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Mit „Limbo“ in den Kreißsaal

12.12.201616:23 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Mit „Limbo“ in den Kreißsaal
Dr. Philip Hepp (l.) und Prof. Dr. Markus Fleisch, Chefarzt der Landesfrauenklinik in Wuppertal.
Dr. Philip Hepp (l.) und Prof. Dr. Markus Fleisch, Chefarzt der Landesfrauenklinik in Wuppertal.

(openPR) Hat das Hören von Musik einen positiven Einfluss auf Frauen, die in den Wehen liegen? Und wie können Frauen während einer Operation von Mozart oder Bach profitieren? Diesen Fragen geht nun ein Team aus Wuppertaler und Düsseldorfer Ärzten sowie Psychologen wissenschaftlich nach. Das fachübergreifende Forschungsprojekt, an dem sowohl das HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und das Universitätsklinikum Düsseldorf beteiligt sind, wird nun von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung mit rund 130.000 Euro gefördert.



„Aus anderen medizinischen Feldern ist bereits bekannt, dass Patienten von einer begleitenden Musiktherapie während einer Behandlung profitieren können“, sagt Dr. med. Philip Hepp, leitender Oberarzt an der Landesfrauenklinik des HELIOS Universitätsklinikums. In der Kardiologie sowie der Zahnmedizin seien bereits positive Erfahrungen gemacht worden. In der neuen Studienreihe soll nun untersucht werden, inwieweit eine Musiktherapie auch positive Einflüsse bei gynäkologischen Eingriffen und in der Geburtshilfe haben kann. Dies geschieht per Fragebogen, den die Patientinnen ausfüllen, und über ganz objektive Messungen zum Beispiel von Stresshormonen im Speichel, die dort ausgeschüttet werden.

„Wir nutzen Musik, um bei den Patientinnen während der Geburtseinleitung, welche oft lange und nervenaufreibend sein kann, die Angst und Anspannung zu lindern“, so Psychologin Dr. rer. nat. Nora Schaal vom Institut für Experimentelle Psychologie der HHU, die die Studie zusammen mit Dr. Hepp leitet. Dieser ergänzt: „Unsere Patientinnen, die an der Studie teilnehmen, können aus den Genres Klassik, Jazz, Meditation und Lounge auswählen. Die Musik wird ihnen dann an bestimmten Zeitpunkten der Geburtseinleitung oder während eines operativen Eingriffs über Kopfhörer präsentiert.“ Beurteilt wird dann jeweils das Angst-, Stress- und Schmerzerleben. Darüber hinaus erhebt das Forschungsteam, inwieweit die begleitende Musikintervention eine positive Auswirkung auf den medizinischen Ausgang der Behandlungen hat.

Dr. Philip Hepp ist Mitglied der fachübergreifenden „MAGIC Group“ (Music and Gynecology - Investigating Clinical effects), die die Studie durchführt. Gemeinsam mit ihm engagieren sich hier die Psychologin Dr. rer. nat. Nora Schaal sowie Prof. Dr. med. Tanja Fehm (Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Düsseldorf). Die Untersuchungen zu positiven Effekten von Musik bei Port-Katheter-Operationen erfolgen im Rahmen der POLKA-Studie. Hingegen wird bei der LIMBO-Studie der Effekt von Musik im Zuge der Geburtseinleitung wissenschaftlich beurteilt.

„Wir werden in 2017 mit den Studien beginnen“, kündigt Prof. Dr. med. Markus Fleisch, Chefarzt der Landesfrauenklinik, an. Zunächst profitieren werdende Mütter, bei denen eine Geburtseinleitung vorgenommen wird, sowie Frauen, die sich einer speziellen Operation, dem Port-Katheter-Eingriff, unterziehen. „Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass wir den Kreis nach und nach erweitern“, so Prof. Fleisch. Langfristige Hoffnung ist es, dass die Musikbegleittherapie als effektive und kostengünstige Ergänzung in den klinischen Alltag in der Frauenheilkunde eingeführt werden kann.

Else-Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS)
Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung dient der Förderung medizinischer Wissenschaft und unterstützt medizinisch-humanitäre Hilfsprojekte. Ein Schwerpunkt der EKFS ist es, junge Antragsteller auf dem Weg zu wissenschaftlicher Selbstständigkeit zu fördern.
Die Stiftung fördert die POLKA- und LIMBO-Studie für die kommenden zwei Jahre mit einem Betrag von 128.904 Euro.

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