(openPR) Die Gender-Gruppe der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Hamburg-Eimsbüttel lädt zu einer neuen Filmreihe ein. Diesmal heißt das Oberthema „Gender und Reformation“. Gezeigt werden Filme, in denen Menschen – wie Martin Luther zu seiner Zeit – über Fehlentwicklungen aufklären und/oder für Neuerungen eintreten.
Die Filme werden jeweils dienstags im Foyer der Apostelkirche, Bei der Apostelkirche, gezeigt. Beginn ist um 19.00 Uhr. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
24. Januar – Hannah Arendt – Ihr Denken veränderte die Welt
Der Film spielt in den Jahren 1960 bis 64. Die jüdische deutsch-amerikanische politische Publizistin Hannah Arendt lebt in New York. Sie fährt nach Jerusalem, um für das Magazin „The New Yorker“ über den sog. Eichmann-Prozess zu berichten.
Die Titelrolle (Regie: Margarethe von Trotta) verkörpert Barbara Sukowa.
7. Februar – Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen
Die Regisseurin Margarethe von Trotta erzählt auch diese Geschichte der Nonne Hildegard von Bingen, hervorragend gespielt von Barbara Sukowa, die mit acht Jahren in ein Kloster kommt, früh in Medizin und Kräuterheilkunde unterrichtet wird und später Frauenklöster gründet.
Hildegards Visionen sind vom Papst selbst bestätigt worden, so dass Hildegard diese niederschreiben und veröffentlichen durfte.
21. Februar – Sophie Scholl – Die letzten Tage
Die Studentin Sophie Scholl gehörte wie ihr Bruder Hans zu der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“, die beispielsweise durch das Verschicken und Verteilen von Flugblättern gegen das Nazi-Regime protestierte. Bei solch einer Verteil-Aktion in der Münchner Universität wurden die Widerständler festgenommen und anschließend angeklagt. Sophie Scholl, gespielt von Julia Jentsch, stirbt wie ihr Bruder und ein ebenfalls beteiligter Freund 1943 durch die Guillotine.
7. März – Bonhoeffer – Die letzte Stufe
Dieser dramatische Film mit Ulrich Tukur in der Titelrolle erzählt die Lebensgeschichte des lutherischen Theologen und Widerstandskämpfers gegen die Nationalsozialisten. Bonhoeffer prangert in einer Predigt die Unterwerfung unter Hitler an. Und er stellt fest: „Nur wer für die Juden schreit, hat auch das Recht, gregorianisch zu singen.“ Bonhoeffer gerät in Gestapo-Haft und wird 1945 im KZ Flossenbürg ermordet.










