(openPR) Die Prospekte des Discounters Lidl sowie von dm-drogerie markt sind bei Deutschen besonders beliebt.
Das Portal www.werbestopper.de hat auch im Januar wieder untersucht, welche Direkt-Werbung bei den Deutschen besonders beliebt ist. Seit der letzten Erhebung im November ist mit Netto ein dritter Discounter in den Top-10 hinzugekommen. Das Ranking erfolgte nach dem Anteil der Nutzer, die bei Werbestopper explizit die Werbung des entsprechenden Unternehmens wünschen. Die 10 beliebtesten Werbetreibenden waren im Januar:
Unternehmen Anteil gewünschter Werbung
Lidl 17,2%
dm drogerie 15,3%
Amazon 13,3%
Payback 11,0%
McDonald`s 10,4%
ADAC 10,4%
Aldi 9,5%
Tchibo 8,7%
H&M 8,6%
Netto Marken-Discount 8,4%
Dass die Lebensmittel-Discounter vergleichsweise beliebt sind, ist dabei wenig verwunderlich – schließlich orientieren sich viele Verbraucher bei ihren Einkäufen an den Angeboten und den wöchentlich wechselnden Artikeln aus den Prospekten. Ungewöhnlich ist eher, dass selbst unter den Nutzern von Werbestopper mehr als jeder Sechste die Prospekte von Lidl haben möchte. Immerhin zielt das Angebot von Werbestopper insbesondere auf Konsumenten, die Werbung gegenüber kritisch eingestellt sind. Trotzdem erlaubt fast die Hälfte der Werbestopper-Nutzer mindestens einem Unternehmen, ihnen Werbung zu schicken. Im Durchschnitt nehmen diese Nutzer mehr als 9 Unternehmen von ihren Werbeverboten aus.
Diese Zahlen zeigen auch, dass ein Eintrag in die Robinsonliste und ein „Keine Werbung“-Aufkleber am Briefkasten für viele Nutzer keine sinnvolle Option sind. Mündige Verbraucher möchten selbst bestimmen, von wem sie Werbung erhalten und von wem nicht.
Der einzige Weg, der den Verbrauchern bleibt, um gezielt Werbung abzubestellen, ist daher, die Unternehmen direkt aufzufordern, ihnen zukünftig keine Werbung mehr zuzustellen. Angesichts der Werbeflut in den Briefkästen und Zeitungsrollen wäre das aber eine wahre Sisyphusarbeit. „Daher unterstützen wir mit dem Werbestopper die Konsumenten.“ sagt Christian Geltenpoth, Geschäftsführer der GDVI. „Mit nur wenigen Klicks können die Nutzer so bei beliebig vielen Unternehmen bestimmen, von wem sie keine Werbung mehr wünschen – und das völlig kostenlos.“
Wie die Daten erfasst wurden
Nachdem sich Konsumenten unter https://werbestopper.de angemeldet haben, werden ihnen Unternehmen vorgeschlagen, die in ihrer Region Werbung versenden bzw. verteilen lassen. Die Nutzer haben dann die Möglichkeit, Firmen von dieser Liste auf ihre persönliche „Whitelist“ zu setzen. Alle anderen Werbetreibenden kommen auf die „Blacklist“. Den Unternehmen in der Blacklist wird anschließend im Namen des Konsumenten untersagt, weiterhin Werbung zuzustellen. Die oben genannten Zahlen stellen den Anteil der Nutzer dar, die das jeweilige Unternehmen auf ihre Whitelist gesetzt haben, nachdem es in ihrer Liste der vorgeschlagenen Werbeverbote vorkam. Sie beziehen sich auf den Zeitraum bis Ende Januar 2017. Ausgewertet wurden außerdem nur Unternehmen, die mindestens 1.000 Nutzern vorgeschlagen wurden.













