(openPR) Mit der Operette „Der Kongress tanzt“ brachte Robert Meyer in der Doppelrolle als Regisseur und Hauptdarsteller gemeinsam mit Arrangeur und Dirigent Christian Kolonovits die Lieder von Komponist Richard Heymann zurück auf die Bühne. 1931 schmückte dieser mit seinen eingängigen Kompositionen den gleichnamigen Film und über 85 Jahre später begeisterte „Der Kongress tanzt“ 2016 als unterhaltsame Operette mit musikalischer Brillanz, einem hochkarätigen Ensemble und so manchem unterhaltsamen Überraschungsmoment. Nach dem großen Erfolg an der Volksoper Wien erscheint anlässlich der Wiederaufführung 2017 die CD mit den musikalischen Highlights der Bühnenfassung.
Wiener Charme trifft Daily Soap: Liebe, Intrigen und Wortwitz
Während beim Wiener Kongress die hochkarätigen Köpfe rauchen, verliebt sich Zar Alexander von Russland (Boris Eder) in die Handschuhmacherin Christel. Fürst Metternich (Robert Meyer) spielt das hervorragend in die Karten, will er doch ohnehin durch allerlei schändliche Vergnügen von der Politik ablenken. Doch die verzwickte Wendung lässt nicht lange auf sich warten: Auch Metternichs Geheimsekretär Peppi ist in die hübsche Christel verliebt. Und dann wäre da ja auch noch der debile Doppelgänger des Zaren… So entspinnt sich eine unterhaltsame Handlung zwischen dem intriganten Fürsten, der kindlichen Christel, gespielt von Sopranistin Anita Götz und dem liebestollen Zaren sowie dem restlichen Ensemble. Gespickt mit Seitenhieben auf die Politiker und Wortwitz ist „Der Kongress tanzt“ ein Paradestück, das das Wiener Lebensgefühl auf die Bühne bringt. Kein Wunder, das Presse und Publikum begeistert waren und die Operette feierten.













