilder komplett oder teilweise als Blended Learning-Angebot realisiert. In den vergangenen Semestern wurden Vorkurs-Angebote für Erstsemester mit Online-Angeboten ergänzt. Mit Wirtschaftsingenieurwesen online (B. Eng.) und Maschinenbau Online (B. Eng.) hat die Frankfurt UAS auch zwei Onlinestudiengänge im Angebot. Nur etwa 20 Prozent der Lehrveranstaltungen und Prüfungen finden in Präsenzphasen an der Hochschule statt.

Die zentrale Lernplattform der Hochschule, Moodle, ist für alle Studierenden über das Internet erreichbar. Sie bildet aktuell den Dreh- und Angelpunkt der E-Learning-Aktivitäten an der Frankfurt UAS. Moodle wird von Studierenden und Lehrenden genutzt, um sich abzustimmen, Informationen auszutauschen, Gruppenarbeiten oder auch das Selbststudium zu fördern und Studierende zu betreuen. Lehrende, die Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung, Durchführung und Evaluation mediengestützter Lehr- und Lernkonzept suchen, finden mit der Koordinations- und Beratungsstelle Mediengestütztes Lernen und Lehren der Frankfurt UAS eine zentrale Anlaufstelle. Das Praxisforum E-Learning bietet mehrmals im Semester einen informellen Rahmen für einen praxisbezogenen Austausch zu Themen und Fragen rund um E-Learning. Im Mittelpunkt stehen neben dem Know-how-Transfer der Erfahrungs- und Ideenaustausch sowie die gemeinsame Entwicklung neuer Umsetzungsideen. Auch die Preisträger der Vorjahre nutzen die Plattform und berichten ihren Kolleginnen und Kollegen zur Entwicklung und Verstetigung ihrer geförderten Projekte.

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Koordinations- und Beratungsstelle Mediengestütztes Lernen und Lehren, Kirsten Lauer, Telefon: 069/1533-2776, E-Mail: E-Mail

Weitere Informationen unter: www.frankfurt-university.de/elearning.

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