(openPR) Die Einbruchszahlen nehmen in Deutschland kontinuierlich zu und so auch die Angst der Bevölkerung davor, selbst Opfer zu werden. Allein im Jahr 2015 ist die Zahl der Einbrüche bundesweit fast zweistellig angestiegen – um 9,9 Prozent auf insgesamt 167.136 Fälle. Es gab 71.300 Einbruchsversuche. Das heißt: In über 40 Prozent der Fälle sind die Einbrecher bei ihrem Vorhaben gescheitert. Dies liegt nicht zuletzt an der Sensibilisierung der Bevölkerung sowie an der verbesserten Sicherheitstechnik, die zum Einsatz kommt, weil immer mehr Menschen ihr Zuhause mit technischen Maßnahmen schützen!
Wenn wir an Einbrecher denken, haben wir meist den Profi vor Augen, der seine Einbrüche detailliert plant und diese dann minutiös durchführt. Diese Vorstellung ist allerdings nicht ganz realistisch. Meist handelt es sich nämlich um Gelegenheitstäter, die zuschlagen, sobald sie dazu „eingeladen“ werden..
Da es Einbrechern immer noch zu leicht gemacht wird, hier ein paar der gravierendsten Irrtümer.
1. Einbrecher „arbeiten“ meist nachts und in völliger Dunkelheit
Bei Einbrechern denken wir an dunkel gekleidete und lichtscheue Männer, die nachts ihre Runden drehen, um in Häuser und Wohnungen einzudringen.
Das ist absolut falsch! In Privathäuser wird nämlich meist tagsüber eingebrochen, was ja eigentlich auch logisch ist. Nachts schläft man gewöhnlich und Häuser und Wohnungen sind nicht beleuchtet. Potenzielle Einbrecher können also nicht erkennen, ob jemand zuhause ist oder nicht. Tagsüber arbeiten die meisten Menschen und sind außer daheim. Man braucht also nur zu klingeln, um festzustellen, ob die Luft „rein“ ist.
Besonders beliebt ist natürlich die Winterzeit, da man durch die frühe Dunkelheit schnell erkennen, in welchem Haus Licht brennt oder der Fernseher läuft.
2. Nachbarn bieten immer einen sicheren Schutz vor Einbrechern
Das man unter Nachbarn gegenseitig auf sich aufpasst, ist ebenso schön wie unzuverlässig. Selbst wenn ein Nachbar einen Unbekannten auf dem anderen Grundstück oder im Treppenhaus sieht, weiß er doch nicht, ob es sich dabei nicht um Besuch, einen Handwerker oder einen Lieferanten handelt. Noch unwahrscheinlicher ist das in großen Mietshäusern. Einbrecher nutzen hier die Anonymität gnadenlos aus.
3. Einbrecher handeln nie spontan
Auch das ist natürlich totaler Quatsch. Es reichen einige Beobachtungen, und der Einbrecher schlägt sofort los. Ein angeklapptes Fenster, eine nur angelehnte Terrassentür, kein Auto vor dem Haus und kein Nachbar in Sicht – dann wird sofort und rücksichtslos zugeschlagen.
4. Alle Einbrüche sind situationsabhängig und kurzentschlossen
Auch diese Behauptung entspricht nicht den Tatsachen. Viele Einbrecher gehen natürlich auch sehr systematisch vor. Haben sie ein lohnendes Objekt gefunden, wird es oft tagelang beobachtet, um zu sehen, wann das Objekt verlassen ist. Einbrecherbanden spähen oft auch mehrere Häuser/Wohnungen gleichzeitig aus, um sie dann innerhalb eines Tages alle auszuräumen.
5. Mechanische Sicherungen bieten keinerlei Schutz vor Einbrechern
Falsch, falsch und nochmal falsch. Einbrecher beenden ihren Versuch bereits nach wenigen Minuten, wenn sie vor einem Problem stehen, das sie nicht sofort lösen können. Sie suchen dann schnell das Weite, da die Gefahr zu groß ist, entdeckt zu werden. Man muss es den Langfingern also so schwer wie möglich machen und sein Eigentum zusätzlich mit mechanischen Sicherungen an Fenstern, Türen und dem direkten Zugang von der Garage ins Haus sichern. Mechanische Sicherungen sind eine Hürde, um die Einbrecher meist einen großen Bogen machen und ihr Glück lieber woanders suchen.
Weitere Informationen sowie effiziente mechanische Sicherungen für Fenster und Türen unter:
www.fenstersicherung-info.de












